Die Slo­wa­kei als Zwi­schen­stopp

Die Presse am Sonntag - - Euro2016 -

Deutsch­land hat be­reits den schwie­ri­gen Weg ins Fi­na­le im Blick. Da­bei sind die Er­in­ne­run­gen an Ach­tel­fi­nal­geg­ner Slo­wa­kei noch jung – und bit­ter. Vor nicht ein­mal ei­nem Mo­nat dü­pier­ten die Slo­wa­ken mit ei­nem 3:1-Sieg Deutsch­land in ei­ner freund­schaft­li­chen Re­gen­schlacht in Augs­burg. Im weit wich­ti­ge­ren EM-Ach­tel­fi­na­le heu­te in Lil­le will der Welt­meis­ter nun die Re­van­che.

Mehr als die Slo­wa­kei be­schäf­tigt die deut­sche Öf­fent­lich­keit aber schon das mög­li­che Vier­tel­fi­na­le ge­gen Ita­li­en oder Ti­tel­ver­tei­di­ger Spa­ni­en. Seit Joa­chim Löw als Bun­des­trai­ner ar­bei­tet (2006), hat Deutsch­land bei Tur­nie­ren min­des­tens das Halb­fi­na­le er- reicht. „Die Span­nung ist da“, be­kann­te Löw, der ein wei­te­res Mal un­ter Er­folgs­druck steht. Wo­mög­lich wird er au­ßer­dem Jer´omeˆ Boateng vor­ge­ben müs­sen. Der Ab­wehr­chef la­bo­riert an ei­ner Mus­kel­bles­sur in der Wa­de. An­ge­sichts des vor­aus­seh­ba­ren schwie­ri­gen Tur­nier­we­ges wird Löw bei Boateng wohl kein Ri­si­ko ein­ge­hen.

Der slo­wa­ki­sche Te­am­chef will be­freit auf­spie­len las­sen. „Wir ha­ben den Vor­teil, dass auf uns kein Druck mehr las­tet, nach­dem wir un­ser Ziel, das Ach­tel­fi­na­le, schon er­reicht ha­ben“, er­klär­te Jan´ Ko­z­ak.´ Seit dem 3:1-Er­folg seiner Mann­schaft ha­ben die Deut­schen aber in vier Spie­len kei­nen Ge­gen­tref­fer mehr kas­siert. Tor­mann Ma­nu­el Neu­er er­kann­te: „So lan­ge die Null steht, kommst du wei­ter.“

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