Wir spre­chen uns wie­der - auf Deutsch!

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Lie­be Le­ser, was ha­be ich Ih­nen ver­spro­chen? Ja, da ist es schon wie­der 14 Ta­ge alt, das neue Jahr - und wir le­sen uns wie­der. Ge­nau das ist es, was wich­tig ist und was zu den gu­ten Vor­sät­zen für das neue Jahr ge­hö­ren soll­te: Nicht die Ver­bin­dung ab­bre­chen. We­der zu der al­ten Spra­che, mit der viel­leicht schon ih­re Ah­nen oder Urah­nen in die Neue Welt ge­kom­men sind, noch zur Al­ten Welt. Na­tür­lich, man kann sich nicht nur durch und durch ame­ri­ka­nisch füh­len, man darf das na­tür­lich auch. Aber da­bei die Wur­zeln ver­ges­sen, die zu ei­nem ge­hö­ren wie die Spra­che und die Ge­schich­te? Auf kei­nen Fall. Ge­ra­de die Ge­schich­te und die Spra­che sind es, die uns aus­ma­chen, auch wenn wir jetzt fast durch­gän­gig Ame­ri­can-Eng­lish prak­ti­zie­ren. Aber wer sei­ne Wur­zeln ver­liert, der ver­liert sich selbst, und wer sei­ne Mut­ter­spra­che ver­liert, der hat ir­gend­wie nicht be­grif­fen, dass die­se un­trenn­bar mit ihm ver­bun­den ist. Aber kei­ne Ban­ge, wir hel­fen Ih­nen ja da­bei, dass die deut­sche Spra­che nicht in Ver­ges­sen­heit ge­rät. Auch im neu­en Jahr 2019 wer­den wir sie so um­fang­reich und bunt wie bis­her in der Spra­che in­for­mie­ren, die ih­nen - oder eben ih­ren Ah­nen - in die Wie­ge ge­legt wor­den ist. Und das ist, wie schon er­wähnt, viel wich­ti­ger, als man weit­läu­fig denkt. Weit mehr: Wenn Ih­re Kin­der und En­kel die deut­sche Spra­che ler­nen, dann ist ihr spä­te­res Be­rufs­le­ben noch aus­sichts­rei­cher als bis­her. Wir sind da ger­ne be­hilf­lich, da­her spre­chen wir uns wie­der - auf Deutsch!

Al­les Gu­te, Ihr Don R. Vi­go Chef­re­dak­teur

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