LEU­TE

ALESSANDRA MASTRONARDI: VOM ITA­LIE­NI­SCHEN FERN­SE­HEN ZUM ER­FOLG AUF NET­FLIX

All About Italy (Germany) - - Photoreportage - Lu­cia Man­ci­ni

Alessandra Mastronardi, Schau­spie­le­rin aus Nea­pel und wohn­haft in Rom, hat ei­nen wei­ten Weg zu­rück­ge­legt. Sie wur­de be­rühmt dank ih­rer Rol­le als Eva Cu­di­ci­ni in der ita­lie­ni­schen Fern­seh­se­rie „I Cesa­ro­ni“. Wie so oft in sol­chen Fäl­len, muss­te sie hart ar­bei­ten, um sich von ei­ner Rol­le zu lö­sen, die ihr zwar den Er­folg ge­bracht hat, die ihr aber auch zu­eng wur­de. Der Wunsch, ih­re Fä­hig­kei­ten zei­gen zu kön­nen, ließ sie Grö­ße­res wa­gen. So ge­lang­te sie auch zu in­ter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen wie dem Film “To Ro­me with Lo­ve” von Woo­dy Al­len (2012) und dem bio­gra­fi­schen “Li­fe” von An­ton Cor­bi­jn (2015). Ih­re Wert­schät­zung aus­län­di­scher Pro­duk­tio­nen hat sich auch die­ses Jahr be­stä­tigt: So ge­hört die Mastronardi zu den Darstel­lern in „Mas­ter of No­ne“, der er­folg­rei­chen Fern­seh­se­rie von Net­flix mit Aziz An­sa­ri, der ihr Er­fin­der, Pro­du­zent, Re­gis­seur und auch Darstel­ler ist. «Ich ha­be hier in Lon­don vor­ge­spro­chen», hat die Schau­spie­le­rin kürz­lich in ei­nem In­ter­view ge­sagt, die mit ih­rem Ver­lob­ten, dem iri­schen Kol­le­gen Li­am Mcmahon, in der eng­li­schen Haupt­stadt lebt. «Aziz hat mich ge­fragt: Kennst du mich? Weißt du, wer ich bin? Doch ich hat­te kei­ne Ah­nung, und ha­be es ihm ge­sagt. Al­les ein we­nig aufs Spiel zu set­zen, ist für mich im­mer bes­ser, sonst be­kom­me ich gro­ße Angst.» Die Angst be­glei­te­te sie auch bei ih­ren Tref­fen mit Karl La­ger­feld, dem be­rühm­ten Mo­de­de­si­gner und heu­ti­gem Mit­ar­bei­ter bei Cha­nel, de­ren Mar­ken­bot­schaf­te­rin die Mastronardi ge­wor­den ist. Sie ist die ers­te Ita­lie­ne­rin, die die­se Rol­le ein­nimmt. «Ich ha­be gro­ße Ehr­furcht, des­halb spre­che ich nur sehr we­nig mit ihm», er­klär­te die Schau­spie­le­rin. «Ein­mal sind wir an ei­nem Fest in Can­nes vor ei­ner Toi­let­te fast zu­sam­men­ge­sto­ßen. Ich trug ei­ne sei­ner Krea­tio­nen und er mein­te völ­lig ernst: „Hübsch, ich dach­te, es wür­de nie­man­dem ste­hen.“Und ging wei­ter. Ich ha­be wäh­rend fünf Mi­nu­ten über­legt, ob er mir nun ein Kom­pli­ment ge­macht hat oder nicht.»

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