Strauß-Pre­mie­re nach No­ten­kri­mi

„Aschen­brö­del“-Urauf­füh­rung Bal­lett von Wal­zer­kö­nig:

Kronen Zeitung - - Österreich - M. Lass­nig / B. Quint

Nächs­tes Ka­pi­tel im Rät­sel um ge­stoh­le­ne No­ten­Sei­ten von Jo­hann Strauß! Sams­tag­abend stand die ers­te Bal­lett-Dar­bie­tung von „Aschen­brö­del“auf dem Pro­gramm. Als Grund­la­ge dien­ten Skiz­zen des Wal­zer­kö­nigs, die in Wien ge­stoh­len wor­den wa­ren . . .

hand­ge­schrie­be­ne Sei­ten von Jo­hann Strauß – die Skiz­zen zum un­voll­ende­ten Bal­lett „Aschen­brö­del“sind ös­ter­rei­chi­sches Kul­tur­gut. Doch wie die „Kro­ne“be­reits 2011 auf­ge­deckt hat­te, wa­ren die wert­vol­len Sei­ten aus der Wien-Bi­b­lio­thek ge- stoh­len wor­den. Her­nach tauch­ten sie in der Lan­des­bi­blio­thek im deut­schen Co33 burg auf, ka­men dann auf Um­we­gen je­doch wie­der re­tour an die Do­nau.

Der Co­bur­ger Kon­zert­meis­ter Ralph Braun, der Ko­pi­en der Hand­schrif­ten hat, schaff­te es nun, mit­hil­fe die­ser die Erst­auf­füh­rung des Strauß’schen Mär­chen­bal­letts im baye­ri­schen Co­burg zu in­sze­nie­ren.

An­drang beim Auf­tritt der Ex-Ter­ro­ris­tin! 150 an­ge­mel­de­te Gäs­te be­klatsch­ten im ös­ter­rei­chisch-ara­bi­schen Kul­tur­zen­trum die pa­läs­ti­nen­si­sche Kid­nap­pe­rin Lei­la Kha­led. Wie be­rich­tet, hat die heu­te 72-Jäh­ri­ge (Bild re. auf ei­nem Schwarz­weiß­fo­to aus 1969) einst ei­ne TWA-Ma­schi­ne nach Da­mas­kus ent­führt. Ver­tre­ter der Pa­läs­ti­nen­ser in Ös­ter­reich be­grüß­ten die „Iko­ne der Be­frei­ung“. Kri­tik an der Ein­la­dung ha­gel­te es vom Prä­si­den­ten der Is­rae­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Os­kar Deutsch bis zu FP-Ob­mann H.-C. Stra­che.

Bal­lett­Auf­füh­rung von „Aschen­brö­del“.

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