GRA­ZER BAUM­SCHUTZ

Kleine Zeitung Steiermark - - GRAZ -

mel­ka­ser­ne.“Das zei­ge, dass die Bür­ger ih­ren Grün­raum schät­zen und um ihn kämp­fen: „Der Bür­ger­meis­ter ist da­her ge­for­dert, dem Er­halt von Bäu­men auf öf­fent­li­chen wie pri­va­ten Plät­zen obers­te Prio­ri­tät ein­zu­räu­men und gleich­zei­tig die Baum­schutz­maß­nah­men künf­tig in Bau­be­schei­den vor­zu­schrei­ben.“

Und Wolf­gang Windisch, der eben erst in Chi­ca­go war, emp­fiehlt, dass sich das of­fi­zi­el­le Graz die Ge­set­zes­la­ge der USMe­tro­po­le ge­nau­er an­sieht: „Ob­wohl die Stadt so groß ist, ist sie un­glaub­lich grün. Das liegt auch an der Re­ge­lung, dass bei Neu­bau­ten ein Teil des Grund­stücks auf der Stra­ßen­sei­te ab­ge­tre­ten und be­grünt wer­den muss.“ Die ak­tu­ell gül­ti­ge Ver­ord­nung be­sagt für Graz, dass zur Auf­recht­er­hal­tung und Ver­bes­se­rung der Ar­ten­viel­falt, des Kli­mas so­wie ei­ner ge­sun­den Woh­num­welt der Baum­be­stand in­ner­halb der Baum­schutz­zo­ne ge­schützt ist. Un­ter die Schutz­be­stim­mung fal­len al­le Laub- und Na­del­höl­zer mit ei­nem Stamm­um­fang von min­des­tens 50 Zen­ti­me­ter so­wie Laub­höl­zer mit baum­för­mi­gem Wuchs und ei­nem Stamm­um­fang von min­des­tens 25 Zen­ti­me­tern (Ap­fel­dorn, Hah­nen­d­orn, Weiß­dorn, Rot­dorn, Mehl­bee­re, Ebe­resche, Ma­gno­lie, Zier­kir­sche, Zier­pflau­me und Gold­re­gen).

Halt, stopp, nein! Vie­le Gra­zer sind über ge­fäll­te Bäu­me scho­ckiert – und wen­den sich an die Po­li­tik

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