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Mel­dun­gen in Kurz­form über das künf­ti­ge Ita­li­en, von Wirt­schaft über Li­fe­style bis Kul­tur.

All About Italy (Germany) - - Italienische Winkel | All About Italy - Sa­scha Mal­linck­rodt

EIN VÖL­LIG NEU­ES KINOERLEBNIS

Das Ki­no­ge­bäu­de An­teo in Mailand ist nicht ein­fach ein Ki­no der neu­es­ten Ge­ne­ra­ti­on, es ist ein Ort der Be­geg­nung, in dem ver­schie­dens­te Ar­ten von Ver­an­stal­tun­gen Raum fin­den. Hier wer­den nicht nur Fil­me ge­zeigt, son­dern auch Kon­zer­te, Thea­ter­auf­füh­run­gen und Opern. Ein Ort für kul­tu­rel­les Wachs­tum, dank ver­schie­de­ner Ter­min- und Kurs­an­ge­bo­te. Und es ist vor al­lem ein Ort des Ver­gnü­gens. Es bie­tet ein Re­stau­rant mit Au­ßen­ter­ras­se, dem bald ei­ne Bier­stu­be und ein Kul­tur­ca­fé hin­zu­ge­fügt wer­den, Pro­jek­te, die bei­de in Zu­sam­men­ar­beit mit Ea­ta­ly ge­plant sind. Zu den Neu­hei­ten ge­hört auch ein Saal, in dem wäh­rend des Es­sens ein Film an­ge­se­hen wer­den kann - zum Früh­stück, Mit­tag- oder Abend­es­sen. Und das ist im neu­en An­teo je­den Tag, von 10 Uhr mor­gens bis 1 Uhr nachts, mög­lich. Das im­mer fa­mi­li­en­freund­li­che­re Kon­zept bie­tet zu­dem ei­nen Be­reich für die ganz Klei­nen, wo un­ter Auf­sicht von Er­zie­hern ge­spielt wer­den kann, wäh­rend sich die El­tern ei­nen Film an­schau­en. Für die äl­te­ren Kin­der wird hin­ge­gen ei­ne Ent­de­ckungs­tour im Ki­no an­ge­bo­ten, die per­fekt auf die Län­ge ei­nes Films ab­ge­stimmt ist. Ein an­de­rer ge­nia­ler Ein­fall, der an das Fern­se­hen an­lehnt, ist das Ki­no nach Wunsch: ein Saal mit cir­ca 30 Sitz­plät­zen, in dem je­der be­lie­bi­ge Film aus der Ge­gen­wart oder der Ver­gan­gen­heit ge­zeigt wer­den kann. www.an­teo.spa­zio­ci­ne­ma.18ti­ckets.it

BEIM QUI­RI­NALS­PA­LAST WIRD ERST­MALS ZEIT­GE­NÖS­SI­SCHE KUNST AUS­GE­STELLT

Zum ers­ten Mal in der Ge­schich­te des Qui­ri­nals­pa­las­tes, dem Ort wo der Prä­si­dent der Re­pu­blik sei­nen Sitz hat, wird vom 24. Ok­to­ber bis zum 17. De­zem­ber die Aus­stel­lung „Da io a Noi: la cit­tà sen­za con­fi­ni“ge­zeigt. Die Aus­stel­lung wird von der Ge­ne­ral­di­rek­ti­on für Kunst und Zeit­ge­nös­si­sche Ar­chi­tek­tur un­ter­stützt, die dem Mi­bac-mi­nis­te­ri­um an­ge­hört, vom Ge­ne­ral­se­kre­tär des Prä­si­den­ten der Re­pu­blik so­wie von der Ku­ra­to­rin An­na Mat­ti­ro­lo. Zu se­hen sind 22 Wer­ke ita­lie­ni­scher und aus­län­di­scher Künst­lern, die in Ita­li­en ge­lebt ha­ben oder de­ren Wer­ke in Ita­li­en ge­schaf­fen wur­den. Die Aus­stel­lung fin­det in 10 his­to­ri­schen Sä­len statt, die zur Amts­zeit von Papst Alex­an­der VII. des­sen Wohn­räu­me wa­ren. Ab dem 24. Ok­to­ber wer­den die Wer­ke fol­gen­der Künst­ler aus­ge­stellt sein: La­ra Alm­ar­ce­gui, Ro­sa Bar­ba, Bot­to & Bru­no, Mau­ri­zio Cat­telan, Gi­an­lu­ca und Mas­si­mi­lia­no De Se­rio, Jim­mie Dur­ham, La­ra Fa­va­ret­to, Fla­vio Fa­vel­li, Clai­re Fon­tai­ne, Al­ber­to Ga­rut­ti, Mo­na Ha­to­um, Al­f­re­do Jaar, Fran­ces­co Jo­di­ce, Adri­an Pa­ci, Die­go Per­ro­ne, Ales­san­dro Pi­an­gia­mo­re, Eu­ge­nio Ti­bal­di, Gra­zia To­de­ri, Ve­do­va­maz­zei, Lu­ca Vi­to­ne, Sis­lej Xha­fa, To­bi­as Zie­l­o­ny.

LINFADERM. DAS SCHLÜSSELWORT: NA­TUR

Linfaderm ist ei­ne neue Na­tur­kos­me­tik-li­nie, die für Kör­per, Hän­de, Lip­pen und Ge­sicht kre­iert wur­de und aus voll­kom­men na­tür­li­chen Sub­stan­zen her­ge­stellt ist. Die Kos­me­tik-li­nie von Dr. Lau­ra Sera­fi­ni ist, dank ih­rer Ar­beits­er­fah­rung so­wie ih­rer Hin­ga­be, mit dem Ziel ent­stan­den, ih­ren Kun­den ein na­tür­li­che­res und rund­um ge­sun­des Pro­dukt an­zu­bie­ten. Mit den ers­ten For­schun­gen wur­de in ei­nem klei­nen La­bor auf dem Land der ita­lie­ni­schen Re­gi­on Mar­ken be­gon­nen, die auf ih­rer Lei­den­schaft für die Um­welt fuß­ten. Der Grund­ge­dan­ke von Linfaderm ist, dass die Na­tur den Men­schen un­zäh­li­ge Mög­lich­kei­ten bie­tet. Un­ter Ver­wen­dung von Pro­duk­ten, die uns die Na­tur lie­fert, kön­nen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te ent­ste­hen, oh­ne da­bei auf Pe­tro­le­um, Pa­ra­ben, Si­li­ko­ne, Mi­ne­ral­öle, SLS, SLES zu­rück grei­fen zu müs­sen, die be­denk­lich für die Ge­sund­heit oder gar ge­sund­heits­schäd­lich sind. All das ist dank ei­ner sorg­fäl­ti­gen Aus­wahl von streng na­tür­li­chen Roh­stof­fen und der Er­for­schung in­no­va­ti­ver Me­tho­den mög­lich, die al­le­samt und aus­schließ­lich an Frau­en und Män­nern ge­tes­tet wur­den. So kann auch emp­find­li­cher Haut ma­xi­ma­le Si­cher­heit ga­ran­tiert wer­den. www.linfaderm.it

ES­SEN IST KUNST, DAS SAGT BE­REITS SELETTI!

Ein pop­pig, le­ben­di­ger Stil und ein er­schwing­li­cher Preis, ge­nau das cha­rak­te­ri­siert die neue Sa­let­tiKol­lek­ti­on und ih­re ein­ma­li­ge Her­an­ge­hens­wei­se an das De­sign. Ein Pro­jekt, das in die Fuß­stap­fen der Kol­lek­ti­on „Sa­let­ti wears TOILETPAPER“tritt, ein Ex­pe­ri­ment, das die Bil­der der Zeit­schrift von Mau­ri­zio Cat­telan und Pier­pao­lo Ferrari auf Ge­schirr, De­ko­ra­ti­on und Mö­bel ge­bracht hat und das sich mit ih­ren Ses­seln im 50er Jah­re Stil, Bett­wä­sche und neu­en Tel­lern mit der be­rühm­ten Por­ti­on Spa­ghet­ti mit To­ma­ten­sau­ce aus­zeich­net, ge­nau­so wie mit dem un­wi­der­steh­li­chen Hot Dog So­fa, Bur­ger Stuhl und der Ba­na­nen Lam­pe. Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de der Ka­te­go­rie „Fast Food Fur­ni­tu­re“der UN_LIMITED Kol­lek­ti­on, die von dem De­si­gn­bü­ro Stu­dio Job ent­wor­fen wur­den. Zu den Neu­hei­ten ge­hört auch die ak­tu­el­le Spie­gel­rei­he: Tri­bal Mir­ror von Mar­can­to­nio ent­wor­fen und Morning Glo­ry von dem Krea­tiv­duo Za­ven. Die BLOW-LI­NIE von Stu­dio Job er­weist sich als Spit­zen­pro­jekt 2017 – 2018: ei­ne Ne­ben­li­nie, die auf je­ne de­mo­kra­ti­sche De­si­gn­idee ab­zielt, die schon im­mer so kenn­zeich­nend für Seletti war, ei­ne neue Pro­dukt­kol­lek­ti­on im Pop-stil, die aus Tep­pi­chen, Ne­on­leuch­ten, Klapp­stüh­len, Spie­gel und Por­zel­lan­ge­schirr be­steht.

DAS GE­SCHÄFT MIT DEM BERGSPORT IST RUND­UM ITA­LIE­NISCH

Die ita­lie­ni­sche Out­door-in­dus­trie ist nach wie vor der bes­te Be­glei­ter für Ex­trem­berg­stei­ger, Ski­fah­rer, Klet­te­rer, Jog­ger und ge­ne­rell für al­le Lieb­ha­ber der Berg­welt. Ita­li­en gibt beim Bergsport den Ton an und Vi­bram, Scar­pa, Gri­vel, Sa­le­wa, Tec­ni­ca sind nur ei­ni­ge der gro­ßen Mar­ken der Bran­che, die in Ita­li­en aus rund zwan­zig klei­nen so­wie mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men be­steht. Sie ma­chen, von den 5 Mil­li­ar­den Eu­ro, die in Eu­ro­pa ge­ne­riert wer­den, ei­nen Ge­samt­um­satz von 612 Mil­lio­nen Eu­ro aus. Das ita­lie­ni­sche Out­door-ge­schäft hat vor über 50 Jah­ren sei­nen An­fang ge­nom­men und be­reits die höchs­ten Gip­fel der Welt er­obert. Auch heu­te wird noch 87% der pro­du­zier­ten Wa­re ex­por­tiert. Ita­li­en über­trifft durch ih­re In­no­va­ti­ons­fä­hig­keit Län­der wie Frank­reich und Deutsch­land und hält die Si­cher­heits­stan­dards ganz hoch.

„Nach den Da­ten der Zeit­schrift Sport­press zu ur­tei­len, ge­hört die­ser Sek­tor zu den sta­bils­ten der Sport­in­dus­trie. Nach vie­len Jah­ren zwei­stel­li­gen Wachs­tums ist die Bran­che auch in den Jah­ren der all­ge­mei­nen Wirt­schafts­kri­se so­li­de ge­blie­ben oder ist so­gar leicht an­ge­stie­gen “, sagt Lu­ca Bu­si­na­ro, Prä­si­dent von As­so­sport, dem ita­lie­ni­schen Ver­band der Sport­ar­ti­kel­in­dus­trie. Die­se Un­ter­neh­men sind dank jah­re­lan­ger har­ter Ar­beit zum My­thos ge­wor­den, da sie den Kun­den Zu­ver­läs­sig­keit und In­no­va­ti­on ga­ran­tie­ren.

OF­FE­NE TÜ­REN BEI HIS­TO­RI­SCHEN GE­BÄU­DEN IN DER LATIUM RE­GI­ON

Vil­len, Pa­läs­te und Schlös­ser bau­en im­mer mehr ihr An­ge­bot für Tou­ris­ten aus. So kön­nen bei ver­schie­de­nen Rou­ten in der Re­gi­on, kul­tu­rel­le und ku­li­na­ri­sche Er­leb­nis­sen kom­bi­nie­ren wer­den. Der Be­su­cher hat da­durch die Mög­lich­keit, Meis­ter­wer­ke zu be­wun­dern, die einst nur we­ni­gen Per­so­nen vor­be­hal­ten wa­ren und kann al­te Ge­schich­ten und Tra­di­tio­nen er­fah­ren, die oft schon längst in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten wa­ren. Die­sem Pro­jekt wid­met sich mo­men­tan Fran­ces­co Sfor­za, der der­zei­ti­ge Vor­sit­zen­de von ADSI (Ver­band His­to­ri­scher Ge­bäu­de Ita­li­ens) in Rom und der Re­gi­on Latium. Das Ziel der Or­ga­ni­sa­ti­on ist es, un­ter ih­ren Mit­glie­dern in den ver­schie­de­nen Ge­bie­ten der Re­gi­on, ei­ne Art Netz­werk auf­zu­bau­en, um die­se Ge­bäu­de auch in den kleins­ten Dör­fern in ei­nen An­zie­hungs­punkt zu ver­wan­deln. So soll ein Tou­ris­mus ent­ste­hen, der sich an die kul­tu­rel­le Tra­di­tio­nen der Dörfer rich­tet. Ei­ne wei­te­re Mög­lich­keit, den Tou­ris­mus aus dem Aus­land an­zu­kur­beln, ist mit­tels der zahl­rei­chen Wan­der­we­ge, wie bei­spiels­wei­se der Pil­ger­weg Fran­ci­gena oder We­ge ent­lang der al­ten rö­mi­schen Stra­ßen.zwar sind die­se ver­bor­ge­nen Schön­hei­ten im Latium nur we­nig be­kannt, trotz­dem hat die Re­gi­on ei­ni­ges zu bie­ten: von den Ca­s­tel­li Ro­ma­ni bis zu den Pre­nes­ti­ni Ber­gen, Be­sich­ti­gun­gen der Städ­te Pa­le­stri­na und Pa­lia­no oder die Wan­der­rou­ten von Tu­scia, Brac­cia­no oder auch die Bur­gen Ca­s­tel­li del li­to­ra­le. Hier kann der Be­su­cher nur ei­nen Tag oder ein gan­zes Wo­che­n­en­de ver­brin­gen, um die his­to­ri­schen Stät­ten zu be­su­chen und die ört­li­chen Tra­di­tio­nen und ku­li­na­ri­schen Be­son­der­hei­ten ken­nen­zu­ler­nen. www.vi­sit­la­zio.com

LEBENSMITTELEXPORTE KEN­NEN KEI­NE KRI­SE

In den ers­ten sechs Mo­na­ten des Jah­res 2017 stie­gen die ita­lie­ni­schen Le­bens­mit­tel auf dem aus­län­di­schen Markt, im Ver­gleich zum Vor­jahr, um + 10,9% an. Das er­gab ei­ne Da­ten­ana­ly­se des Aus­lands­han­dels im ers­ten Se­mes­ter von 2017, die vom Ver­band ita­lie­ni­scher Land­wir­te, Col­di­ret­ti, durch­ge­führt wur­de. Be­reits im Jahr 2016 hat­te der Ex­port von Le­bens­mit­teln ei­nen his­to­ri­schen Höchst­wert von 38,4 Mil­li­ar­den Eu­ro er­reicht. Fast zwei Drit­tel der Agrar­ex­por­te, wie Col­di­ret­ti be­tont, wer­den an Mit­glieds­län­der der Eu­ro­päi­schen Uni­on ver­kauft. Nach An­ga­ben von Col­di­ret­ti ist die USA je­doch mit Ab­stand der wich­tigs­te Ab­neh­mer ita­lie­ni­scher Le­bens­mit­tel au­ßer­halb der Eu-gren­zen. Ge­ne­rell ge­se­hen, ist die USA der dritt­größ­te Be­zie­her nach Deutsch­land und Frank­reich und kommt noch vor Groß­bri­tan­ni­en. Das Pro­dukt, das am meis­ten ex­por­tiert wird, ist nach Col­di­ret­ti Wein, gleich ge­folgt von fri­schem Obst und Ge­mü­se.

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