Claus Raidl

Die Presse am Sonntag - - Seit -

25 Die So­zi­al­part­ner ha­ben vie­le Pro­ble­me ge­löst. Heu­te müs­sen sie be­wei­sen, dass sie noch ei­ne Be­rech­ti­gung ha­ben. 26 Auf der Su­che nach dem War­um Der in Zü­rich tä­ti­ge Ös­ter­rei­cher Ernst Fehr gilt als Vor­rei­ter der Ver­hal­tens­öko­no­mie. Kann sie Fra­gen be­ant­wor­ten, bei de­nen die Ma­kro­öko­no­mie nicht mehr wei­ter weiß? 28 Feind­bild Spe­ku­lant Vor fünf Jah­ren wur­den Fi­nanz­spe­ku­lan­ten für ho­he Agrar­prei­se und für den Hun­ger­tod in Afri­ka ver­ant­wort­lich ge­macht. Heu­te sind die Le­bens­mit­tel­prei­se im Kel­ler. Ist der Hun­ger we­ni­ger ge­wor­den? 30 „Da­ten­schutz wird ein Ex­port­schla­ger für Eu­ro­pa“Eu­ro­pa braucht Schutz vor den Da­ten­samm­lern in den USA, sagt EU-Be­ra­ter Hel­mut Fall­mann. Er meint, dass stren­ger Da­ten­schutz so­gar ein gu­tes Ge­schäft für Eu­ro­pas Un­ter­neh­men wer­den könn­te. Von Face­book gibt es nichts ge­schenkt Das so­zia­le Netz­werk lebt vom Sam­meln der Da­ten sei­ner Nut­zer. Was das aber in der Rea­li­tät be­deu­tet, weiß ei­gent­lich kaum ei­ner der 3,5 Mil­lio­nen Mit­glie­der in Ös­ter­reich. Die wirt­schaft­li­che Be­dro­hung Was hat der Hun­ger in Afri­ka mit der Si­cher­heit in Ös­ter­reich zu tun? Un­ser Heer be­schäf­tigt auch Öko­no­men. Sie ha­ben ei­ne ei­ge­ne Sicht der Din­ge. 34 Kein Mit­leid: Wenn Un­ter­neh­mer schei­tern Wer hier­zu­lan­de Plei­te geht, ver­liert nicht nur Geld und oft auch Exis­tenz und Part­ner. Er ver­liert sein ge­sell­schaft­li­ches An­se­hen. Be­trof­fe­ne er­zäh­len von ih­rem Schei­tern. We­ni­ger Fir­men­plei­ten, mehr Pri­vat­kon­kur­se Aus der Ar­beits­lo­sig­keit ins Un­ter­neh­mer­tum, die­ser Weg er­weist sich oft als fa­tal. Oft en­det er bei der Schuld­ner­be­ra­tung. 36 Das bes­te Mit­tel ge­gen Un­gleich­heit sind Krieg und Seu­chen Der Staat steht bei der Um­ver­tei­lung auf ver­lo­re­nem Pos­ten, sagt der St­an­ford-His­to­ri­ker Wal­ter Schei­del. Nur Krie­ge, Re­vol­ten und Ka­ta­stro­phen sor­gen da­für, dass die Rei­chen nicht rei­cher wer­den. 38 Die Macht der Som­me­liers Frü­her wa­ren es die di­ver­sen Wein­gui­des. heu­te sind es die Som­me­liers der füh­ren­den Re­stau­rants, die ein Wein­gut groß oder klein ma­chen kön­nen.

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