Em­pö­ren­des Far­ben­spiel

Die Se­rie „Ur­ban Myths“sorgt schon vor der Aus­strah­lung für Auf­re­gung – weil ein Wei­ßer ei­nen Schwar­zen spielt.

Kleine Zeitung Steiermark - - LEUTE -

Po­li­ti­sche Kor­rekt­heit spielt in der neu­en Tvse­rie des Sen­ders Sky ei­ne eher un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le. Das zeigt mit­un­ter die Be­set­zung ei­ner der Haupt­rol­len: Der ver­bli­che­ne Pop­star Micha­el Jack­son wird näm­lich – trotz der nicht ver­stum­men­den Ras­sis­mus-vor­wür­fe in Rich­tung Hol­ly­wood – von Jo­seph Fi­en­nes (46) ge­spielt. Und das bringt nicht nur vie­le Fans des ehe­ma­li­gen King of Pop auf die Pal­me, son­dern auch Toch­ter Pa­ris Jack­son (18), die sich von der Darstel­lung ih­res Va­ters auf den Schlips ge­tre­ten fühlt: „... ich könn­te kot­zen.“Fi­en­nes ent­geg­ne­te den Kri­ti­kern, die Haut­far­be des Mu­si­kers sei durch des­sen Pig­ment­stö­rung sei­ner ei­ge­nen ähn­lich.

In acht Fol­gen wer­den Ge­schich­ten von be­kann­ten Men­schen er­zählt. „Eliz­a­beth, Micha­el & Mar­lon“han­delt von ei­nem ver­meint­li­chen Road-trip von Micha­el Jack­son, Eliz­a­beth Tay­lor (Stockard Chan­ning, 72) und Mar­lon Bran­do (Bri­an Cox, 70). „Ga­me of Thro­nes“star Iwan Rhe­on (31) mimt in ei­ner wei­te­ren Epi­so­de gar den jun­gen Adolf Hit­ler, der auf die Kunst­aka­de­mie möch­te, sein Freund ist Ru­pert Grint (28).

Jo­seph Fi­en­nes als Micha­el Jack­son geht Pa­ris Jack­son (un­ten) zu weit

AFP, KK (2)

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