ESA-Chef Wör­ner wirbt für in­ter­na­tio­na­le Ko­ope­ra­ti­on

Amerika Woche - - Wissenschaft -

Brüs­sel (dpa) - An­ge­sichts zu­neh­men­den Na­tio­na­lis­mus in der Welt wirbt Jan Wör­ner, der Chef der Eu­ro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA, für mehr in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit in der Welt­raum­for­schung. „Ich bin da auch manch­mal ge­schockt. Wir ha­ben welt­weit doch sehr star­ke na­tio­na­le Kräf­te“, so Wör­ner am Ran­de ei­ner Welt­raum-Kon­fe­renz in Brüs­sel. Er sei im­mer dar­um be­müht, in­ter­na­tio­nal zu ko­ope­rie­ren. Zu­gleich be­ton­te Wör­ner, dass Na­tio­na­lis­mus in der Welt­raum­for­schung nicht be­son­ders ver­brei­tet sei. Die Be­reit­schaft zur Ko­ope­ra­ti­on ge­be es über­all. „Es gibt nie­man­den, der nicht will.“

Ähn­lich hat­te sich auch der Lei­ter der rus­si­schen Raum­fahrt­be­hör­de Ros­ko­mos, Dmi­tri Ro­gos­in, ge­äu­ßert. Die Zu­sam­men­ar­beit mit der US-Raum­fahrt­agen­tur NASA, der ESA und den Agen­tu­ren an­de­rer Staa­ten sol­le ge­fes­tigt wer­den und dem Druck ei­ner „lau­nen­haf­ten po­li­ti­schen Kon­junk­tur wi­der­ste­hen“, sag­te er rus­si­schen Me­di­en zu­fol­ge. „Das ist zu­min­dest das Ziel der Füh­rung von Ros­ko­mos.“

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