Pri­va­ter Ra­ke­ten­start er­folg­reich sechs Sa­tel­li­ten aus­ge­setzt

Amerika Woche - - Wissenschaft -

Wel­ling­ton (dpa) - Das pri­va­te US-Raum­fahrt-Un­ter­neh­men Ro­cket Lab hat erst­mals ei­ne rein kom­mer­zi­el­le Fracht-Ra­ke­te in den Or­bit ge­schos­sen. Vom welt­weit ein­zi­gen Welt­raum­bahn­hof in Pri­vat­be­sitz auf der Halb­in­sel Mahia an der Ost­küs­te der Nord­in­sel Neu­see­lands hob die Elec­tronRa­ke­te ab, wie das Un­ter­neh­men mit­teil­te. An Bord hät­ten sich un­ter an­de­rem sechs Sa­tel­li­ten zah­len­der Kun­den be­fun­den, die er­folg­reich aus­ge­setzt wor­den sei­en.

«Mit der Elec­tron-Ra­ke­te gibt es nun für klei­ne Sa­tel­li­ten ei­nen schnel­len und ver­läss­li­chen Zu­gang zum All», sag­te Un­ter­neh­mens­grün­der Pe­ter Beck. Das Un­ter­neh­men setzt dar­auf, dass sich mit der Aus­set­zung von klei­nen Sa­tel­li­ten schnell Geld ver­die­nen lässt. Die Mis­si­on mit dem Ti­tel «It‘s Bu­si­ness Time» war zu­vor mehr­fach auf­grund von tech­ni­schen und me­teo­ro­lo­gi­schen Pro­ble­men ver­scho­ben wor­den.

Im De­zem­ber plant das Un­ter­neh­men ei­ne wei­te­re Mis­si­on im Auf­trag der US-Raum­fahrt­be­hör­de Na­sa.

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