Schweiz en­ger mit Groß­bri­tan­ni­en

Amerika Woche - - Alpenregion -

Die Schweiz, selbst nicht Mit­glied der Eu­ro­päi­schen Uni­on, will die Zu­sam­men­ar­beit mit Groß­bri­tan­ni­en nach dem Br­ex­it aus­bau­en. Das be­rich­te­te das Au­ßen­mi­nis­te­ri­um nach ei­nem Ar­beits­früh­stück zwi­schen Au­ßen­mi­nis­ter Igna­zio Cas­sis (Fo­to) und sei­nem bri­ti­schen Kol­le­gen Je­re­my Hunt in Bern. So sol­len die bi­la­te­ra­len Be­zie­hun­gen nach dem EUAus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens mög­lichst bruch­los fort­ge­setzt wer­den - und „wo ein In­ter­es­se be­steht“, ver­tieft wer­den. Die Schweiz liegt wie Groß­bri­tan­ni­en mit der EU im Clinch: Die Ver­hand­lun­gen über ein Rah­men­ab­kom­men, das al­le bi­la­te­ra­len Ver­trä­ge mit Bern ein­schlie­ßen soll, dro­hen zu schei­tern, weil bei­de Sei­ten kei­ne wei­te­ren Kon­zes­sio­nen ma­chen wol­len. Die EU droht da­mit, die Schwei­zer Bör­se nicht mehr als eben­bür­tig zu den EU-Bör­sen an­zu­er­ken­nen. Die Schweiz ih­rer­seits stellt dar­auf­hin in Fra­ge, ob sie der EU wei­ter ei­nen frei­wil­li­gen Bei­trag von ei­ner Mil­li­ar­de Fran­ken zur Un­ter­stüt­zung der mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Mit­glieds­län­der zah­len soll.

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