Erst­ge­bo­re­ne wäh­len eher Me­di­zin

Die Presse - - FORUM BILDUNF -

Sind Sie der oder die Erst­ge­bo­re­ne und Me­di­zi­ner oder In­ge­nieu­rin? Das ist wohl kein Zu­fall. Erst­ge­bo­re­ne wäh­len öf­ter re­prä­sen­ta­ti­ve­re und spä­ter bes­ser be­zahl­te Fä­cher wie die ge­nann­ten – wäh­rend jün­ge­re Ge­schwis­ter eher Kunst, Jour­na­lis­mus oder Lehr­amt wäh­len. Das zei­gen For­scher des Ma­xPlanck-In­sti­tuts in Ros­tock und der Uni Stock­holm, die schwe­di­sche Da­ten un­ter­such­ten.

Be­kannt war, dass nach­fol­gen­de Ge­schwis­ter schlech­ter aus­ge­bil­det sind und lang­fris­tig we­ni­ger Geld ver­die­nen. Die neue Stu­die be­legt nun Un­ter­schie­de in der Stu­di­en­wahl, die sich auch aufs Ein­kom­men aus­wir­ken. So ist die Wahr­schein­lich­keit für ein zweit­ge­bo­re­nes Kind, Me­di­zin zu stu­die­ren, um 27 Pro­zent ge­rin­ger als für das ers­te. Die For­scher neh­men an, dass El­tern mehr in die Erst­ge­bo­re­nen in­ves­tie­ren – und dass das Un­ter­schie­de in den Fä­hig­kei­ten und Am­bi­tio­nen be­wir­ke. (APA/AFP/red.)

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