Bleibt im Ren­nen Der Mus­ter­schü­ler mach­te den Un­ter­schied

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Kurier (Samstag) - - SPORT - VON UND ALEX­AN­DER STRECHA WOLFGANG WINHEIM

Te­am­chef Fo­da setz­te auf ein 4-4-2 wie in sei­nem ers­ten Spiel ge­gen Uru­gu­ay. Aber­mals war es letzt­lich die rich­ti­ge Wahl, die zum er­hoff­ten Sieg führ­te. Heinz Lind­ner Wenn ein Tor­mann ei­nen der­ma­ßen ge­ruh­sa­men Abend hat, ist das meist ein gu­tes Zei­chen. Doch gleich nach der Pau­se glänz­te er mit ei­ner tol­len Pa­ra­de. Ste­fan Lai­ner Konn­te sei­nen Of­fen­siv­geist zu­nächst nicht wie er­wünscht aus­le­ben, weil ihm ir­gend­wann zu vie­le Mit­spie­ler und Geg­ner im Weg stan­den, sorg­te in Fol­ge dank sei­ner Dy­na­mik aber für sehr viel Schwung über die rech­te Sei­te. Se­bas­ti­an Prödl Der Ab­wehr­chef hat­te al­les wie meist un­ter Kon­trol­le, bei ei­nem Kopf­ball nach ei­nem Cor­ner fehl­te nicht viel. Die feh­len­de Spiel­pra­xis war ihm nicht an­zu­mer­ken. Mar­tin Hin­te­reg­ger Ver­läss­lich, wie man es von ihm kennt, zwei­kampf­stark und stark in Lauf­du­el­len. Bei ei­nem Kopf­ball­du­ell hat­te er ge­gen Will Grigg das Nach­se­hen – Ös­ter­reich im Glück. Andre­as Ul­mer De­fen­siv so­li­de, nach vor­ne konn­te er sich aber nicht ent­schei­dend ein­schal­ten. Va­len­ti­no La­za­ro Der Tech­ni­ker ver­moch­te sich mit dem Ball am Fuß nur sel­ten durch­set­zen, ra­cker­te aber viel. Er kann si­cher mehr. Ste­fan Il­s­an­ker Prä­sent im Zen­trum, weil er sei- ne Tu­gen­den in die Waag­scha­le warf, al­ler­dings misch­ten sich auch ei­ni­ge Ab­spiel­feh­ler in sein Wir­ken. Pe­ter Zulj Der Stur­mP­rim­gei­ger konn­te sei­ne Tech­nik ob der feh­len­den Frei­räu­me lan­ge nicht ins Tref­fen füh­ren, wur­de nach der Pau­se stär­ker und bril­lier­te mit der Vor­ar­beit zum 1:0. Marcel Sa­bit­zer Der Leip­zig-Le­gio­när hat­te es auf der lin­ken Flan­ke nicht leicht, sich durch­zu­set­zen, den­noch hat­te er die Füh­rung auf dem Fuß, nahm sich den Ball aber schlecht mit. Nach der Pau­se fehl­te ihm bei ei­ner Chan­ce das nö­ti­ge Glück. Er konn­te so sei­ne am­bi­tio­nier­te Vor­stel­lung nicht ver­edeln. Mar­ko Arn­au­to­vic An vor­ders­ter Front agier­ter er top­mo­ti­viert, aber in vie­len Si­tua­tio­nen glück­los, wie bei ei­nem in­di­rek­ten Frei­stoß oder zwei Schüs­sen. Ließ sich da­durch nicht ent­mu­ti­gen und wur­de mit dem schö­nen Tor zum 1:0 be­lohnt. In letz­ter Mi­nu­te schob er den Ball am lan­gen Eck vor­bei. Der West-Ham-Uni­te­dLe­gio­när war an die­sem Abend der bes­te Ös­ter­rei­cher und mach­te am En­de auch den Un­ter­schied aus. Gui­do Burg­stal­ler Der Schal­ker lief viel, wich aus dem Zen­trum aus, um im­mer wie­der an­spiel­bar zu sein. Ei­ne schö­ne Vor­ar­beit von ihm konn­te Sa­bit­zer nicht ver­wer­ten. Selbst wur­de der Stür­mer aber kaum ge­fähr­lich. Ales­san­dro Schöpf Er­set­ze Sa­bit­zer auf der lin­ken Sei­te. Zu kurz im Ein­satz: Flo­ri­an Kainz: Kam im Fi­nish für Burg­stal­ler. Aleksan­dar Dra­go­vic: Der Ver­tei­di­ger muss­te in der Nach­spiel­zeit mit­hel­fen, um die Füh­rung zu ver­tei­di­gen.

Vor­ar­bei­ter: Pe­ter Zulj zeig­te schon bes­se­re Par­ti­en, leis­te­te aber die Vor­ar­beit zum Tref­fer Im Fo­kus: Ivan Le­ko, Trai­ner von Club Brug­ge, und sein An­walt Wal­ter Van Steen­brug­ge

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