RO­BO­THON Salzburg: Wer baut den bes­ten Ro­bo­ter?

Am Sams­tag, 2. April 2016, fin­det das Fi­na­le des dies­jäh­ri­gen RO­BO­THON der Fach­hoch­schu­le Salzburg am Cam­pus Ur­stein statt. Nach 24 St­un­den Bas­teln, Pro­gram­mie­ren und Tes­ten stel­len die zwölf teil­neh­men­den Teams dem Pu­bli­kum und der Ju­ry ih­re Ro­bo­ter-Prot

Salzburger Nachrichten - - WIRTSCHAFT -

Selbst­fah­ren­de Au­tos, Pa­ket­zu­stell­droh­nen und in­tel­li­gen­te Kaf­fee­ma­schi­nen. Ver­schie­dens­te ma­schi­nel­le Hel­fer ha­ben Ein­zug in un­se­ren All­tag gehalten. Beim Ro­bo­thon – ei­nem „Ro­bo­ter-Hacka­thon“– wer­den zwölf Teams aus ei­nem Satz an me­cha­ni­schen und elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten Ro­bo­ter bau­en, die im All­tag hel­fen kön­nen. Ex­akt 24 St­un­den am Stück ha­ben sie da­für Zeit – und hier sind ih­re krea­ti­ven Ide­en für die Um­set­zung des Ro­bo­ters ge­fragt.

Prä­sen­ta­ti­on der Idee im Bu­si­ness-Pitch

Vor ei­ner Ju­ry und dem Pu­bli­kum müs­sen die Teams nach Ablauf der Zeit die Funk­ti­ons­tüch­tig­keit des Ro­bo­ter-Pro­to­typs be­wei­sen und ih­re Ge­schäfts­idee prä­sen­tie­ren. „Heute reicht es nicht mehr, nur Tech­ni­ker zu sein. Beim Ro­bo­thon müs­sen die Teil­neh­mer ihr tech­ni­sches Know-how mit Fä­hig­kei­ten kom­bi­nie­ren, die in der Wirt­schaft ge­fragt sind“, er­klärt Ro­bert Merz, Or­ga­ni­sa­tor und Fach­be­reichs­lei­ter Mecha­tro­nik am Stu­di­en­gang In­for­ma­ti­ons­tech­nik & Sys­tem-Ma­nage­ment. Un­ter­stüt­zung er­hal­ten die Teams vor­ab durch ein Brie­fing von Ex­per­ten aus dem „Star­t­up Salzburg“Netz­werk.

Das In­ter­es­se am Ro­bo­thon ist über­ra­gend. Schü­ler- und Stu­den­ten-Teams aus ganz Ös- ter­reich, aber auch Fir­men-Teams ha­ben sich an­ge­mel­det. So­gar aus Ita­li­en reist ein Team an; und das hat be­reits wert­vol­le Hacka­thonEr­fah­run­gen: „Wir sind stolz, dass wir das Sie- ger-Team des 48-St­un­den-Hacka­thons von Shen­zhen/Chi­na, bei dem auch un­ser Ge­win­ner­team aus dem Vor­jahr den her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz ge­macht hat, nach Salzburg ho- len konn­ten“, freut sich Merz auf die Her­aus­for­de­rung. Er wird den zwei­tä­gi­gen Ma­ra­thon be­glei­ten. Für ein kur­zes Ni­cker­chen lie­gen in ei­nem Hör­saal auf al­le Fäl­le Schlaf­sä­cke be­reit.

Auch FH-Ge­schäfts­füh­rer Rai­mund Ri­bitsch freut sich auf den Ro­bo­thon, der be­reits zum zwei­ten Mal durch­ge­führt wird: „Ich bin ge­spannt auf die Be­geg­nun­gen mit krea­ti­ven Köp­fen, die Ent­wick­lung der Te­am­dy­na­mik und die krea­ti­ven Lö­sun­gen, die mit Si­cher­heit zu er­war­ten sind.“Zahl­rei­che Un­ter­neh­men un­ter­stüt­zen als Team­spon­so­ren und mit Sach­spen­den die Ver­an­stal­tung.

BILD: SN/FH SALZBURG/PO­SCH­NER PHO­TO­GRA­PHY

Krea­ti­ve Ide­en, In­no­va­ti­ons­kraft, tech­ni­sches Ge­schick, ra­sches Han­deln und Ent­schei­dungs­freu­dig­keit sind ge­fragt: Die Teil­neh­mer des Ro­bo­ter-Hacka­thons (kurz Ro­bo­thon) ha­ben 24 St­un­den Zeit, ih­ren Ro­bo­ter zu bau­en.

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