CDU-Po­li­ti­ker Hei­ner Geiß­ler 1930–2017

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Berlin – Er galt als Qu­er­kopf, aber auch als Vor­den­ker: Hei­ner Geiß­ler – er war u. a. von 1977 bis 1989 CDU-Ge­ne­ral­se­kre­tär und von 1982 bis 1985 auch Bun­des­mi­nis­ter für Ju­gend, Fa­mi­lie und Ge­sund­heit im ers­ten Ka­bi­nett des deut­schen Bun­des­kanz­lers Hel­mut Kohl – ist im Al­ter von 87 Jah­ren ver­stor­ben, wie sein Sohn Do­mi­nik am Di­ens­tag be­stä­tig­te.

Be­son­ders in sei­ner Funk­ti­on als Lang­zeit-Ge­ne­ral­se­kre­tär der deut­schen Christ­de­mo­kra­ten fiel er durch an­ti­lin­ke Äu­ße­run­gen auf. Spä­ter wech­sel­te er sei­ne An­sich­ten und ver­trat in wirt­schafts­und so­zi­al­po­li­ti­schen Be­lan­gen eher lin­ke Po­si­tio­nen. Schon längst in Po­lit­pen­si­on, fun­gier­te er 2010/11 als Me­dia­tor im Kon­flikt um das Bahn­hofs­pro­jekt Stutt­gart 21. (red)

Fo­to: Mat­thi­as Cre­mer

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