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Kleine Zeitung Steiermark - - FLÜCHTLINGSKRISE - I NTERVIEW: BERND HE­CKE

2.Zwi­schen­zeit­lich hieß es, man wür­de ei­nen Kor­ri­dor bil­den und die­se Men­schen durch­win­ken. Das pas­siert al­so nicht? KO­ME­RI­CKY: Die Kol­le­gen in Kroa­ti­en und Slo­we­ni­en wol­len das ge­setz­mä­ßig ab­wi­ckeln. Wer­den die Mas­sen je­doch zu groß, so­dass es nicht mehr zu schaf­fen ist, dann könn­ten sie Flücht­lin­ge auch durch­win­ken. Dann müs­sen wir ge­wapp­net sein, dass Tau­sen­de auch zu uns kom­men. Ge­rüch­te­wei­se hört man seit ges­tern, die Flücht­lings­strö­me ten­die­ren eher Rich­tung Kärnten und nicht so sehr zu uns. Ist da et­was dran? KO­ME­RI­CKY: Da dürf­te et­was dran sein. Of­fen­bar ha­ben die Men­schen be­merkt, dass vor al­lem die Zug­stre­cke Zagreb–Ljublja­na–Vil­lach–Salz­burg die at­trak­ti­ve­re Rou­te in den gol­de­nen Wes­ten nach Deutsch­land ist. Aber klar ist auch: Kom­men sie auf der Stra­ße, wer­den die Zie­le Mar­burg und Spiel­feld sein.

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