Rha­bar­ber­blü­ten über­zu­ckert

Die Presse am Sonntag - - Essen Und Trinken -

Zu­ta­ten: „Ei­ne An­zahl Rha­bar­ber­blü­ten wird – so­lan­ge sie noch kar­fi­ol­ähn­lich sind – samt den fei­nen Blätt­chen und dem di­cken Sti­el tief un­ten ab­ge­schnit­ten und so­dann in mund­ge­rech­te Stü­cke zer­teilt. Der Rha­bar­ber wird knapp vor Tisch in ko­chen­des, pu­res Was­ser ge­wor­den, höchs­tens drei Mi­nu­ten flott durch­ge­kocht, dann ab­ge­seiht, um nun so­gleich das Was­ser aus den Blü­ten lo­se aus­zu­drü­cken und den Rha­bar­ber an­zu­rich­ten. Pro Por­ti­on gießt man zwei De­ka­gramm (20 Gramm) gold­gelb ge­klär­te But­ter über die Blü­ten und be­streut sie nach per­sön­li­chem Be­lie­ben mehr oder we­ni­ger stark mit Zu­cker. Die­se Spei­se ist warm zu es­sen und zu­fol­ge ih­res an­ge­nehm säu­er­li­chen Ge­schmacks äu­ßerst er­fri­schend.“ Gar­nie­rung: Um „ei­ne An­zahl“Rha­bar­ber­blü­ten für die Ver­ar­bei­tung nach dem Re­zept von Ra­dio­koch Franz Ruhm zu er­gat­tern, muss man wohl den Ge­mü­se­bau­ern sei­nes Ver­trau­ens be­zir­zen. Das Re­zept äh­nelt Kar­fi­ol mit But­ter und Brö­seln, al­ler­dings ist die­ses als Des­sert ge­dacht.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.