BVB-Tor­fa­brik pro­du­ziert wei­ter - Bay­ern-Bos­se pein­lich

Amerika Woche - - Sport -

Spit­zen­rei­ter Bo­rus­sia Dort­mund be­ein­druckt auch in Stutt­gart, die Pro­fis von Meis­ter FC Bay­ern be­en­den nach dem pein­li­chen Rund­um­schlag der sport­li­chen Füh­rung ih­re Se­rie von zu­vor vier Spie­len oh­ne Sieg. Doch nicht nur die Top­Clubs lie­fer­ten nach der Pau­se in der Fuß­ball-Bundesliga gleich wie­der Ge­sprächs­stoff.

TO­RE, TO­RE, TO­RE: Die Tor­fa­brik von Bo­rus­sia Dort­mund pro­du­zier­te auch nach der Län­der­spiel­pau­se so­fort wie­der reich­lich Tref­fer. Nach dem 4:0 in Stutt­gart sind es schon 27 - so vie­le ha­ben die West­fa­len nach dem ach­ten Spiel­tag noch nie er­zielt. Die zwei­te Halb­zeit ge­fiel Trai­ner Lu­ci­en Fav­re al­ler­dings nicht so gut. Beim bis­her nur vom FC Bar­ce­lo­na aus­ge­lie­he­nen Pa­co Al­cá­cer will der BVB die Kauf­op­ti­on zie­hen - der Spa­nier traf na­tür­lich auch in Stutt­gart.

LE­WAN­DOW­SKI VS. WOLFS­BURG: Wenn Ro­bert Le­wan­dow­ski ge­gen den VfL Wolfs­burg spielt, wird es meis­tens ernst für die Nie­der­sach­sen. Im 16. Spiel schoss der Po­le sei­ne Tref­fer 17 und 18 ge­gen den eins­ti­gen Vi­ze­meis­ter und Po­kal­sie­ger, und das zur rech­ten Zeit für den FC Bay­ern. Mit dem 3:1 ge­lang den Münch­nern nach vier Spie­len wie­der ein Sieg. Den drit­ten Tref­fer durch Ja­mes leg­te Le­wan­dow­ski auf, als die Bay­ern nach Gelb-Rot für Ar­jen Rob­ben nur noch zu zehnt wa­ren.

Da­nach lob­te Jos­hua Kim­mich so­gar die Bay­ern-Bos­se für ih­ren pein­li­chen Rund­um­schlag ei­nen Tag zu­vor. „Das ist ein su­per Zei­chen, dass der Ver­ein sich so vor sei­ne Spie­ler stellt und sie so schützt“, sag­te Kim­mich. Na ja...

Rum­me­nig­ge und Ho­en­eß hat­ten in fast un­flä­ti­ger Art und Wei­se über eben je­ne Re­dak­teu­re und Jour­na­lis­ten her­ge­zo­gen, die nicht gut ge­nug über die Bay­ern be­rich­tet hat­ten, nach­dem die­se sich in den letz­ten Wo­chen in ei­ner Kri­se be­fun­den hat­ten.

Es soll­te wohl ei­ne Art Ge­ne­ral­ab­rech­nung mit den Kri­ti­kern des FC Bay­ern und mit den Me­di­en wer­den. Doch die ab­sur­de Pres­se­kon­fe­renz ging für die Bay­ern-Bos­se Uli Ho­en­eß (66), Karl-Heinz Rum­me­nig­ge (63) und Ha­san Sa­lih­a­mid­zic (41) nach hin­ten los. So­gar den ei­ge­nen Fans war der Auf­tritt un­an­ge­nehm. Im Netz ex­plo­dier­ten die Re­ak­tio­nen. „Pein­lich, pein­lich @FC Bay­ern“, schrieb ei­ner: „Dass man mich als FC-Bay­ern-Fan zu so ei­ner Aus­sa­ge bringt – Re­spekt!!“Ein an­de­rer: „Es geht al­so nur um die Wür­de der Men­schen, die ein Bay­ern-Tri­kot an­ha­ben.“

DIE WEI­TE­REN BVBVERFOLGER: Dank Ma­xi­mi­li­an Eg­ge­stein und sei­nem Dop­pel­pack zum 2:0 bei Schal­ke bleibt Wer­der oben mit da­bei. Da­ge­gen muss­te Her­tha BSC ei­nen Dämp­fer hin­neh­men. Trotz gro­ßer Über­le­gen­heit kam das Team von Trai­ner Pal Dar­dai ge­gen den SC Frei­burg nicht über ein 1:1 hin­aus und ver­pass­te da­mit den Sprung auf Rang zwei.

RB Leip­zig schaf fte nur ein 0:0 beim FC Augs­burg. Nach ei­ner mi­nu­ten­lan­gen Un­ter­bre­chung we­gen ei­nes Vi­deo­be­wei­ses in der ers­ten Hälf­te war jeg­li­cher Spiel­fluss weg.

Ob Ti­mo Wer­ner ge­foult wur­de oder nicht, blieb am En­de un­er­heb­lich, weil erst am Bild­schirm ei­ne vor­he­ri­ge Ab­seits­stel­lung auf­fiel. Hof­fen­heim ist trotz des 3:1 in Nürn­berg noch ein Stück­chen hin­ter den Ver­fol­gern.

DIE GE­FAH­REN­ZO­NE: Der VfB Stutt­gart rutsch­te trotz des miss­ra­te­nen Trai­nerDe­büts von Mar­kus Wein­zierl nicht wie­der auf den letz­ten Platz, auf den Neu­ling Fortu­na Düs­sel­dorf am Frei­tag­abend nach dem 1:7-De­ba­kel in Frank­fur t ge­stürzt war. Schal­kes Auf­hol­jagd ist ge­bremst, der schwach ge­star­te­te Vi­ze­meis­ter steht auf dem Re­le­ga­ti­ons­platz hin­ter Han­no­ver.

Weil Ka­rim Bel­la­ra­bi für Bay­er Le­ver­ku­sen in der Nach­spiel­zeit noch zum 2:2 aus­glich, zog 96 nicht an Bay­er vor­bei. Trotz­dem rie­fen vie­le Fans „Herr­lich raus“, Le­ver­ku­sens Trai­ner äu­ßer­te Ver­ständ­nis, Sport-Ge­schäfts­füh­rer Ru­di Völ­ler ver­si­cher­te aber, man wer­de ganz si­cher nicht „die Ner­ven ver­lie­ren“.

Newspapers in German

Newspapers from USA

© PressReader. All rights reserved.