Fahn­dungs­bil­der sol­len Loos­haus-Kri­mi klä­ren

Po­li­zei er­hofft Hin­wei­se auf den Mann, der zehn Schließ­fä­cher aus­ge­räumt ha­ben soll

Der Standard - - CHRONIK -

Wi­en – Im Zu­sam­men­hang mit dem Schließ­fach-Coup im Wie­ner Loos­haus hat die Po­li­zei am Di­ens­tag Fahn­dungs­bil­der des mut­maß­li­chen Ein­bre­chers ver­öf­fent­licht. Der ge­pflegt wir­ken­de jun­ge Mann soll be­reits am ver­gan­ge­nen Mitt­woch zu Mit­tag zur Tat ge­schrit­ten sein, wie auf den Über­wa­chungs­fo­tos zu se­hen ist. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hielt sich zu den Er­mitt­lun­gen aus kri­mi­nal­tak­ti­schen Grün­den wei­ter­hin be­deckt.

Fakt ist, dass der Mann mit Bril­le und dunk­lem Man­tel zu Ge­schäfts­zei­ten in den Tre­sor­be­reich der Raiff­ei­sen Bank ging und die zehn Schließ­fä­cher auf­brach. Wie er da­bei vor­ge­gan­gen ist, woll­te die Po­li­zei nicht kom­men­tie­ren. Der Bank sei die Iden­ti­tät des jun­gen Man­nes auf den Bil­dern je­den­falls nicht be­kannt, hieß es.

Was ge­nau ge­stoh­len wur­de, wird eben­falls nicht be­kannt­ge­ge­ben. Die be­trof­fe­nen Schließ­fachBe­sit­zer sei­en be­reits größ­ten­teils über den Ein­bruch in­for­miert wor­den.

Die Ver­öf­fent­li­chung der Fahn­dungs­bil­der wur­de von der Staats­an­walt­schaft ab­ge­seg­net. Die Lan­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Wi­en er­sucht um Mit­hil­fe bei der Iden­ti­fi­ka­ti­on des Tat­ver­däch­ti­gen an­hand der Licht­bil­der. Sach­dien­li­che Hin­wei­se – auch an­onym – wer­den an das Lan­des­kri­mi­nal­amt Wi­en (Au­ßen­stel­le Ost) un­ter der Te­le­fon­num­mer 01-31310-62800 er­be­ten. (si­mo)

Fo­to: LPD Wi­en

Die Po­li­zei hofft auf Hin­wei­se auf die­sen Mann.

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