Pferd des Ge­ne­rals? Wie­der spek­ta­ku­lä­rer Pom­pe­ji-Fund

Amerika Woche - - Wissenschaft -

Nea­pel (dpa) - Archäo­lo­gen ha­ben na­he der an­ti­ken Stadt Pom­pe­ji bei Nea­pel die Über­res­te ei­nes Ras­se­pfer­des aus­ge­gra­ben. Das Tier ha­be wert­vol­les mi­li­tä­ri­sches Zaum­zeug ge­tra­gen, er­klär­te der Di­rek­tor der Aus­gra­bungs­stät­te, Mas­si­mo Os­an­na, auf Ins­ta­gram. Das Pferd ha­be wahr­schein­lich ei­nem hoch­ran­gi­gen Mi­li­tär­of­fi­zier, viel­leicht ei­nem Ge­ne­ral ge­hört, der vor den Mau­ern von Pom­pe­ji in ei­nem Land­gut leb­te, hieß es. Es sei das drit­te Pferd, das in dem Stall des An­we­sens ent­deckt wur­de, er­klär­te die Aus­gra­bungs­stät­te. Im Mai war es Archäo­lo­gen dort ge­lun­gen, mit ei­nem plas­ti­schen Gips­ab­druck den kom­plet­ten Kör­per ei­nes Pfer­des nach­zu­for­men. Da­für wur­de der Hohl­raum, den das Tier in dem er­här­te­ten Gestein hin­ter­las­sen hat, mit Gips aus­ge­füllt. In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten hat es meh­re­re spek­ta­ku­lä­re Fun­de am Ort der an­ti­ken Stadt ge­ge­ben, die beim Aus­bruch des Vul­kans 79 nach Chris­tus un­ter ei­ner Asche­schicht be­gra­ben und so­mit weit­ge­hend kon­ser­viert wur­de. Pom­pe­ji zieht Jahr für Jahr Mil­lio­nen von Tou­ris­ten an.

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