End­spurt im Ti­tel­ren­nen in der Pre­mier Le­ague: Leices­ter Ci­ty oh­ne Tor­jä­ger Var­dy ge­for­dert

Die Presse am Sonntag - - Sport -

Pfun©.

Welt­re­kor­de be­stim­men die Ti­cket­prei­se der Leicht­ath­le­tik-WM 2017 in London. Ei­ne Kin­der­kar­te gibt es ak­tu­ell um 9,58 Pfund, da Usain Bolts 100-m-Welt­re­kord bei 9,58 Se­kun­den liegt. Die nächst­hö­he­ren Ka­te­go­ri­en kos­ten 12,91 (100 m Hür­den), 18,29 (Drei­sprung) und 52,74 (400 m Hür­den) Pfund. Lon©on. En­g­lands Sen­sa­ti­ons­team Leices­ter Ci­ty steht vor dem nächs­ten Schritt Rich­tung Meis­ter­ti­tel. Der Klub von ÖFB-Team­ka­pi­tän Christian Fuchs emp­fängt heu­te in der viert­letz­ten Run­de Swan­sea. Ver­fol­ger Tot­ten­ham liegt fünf Punk­te zu­rück und tritt am Mon­tag vor ei­ge­nem Pu­bli­kum ge­gen West Brom­wich an.

Im Du­ell mit den Wa­li­sern muss Leices­ter al­ler­dings auf Ja­mie Var­dy ver­zich­ten – der Top-Go­al­get­ter ist nach sei­nem Aus­schluss vor ei­ner Wo­che ge­gen West Ham ge­sperrt. Den­noch geht Fuchs da­von aus, dass sei­ne Trup­pe auch oh­ne den 22-fa­chen Sai­son­tor­schüt­zen re­üs­sie­ren kann. „Ich glau­be, wir wer­den mit dem Aus­fall von Var­dy um­ge­hen kön­nen. Wir ha­ben Selbst­ver­trau­en und Qua­li­tät“, meint der Links­ver­tei­di­ger. Die Si­tuŻ­ti­on ge­nie­ßen. Ge­las­sen zeig­te sich Fuchs auch im Zu­sam­men­hang mit der ak­tu­ell star­ken Form von Ver­fol­ger Tot­ten­ham, der zu­letzt (oh­ne Ke­vin Wim­mer) ei­nen sou­ve­rä­nen 4:0-Aus­wärts­sieg ge­gen Sto­ke fei­er­te. „Da ha­ben sie groß­ar­tig ge­spielt, aber der Druck auf uns hat sich des­we­gen nicht er­höht. Wir ha­ben gar kei­nen Druck, denn nie­mand hät­te er­war­tet, dass wir vier Run­den vor Schluss mit fünf Punk­ten Vor­sprung auf Platz eins ste­hen. Wir ha­ben nichts zu ver­lie­ren“, be­ton­te der 30-Jäh­ri­ge.

Trai­ner Clau­dio Ra­nie­ri sieht das ähn­lich. „Be­sorgt wa­ren wir zu Sai­son­be­ginn, als es dar­um ging, so schnell wie mög­lich 40 Punk­te zu ho­len. Jetzt ge­nie­ßen wir die Si­tua­ti­on“, er­klär­te der Ita­lie­ner. „Wir ha­ben es in un­se­ren Hän­den. Wenn wir den Ti­tel ge­win­nen, okay. Wenn ihn ein an­de­res Team ge­winnt, auch okay.“

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