Wel­cher Stern geht bei ©er Eu­ro Żuf?

Die­se Fuß­ball-EM hat mehr zu bie­ten als Ro­nal­do oder Ibra­hi­mo­vi´c, zu den gro­ßen Stars könn­ten auch die Fran­zo­sen Paul Pog­ba oder An­toi­ne Griez­mann avan­cie­ren.

Die Presse am Sonntag - - Euro2016 - VON WOLF­GANG WIE­DER­STEIN

tie­ren. Neue Ster­ne wer­den ge­wiss auf­ge­hen und be­son­ders un­ter Be­ob­ach­tung ste­hen im­mer je­ne Ak­teu­re, die Spie­le im Al­lein­gang ent­schei­den kön­nen. Al­so Ty­pen wie Cris­tia­no Ro­nal­do oder Zla­tan Ibra­hi­mo­vicc´ Aber bei die­sem Tur­nier emp­fiehlt es sich, auch an­de­ren Prot­ago­nis­ten auf die Bei­ne zu schau­en.

Das Gros der Stars tum­melt sich in der Of­fen­si­ve, lo­gisch, To­re sind wich­ti­ger und blei­ben eher er­in­ner­lich als tol­le Tack­lings oder Glanz­pa­ra­den. Zu Le­cker­bis­sen könn­ten da­her Spie­le der Equi­pe Tri­co­lo­re wer­den. Zu ih­ren Stüt­zen ge­hört zwei­fel­los Paul Pog­ba. Der Mit­tel­feld­ak­teur, 23, spielt seit 2012 bei Ju­ven­tus, ist nicht nur ein Zer­stö­rer, son­dern auch ein ele­gan­ter Vor­be­rei­ter. Dass die Fran­zo­sen nach den er­nüch­tern­den Er­geb­nis­sen bei der WM 2010 und EM 2012 wie­der Selbst­be­wusst­sein und Treff­si­cher­heit er­langt ha­ben, ist auch Stür­mer An­toi­ne Griez­mann von At­le­ti­co´ Ma­drid zu ver­dan­ken. Er ist ein „Voll­stre­cker“.

Auf­merk­sam­keit ver­dient ge­wiss auch Gra­nit Xha­ka, ei­nes der größ­ten Ta­len­te in der Schweiz. Ein Kan­di­dat für den Schüt­zen­kö­nig ist frei­lich Po­lens Go­al­get­ter Ro­bert Le­wan­dow­ski. En­g­lands Hoff­nung ist Ra­heem Ster­ling, bei Bel­gi­ens Ro­ten Teu­feln lau­ert gleich ein Trio auf den Tor­schuss: Ke- vin de Bruy­ne, Eden Ha­zard und Rome­lu Lu­ka­ku. Ein ste­ter Tor­ga­rant ist der Deut­sche Tho­mas Mül­ler, ers­ter An­wär­ter für den bes­ten Tor­hü­ter ist Bay­ern-Klub­kol­le­ge Ma­nu­el Neu­er. Was ist mit den Wa­li­sern Ga­reth Ba­le oder Aa­ron Ram­sey?

Und beim ÖFB-Team? Vie­les dreht sich um Da­vid Ala­ba, die Show könn­te ihm aber auch Mar­ko Arn­au­to­vic´ steh­len. Es wä­re ihm zu gön­nen, nicht nur, weil es sei­ner Selbst­be­stä­ti­gung dient. Hat er Er­folg, ist auch Ös­ter­reich im Tur­nier gut un­ter­wegs. Wir wol­len uns doch auch auf das Fuß­ball­fest freu­en.

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