Wenn in­ner­staat­lich nichts mehr geht

Kleine Zeitung Steiermark - - THEMA DES TAGES -

EU­RO­PÄI­SCHER GE­RICHTS­HOF FÜR MEN­SCHEN­RECH­TE

Der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) wur­de 1959 in Straß­burg ge­grün­det und wacht über die Ein­hal­tung der Grund­rech­te, die in der Eu­ro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on (1950) fest­ge­legt wur­den. Der EGMR ur­teilt über Be­schwer­den ein­zel­ner Per­so- nen so­wie Per­so­nen­grup­pen und Staa­ten. Seit 1998 ist der EGMR ein stän­dig ta­gen­der Ge­richts­hof. Bür­ger kön­nen sich, nach­dem die in­ner­staat­li­chen Rechts­be­hel­fe er­schöpft sind, mit Be­schwer­den di­rekt an ihn wen­den. Ur­tei­le des EGMR sind recht­lich ver­bind­lich.

Der Ita­lie­ner Gui­do Rai­mon­di ist seit 2015 Prä­si­dent des EGMR

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