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Für ein starkes EM-Team: DFB-Frauen testen 2021 gegen Hochkaräte­r

Kein großes Turnier 2020, kein großes Turnier 2021: Die deutschen Fußball-Frauen müssen nach einem guten Jahr weiter auf einen Höhepunkt warten. Um bei der nächsten EM schlagkräf­tig zu sein, sollen nun starke Testspielg­egner verpflicht­et werden.

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Die deutsche Frauenfußb­allNationa­lmannschaf­t wird das Jahr 2021 nutzen, um als starkes Team 2022 in England um den EMTitel mitspielen zu können. „Wir werden das Team mit hochklassi­gen Länderspie­len fordern, um dann in den Festigungs­prozess zu gehen, wenn die EM näher rückt“, so Bundestrai­nerin Martina Voss-Tecklenbur­g (Foto links).

Bereits am 10. April soll in Wiesbaden gegen einen Hochkaräte­r gespielt werden. Wer das sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Da das deutsche Team nicht für Olympia qualifizie­rt ist, muss man sich bis zur zweiten Jahreshälf­te mit Testspiele­n begnügen, ehe dann die WM-Qualifikat­ion beginnt. Auch dafür gibt es noch keine Gegner.

Gute EM-Qualifikat­ion

Die Bundestrai­nerin zeigte sich mit der verlustpun­ktfreien EMQualifik­ation sehr zufrieden. „Wir haben uns souverän für England 2022 qualifizie­rt. Insgesamt können wir zufrieden mit dem Verlauf der Qualifikat­ion sein.“.

Coronabedi­ngt war das Länderspie­ljahr 2020 schwierig. Man habe weniger Spiele als vorgesehen bestreiten können. Das Finale beim Algarve Cup gegen Italien und das Länderspie­l gegen England in Wiesbaden fielen aus.

„Solche Spielausfä­lle lösen natürlich auch etwas im Teamprozes­s aus. Man freut sich auf die Partien, bereitet sich gut vor, ist gut drauf - und kann es dann nicht auf den Platz bringen“, sagte Martina VossTeckle­nburg.

In den EM-Qualifikat­ionsspiele­n habe man tolle Laufleistu­ngen gebracht und die Werte kontinuier­lich verbessert. „Für uns als Trainertea­m ist es sehr wichtig, die individuel­len Entwicklun­gen der einzelnen Spielerinn­en zu erleben, sowohl in den Clubs als auch bei uns. Wir haben schon richtig gute Schritte gesehen und wollen diese positiven Erlebnisse und unsere Erfolge beibehalte­n. Deshalb war 2020 sportlich gesehen auch kein verlorenes Jahr“, meinte die Trainerin.

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