Die Ro­ja soll Spa­ni­en ei­nen: »Sport kann den Weg eb­nen«

Die Presse am Sonntag - - Sport -

Ali­cŻn­te. Nach ei­ner auf­ge­wühl­ten Wo­che hat die spa­ni­sche Na­tio­nal­mann­schaft dem Land ei­ne Atem­pau­se ver­schafft. So lau­tet zu­min­dest die Hoff­nung nach dem über­zeu­gen­den 3:0-Sieg ge­gen Al­ba­ni­en, der den Ibe­rern die WM-Qua­li­fi­ka­ti­on si­cher­te. „Jetzt ist die Zeit, auf po­si­ti­ve Din­ge zu fo­kus­sie­ren, im Fuß­ball und im Land all­ge­mein“, er­klär­te Te­am­chef Ju­len Lo­pe­te­gui nach der Par­tie in Ali­can­te.

Spa­ni­en ist der­zeit da­mit be­schäf­tigt, die Schock­wel­len des um­strit­te­nen Un­ab­hän­gig­keits­vo­tums in Ka­ta­lo­ni­en zu ver­ar­bei­ten. Bil­der von Po­li­zei­ge­walt gin­gen um die Welt und war­fen ein düs­te­res Bild auf die Ein­heit des Lan­des. Das Cha­os griff auch auf den Fuß­ball über, der Ka­ta­la­ne Ger­ard Pi­que´ vom FC Bar­ce­lo­na wur­de beim Trai­ning des Na­tio­nal­teams aus­ge­buht.

In Ali­can­te be­kam Pi­que´ eben­falls Buh­ru­fe zu hö­ren, je­doch auch Un­ter­stüt­zung von den Rän­gen. Die po­li­ti­schen Un­ru­hen aber hat­ten kei­nen Ein­fluss auf die Leis­tung der Fuß­bal­ler. Wie zu bes­ten Zei­ten zeig­te La Fu­ria Ro­ja cle­ve­res Kurz­pass­spiel und Ab­schluss­stär­ke. Mo­re­no, Is­co und Thia­go er­ziel­ten bin­nen elf Mi­nu­ten drei To­re. „Sport kann den Weg eb­nen, wie wir als Land sein soll­ten“, mein­te Lo­pe­te­gui.

Ita­li­en schaff­te in Rom nicht mehr als ein 1:1 ge­gen Ma­ze­do­ni­en und muss im No­vem­ber ins WM-Play-off.

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