P.V.V. Eh­ren­abend für Je­re­miah Ko­eh­ler

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Pa­ter­son, NJ (awj) - Der Platt­du­et­sche Volks­fest Ve­re­en of New York and New Jer­sey hielt am Sonn­tag, 14. No­vem­ber 2018 sei­nen 143. Ju­bi­lä­ums­ball und Eh­ren­abend für Je­re­miah T. Ko­eh­ler im ele­gan­ten und im­po­san­ten “Browns­to­ne” .

Nach vor­be­rei­te­ter Or­ga­ni­sa­ti­on durch Eh­ren­prä­si­dent Die­ter Pfis­te­rer über­nahm Eh­ren­prä­si­dent Fre­de­rick H. W. Han­sen die Aus­füh­run­gen des Ver­laufs. Ein­la­dun­gen wur­den ver­sandt und ein Me­nu wur­de zu­sam­men­ge­stellt, das sich se­hen las­sen konn­te. Ein auf­wen­di­ges und aus­ge­dehn­tes Bü­fett lock­te die Be­su­cher, de­nen die Viel­zahl der ver­lo­cken­den Spei­sen die Aus­wahl er­schwer­te, ge­folgt von ei­ner “Wie­ner Ta­fel”, auf der ver­füh­re­ri­sche Süs­spei­sen zu fin­den wa­ren. Da­zu ge­hör­te ei­ne Tas­se aro­ma­ti­scher Kaf­fee! Tan­zund Un­ter­hal­tungs­mu­sik brach­te die 6--Mann-Band “The Ad­lers”. All die­se Fein­hei­ten brach­ten die Stim­mung auf den Hö­he­punkt.

Die der­zei­ti­ge Prä­si­den­tin des P.V.V., She­re­e­lynn Ko­eh­ler, sprach ei­nen herz­li­chen Will­kom­mens­gruss aus und wünsch­te ei­nen an­ge­neh­men Nach­mit­tag. Ze­re­mo­ni­en­meis­ter Fred Han­sen lei­te­te das Sin­gen un­se­rer bei­den Na­tio­nal­hym­nen, und bat an­schlies­send Pas­tor Ca­sey Ke­gley, von der Beth­le­hem Lu­theran Church in Rid­ge­wood, NJ, das Tisch­ge­bet zu spre­chen.

Ein To­ast auf den neu­es­ten Eh­ren­prä­si­den­ten, Je­re­miah Ko­eh­ler, durf­te im An­schluss dar­an nicht feh­len, und die ge­füll­ten Sekt­glä­ser wur­den zu ei­nem “Pro­sit der Ge­müt­lich­keit” er­ho­ben.

Den An­fang der Gra­tu­la­tio­nen mach­te Hans Sie­wert­sen, Pä­si­dent des Platt­du­et­schen Volks­fest Ve­re­ens Brook­lyn und Um­ge­bung, der die Ge­le­gen­heit nutz­te, auf die lang­jäh­ri­ge Freund­schaft bei­der Or­ga­ni­sa­tio­nen hin­zu­wei­sen.

Wil­li­am Ko­eh­ler, Prä­si­dent des Fritz Reu­ter Al­ten­heim, Inc. sprach von Her­zen kom­men­de Glück­wün­sche, aus de­nen der Stolz auf den leis­tungs­be­wuss­ten Sohn her­vor­ging.

In­grid Ber­ner, Vi­ze­prä­si­den­tin des Frau­en­ver­eins des Fritz Reu­ter Al­ten­heims über­brach­te die Gra­tu­la­tio­nen der­sel­ben. Gu­te Zu­sam­men­ar­beit bürgt für gros­sen Er­folg!

She­re­e­lynn Köh­ler, jet­zi­ge Prä­si­den­tin und Mut­ter des Ge­ehr­ten zeig­te ih­ren Stolz und die Freu­de über die Mit­ar­beit im P.V.V. ih­res Soh­nes. Ver­eint wird der Ver­ein wei­ter­hin ak­tiv und ak­tu­ell ver­blei­ben.

Je­re­miah Ko­eh­ler hat­te das letz­te Wort, in­dem er al­len für ih­ren Be­such und ih­re Un­ter­stüt­zung von Her­zen dank­te. Star­ker Ap­plaus braus­te zur Über­rei­chung der wohl­ver­dien­ten Ur­kun­de auf.

Der Nach­mit­tag ver­lief in herz­li­cher Freund­schaft, bei Ge­sang, Tanz und Schun­keln, und selbst­ver­ständ­lich ei­nem gu­ten “Tröpf­chen aus dem klei­nen Hen­keltöpf­chen”

Je­re­miah er­blick­te am 11. Mai 1984, als dritt­äl­tes­tes Kind von sie­ben Ge­schwis­tern, das Licht der Welt. Als ers­tes Kind der Köh­ler’s kam er zu­hau­se auf die Welt. In sei­ner Ju­gend dien­te er als Mi­nis­trant in sei­ner der­zei­ti­gen Kir­che, Our Sa­vi­or Lu­theran Church, in North Ber­gen. Eben­so fand er Ge­fal­len an den Gym­nas­tik­pro­gram­men der Carl­stadt Tur­ners, zu­sam­men mit sei­nem äl­te­ren Bru­der, Tim.

Im Al­ter von un­ge­fähr 10 Jah­ren be­gann er mit Tae-Kwon-Do, mit dem er sich er­folg­reich ent­fal­te­te: er ge­wann ver­schie­de­ne Kämp­fe und Wett­be­wer­be im Bret­ter­bre­chen in sei­ner Spar­te. Lei­der muss­te Je­re­miah die­sen Sport we­gen ei­ner er­for­der­li­chen Hüft­ope­ra­ti­on be­en­den. Vor sei­nem Ab­schluss, er warb er den Rang des “Red Belt’s” drit­ten Gra­des, wel­cher nur ei­ne Stu­fe vor dem “Black Belt” liegt.

Als 18-jäh­ri­ger mach­te er sei­nen Schul­ab­schluss von der North Jer­sey Ho­me­schoo­lers As­so­cia­ti­on. Im An­schluss dar­an war er im Fa­mi­li­en­be­trieb, K-H Ma­chi­ne Works, tä­tig. Sei­ne Lehr­meis­ter wa­ren sein Va­ter und sein On­kel, von de­nen er das Hand­werk ei­nes Ma­schi­nen­bau­ers und Schweis­sers er­lern­te. Bis zu die­sem Tag ar­bei­tet Je­re­miah mit sei­nem Bru­der Ben bei K-H, wo er sich zum Se­ni­or Ma­chi­nen­bau­er em­por­ar­bei­te­te. Er möch­te in die­sem Be­ruf wei­ter­hin mit sei­nem Bru­der ar­bei­ten. Die Fir­ma fei­er­te in die­sem Jahr ihr 100-jäh­ri­ges Be­ste­hen und Je­re­miah hegt die Hoff­nung, die­se Tra­di­ti­on auf­recht zu er­hal­ten.

Mit 19 Jah­ren trat er dem New York Schüt­zen Corps (NYSC) bei. Nicht lan­ge da­nach, wur­de er ei­ner der zehn bes­ten Schüt­zen des NYSC. Je­re­miah ar­bei­te­te ak­tiv bei al­ler er­for­der­li­chen Ar­beit mit , den Ver­ein zu ver­grös­sern. Ei­ni­ge Jah­re nach sei­nem Ein­tritt, wur­de er zum Schrift­füh­rer be­ru­fen. “First Lieu­ten­ant” war der nächs­te Schritt, der zu sei­ner Wahl zum Cap­tain führ­te - die­sen Ti­tel trägt er heu­te noch. Nicht lan­ge dar­auf be­gann er, sich beim P.V.V. als De­le­gat mit eh­ren­amt­li­cher Mit­ar­beit beim Volks­fest zu be­tei­li­gen. Je­re­miah ar­bei­te­te sich beim P.V.V. em­por, wur­de Ers­ter Vi­ze­prä­si­dent und dann Prä­si­dent. Er ver­half, den P.V.V. durch in­ter­es­san­te Zei­ten zu lei­ten, wel­ches er mit gros­ser Vor­aus­sicht und Ent­schlos­sen­heit un­ter­nahm. Je­re­miah ist sehr en­ga­giert im P.V.V. und im­mer zur Stel­le, wenn er ge­braucht wird.

Wei­ter­hin ist er in sei­ner Kir­chen­ge­mein­de, Beth­le­hem Lu­theran Church in Rid­ge­wood, eben­so ak­tiv. Je­re­miah nimmt teil am Au­dio-Vi­su­al Team, zeich­net auf und strahlt den Got­tes­dienst in’s Facebook und zur YouTube. Er dient auch als Kir­chenäl­tes­ter.

Vor zwei Jah­ren lern­te Je­re­miah ei­ne lie­be, jun­ge Frau ken­nen: Cait­lin. Sie wur­de ger­ne in der Fa­mi­lie auf­ge­nom­men. Die Bei­den pas­sen sehr gut zu­sam­men; Cait­lin wur­de Mit­glied der Kir­chen­ge­mein­de und ist eben­so ak­tiv wie Je­re­miah. Am 14. Ju­li ga­ben sich die Bei­den das Ja­wort und mach­ten sich ih­ren Wohn­sitz in Ha­cken­sack. Cait­lin ge­hört in­zwi­schen der NYSC La­dies Au­xi­l­i­a­ry an und ar­bei­tet an der Sei­te von Je­re­miah. Sein Ziel ist, für vie­le kom­men­de Jah­re mit dem P.V.V. und dem NYSC in al­len La­gen und Ka­pa­zi­tä­ten zu ar­bei­ten. Sein Ein­satz ver­dient höchs­tes Lob! Strah­len­de Ge­sich­ter beim Eh­ren­abend für Je­re­miah Ko­eh­ler (l-r): She­re­e­lynn Ko­eh­ler, P.V.V. Prä­si­den­tin; Fred Han­sen, Eh­ren­prä­si­dent und Ze­re­mo­ni­en­meis­ter; Je­re­miah Ko­eh­ler, Eh­ren­prä­si­dent; Cait­lin Ko­eh­ler, Ehe­frau von Je­re­miah

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