DIE TRIKOLORE AUF IN­TER­NA­TIO­NA­LEN GEWÄSSERN

All About Italy (Germany) - - Contents - Ste­fa­no Va­len­ti­ni

Die Herbst­sai­son mit ih­ren zahl­rei­chen Was­ser­sport-ter­mi­nen neigt sich dem En­de zu und da­mit auch der Ma­ra­thon der Boots­mes­sen von 2017, die als Haupt­dar­stel­ler das Yacht­ing Fes­ti­val in Can­nes, den Sao­lo­ne Nau­ti­co in Ge­nua, die Mo­na­co Yacht Show und die Mes­se Grand Pa­vois De La Ro­chel­le hat­te. An­läss­lich die­ser be­ein­dru­cken­den Fach­mes­sen wur­den dem Pu­bli­kum die neu­es­ten Mo­del­le der gro­ßen Welt­mar­ken vor­ge­stellt. Die ita­lie­ni­schen Werf­ten er­le­ben mo­men­tan ei­nen lang­er­sehn­ten Auf­schwung, wes­halb un­ter den dies­jäh­ri­gen Mar­ken, ei­ni­ge sehr in­ter­es­san­te Ma­de in Ita­ly Mo­del­le her­vor­ge­sto­chen sind.

MAN­GUS­TA OCEANO

UND MAN­GUS­TA 165E NUM­MER 12

Die in der Over­ma­ri­ne Werft her­ge­stell­te Man­gus­ta weist zwei­fels­frei den Cha­rak­ter ei­nes Mit­tel­meer-boots auf, das sich schnell von ei­nem Ort zum an­de­ren na­vi­gie­ren lässt, und ist mit Kom­fort und den rich­ti­gen Rä­um­lich­kei­ten aus­ge­stat­tet. Per­fekt, um die Küs­ten die­ser Welt zu er­kun­den. Man­gus­ta, ei­ne 100% ita­lie­ni­sche Mar­ke, hat bei den letz­ten Mes­se­ter­mi­nen zwei in­no­va­ti­ve Neu­hei­ten prä­sen­tiert: die neue Man­gus­ta Oceano 42.1, oder bes­ser ge­sagt der Drei­de­cker, und das neue Man­gus­ta 165E-mo­dell. Die bei­den Boo­te der Spit­zen­ka­te­go­rie hat­ten so­wohl bei der Öf­fent­lich­keit als auch bei der Pres­se gro­ßen Er­folg. Die Man­gus­ta Oceano hat die Ei­gen­schaf­ten ei­nes Langstre­cken-boo­tes, wäh­rend der me­tal­le­ne Stil des Boots, die Ei­gen­schaf­ten der äl­te­ren Schwes­tern der Open-li­nie wie­der auf­nimmt. Die Werft hat bei der Mo­na­co Yacht Show (vom 27-30 Sep­tem­be) auch die 50 Me­ter lan­ge Ma­gus­ta 165E vor­ge­stellt. Ein Boot, das ei­ne Iko­ne von Stil und Leis­tungs­fä­hig­keit ist und für ei­nen un­ver­gleich­li­chen Er­folg steht. Die 12. Yacht der Man­gus­ta 165E Se­rie ent­hält sti­lis­ti­sche und tech­ni­sche In­no­va­tio­nen, hat ge­win­nen­de und im­po­san­ten Li­ni­en, ei­ne noch grö­ße­re Fens­ter­ver­gla­sung, die die In­nen­räu­me zum leuch­ten bringt und ei­ne ver­grö­ßer­te Au­ßen­steu­er­stel­le, die mit noch mehr Kom­fort aus­ge­stat­tet ist. Zu gu­ter Letzt bie­tet die Yacht die Mög­lich­keit, 10 Per­so­nen in fünf ver­schie­de­nen Lu­xus­ka­bi­nen zu be­her­ber­gen. Das An­triebs­pa­ket um­fasst 4 MTU 16V2000 M94 Mo­to­ren mit 2600 PS, 4 Rolls Roy­ce / Kame­wa NP Was­ser­strahl­an­trie­be und 4 Sea­kee­per Sta­bi­li­sa­to­ren, die für mehr Sta­bi­li­tät, auch bei nied­ri­gen Ge­schwin­dig­kei­ten zwi­schen 8 und 10 Kno­ten, sor­gen.

FER­RET­TI YACHTS 780 UND FER­RET­TI YACHTS 920

Gro­ße Neu­ig­kei­ten gibt es auch bei der Fer­ret­ti Mar­ke, die die neue Fer­ret­ti Yachts 780 und die Ers­te der Fer­ret­ti Yachts 920 Rei­he vor­ge­führt hat. Das Mo­dell 780 misst 24 Me­ter und hat, durch die kla­ren Tren­nun­gen zwi­schen den ver­schie­de­nen ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en, ein eher ag­gres­si­ves Er­schei­nungs­bild: Glas­fa­ser­kunst­stoff und Glas­ober­flä­chen. Der Boots­rumpf nimmt den Stil der drei Fens­ter wie­der auf, der sich auch bei den Gäs­te­ka­bi­nen wie­der fin­det. Der Au­ßen­be­reich bei dem Bug liegt se­pa­rat und ist äu­ßert kom­for­ta­bel. Er hat ei­ne statt­li­che Grö­ße und ist mit zwei So­fas und ei­nem Couch­tisch aus­ge­stat­tet, der in ei­nen Ess­tisch ver­wan­delt wer­den kann. In ei­nem wei­te­ren Be­reich des Bugs, kann man sich bei ma­xi­ma­ler Ent­span­nung son­nen. Die In­nen­räu­me der Fer­ret­ti 780 ver­fügt über ei­ne Kü­che, wel­che die ge­sam­te Steu­er­bord­sei­te ein­nimmt, ei­ne Lounge und meh­re­re Schlaf­zim­mer, dar­un­ter ei­ne Sui­te mit Dop­pel­ka­bi­ne, ein Ba­de­zim­mer mit Du­sche und al­lem Kom­fort, den man in Lu­xusyach­ten eben so fin­den kann. Das an­de­re Fer­ret­ti-mo­dell ist die 920 Yacht, die für in­ter­na­tio­na­le Ge­wäs­ser ent­wor­fen wur­de und bei der sich ih­re be­ein­dru­cken­den und dy­na­mi­schen For­men über ih­re 28,49 Me­ter er­stre­cken. Ei­ne wich­ti­ge Neu­heit ist die Ver­grö­ße­rung des Schiffs­rump­fes (der größ­te, der je­mals für ei­ne Fer­ret­ti Yacht die­ser Di­men­si­on ge­baut wur­de), der ne­ben ei­ner auf­fal­len­de­ren Prä­senz im Was­ser auch die groß­räu­mi­ge Sui­te auf dem Ober­deck er­laubt. Die Au­ßen­be­rei­che be­ein­dru­cken dar­über hin­aus durch die ho­he Qua­li­tät der Ent­span­nungs­be­rei­che: die Son­nen­ter­ras­se auf dem Deck um­fasst ei­ne Ess­ecke mit zwei lang­ge­zo­ge­nen So­fas so­wie ei­nem klei­ne­ren Couch­paar; die Heck­zo­ne hat als Neu­heit die Sub­mer­si­ble Hatch, ein be­rühm­tes Be­we­gungs­sys­tem für das Ga­ra­gen­tor und der Schwimm­platt­form, wel­ches der Be­sat­zung ei­ne leich­te Füh­rung des Ten­ders er­mög­licht.

BE­NET­TI CLASSIC 121’ LA­DY LILIAN

Ei­ne Mar­ke, die all dem si­cher­lich in nichts nach­steht ist Be­net­ti. Denn der ita­lie­ni­sche Pro­du­zent hat er­neut ein atem­be­rau­ben­des Mo­dell vor­ge­stellt: die Classic 121’ La­dy Lilian Yacht. Wohl be­kannt un­ter den Ex­per­ten der Bran­chen, hat die Classic 121 Se­rie in zehn Jah­ren gut 32 ver­schie­de­ne Mo­del­le ver­kauft und da­durch Zah­len er­langt, die Be­net­ti er­mög­licht ha­ben, nun ei­nen Schritt wei­ter zu ge­hen. Das hat zu der Ent­wick­lung ei­ner ganz neu­en Boots­er­fah­rung ge­führt, die sich in dem neu­es­ten La­dy Lilian Mo­dell zeigt. Die 37-Me­ter Yacht be­steht aus ei­nem Glas­fa­ser Rumpf und Deck­auf­bau, in den In­nen­räu­men be­fin­det sich ei­ne groß­zü­gig an­ge­leg­te Sui­te, die für den Be­sit­zer be­stimmt ist so­wie 4 Vip-ka­bi­nen im Un­ter­deck, in de­nen bis zu 10 Gäs­te Platz ha­ben. Für Ent­span­nung ist auch in den Au­ßen­be­rei­chen ge­sorgt, mit kom­for­ta­blen Lie­gen zum Son­nen und den zwei Ess­be­rei­chen, ei­ne ge­ho­be­ne Ess­ecke auf dem Ober­deck und ei­ne eher le­ge­re­re auf dem Son­nen­deck, die da­ne­ben noch mit Ja­cuz­zi, Grill­platz und Bar aus­ge­stat­tet ist. Auch mit die­sem Mo­dell, das ganz im Trend des heu­ti­gen Zeit­geists steht, ge­lingt es Be­net­ti er­neut, die rich­ti­ge Mi­schung aus Tra­di­ti­on und In­no­va­ti­on zu fin­den.

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