Ent­war­nung: Kei­ne An­ämie bei lan­gen Raum­flü­gen

Der Standard - - WISSENSCHAFT -

Tuc­son – Raum­fah­rer er­lei­den häu­fig ei­ne Form der An­ämie, auch Blut­ar­mut ge­nannt, bei der es zu ei­ner Re­duk­ti­on der ro­ten Blut­kör­per­chen kommt. For­scher ge­ben nun im Fach­blatt BMC He­ma­to­lo­gy vor­sich­tig Ent­war­nung: Ihnen zu­fol­ge be­güns­tigt der Wech­sel in die Schwe­re­lo­sig­keit die­se Stö­rung der Blut­zu­sam­men­set­zung zwar kurz­fris­tig, über längere Zei­t­räu­me dürf­te es je­doch zu ei­ner An­pas­sung und Nor­ma­li­sie­rung kom­men. Dar­auf deu­tet die Analyse der Blut­pro­ben von 31 Be­sat­zungs­mit­glie­dern der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on hin. Die Pro­ben wur­den zu un­ter­schied­li­chen Zeit­punk­ten der Mis­sio­nen ent­nom­men. Soll­te sich dies be­stä­ti­gen, wä­re zu­min­dest ei­nes der me­di­zi­ni­schen Pro­ble­me lan­ger Raum­flü­ge ge­löst. (da­re)

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