De­pe­che Mo­de The Best Of, Vo­lu­me 1

Audio - - SPEZIAL › LESERWAHL 2018 -

De­pe­che Mo­de auf Vi­nyl? Und der Brandt nimmt sie auch noch auf in sei­ne Ana­logstre­cke? Die­se syn­thie­pop­pen­den Aus­hän­ge­schil­der der trost­lo­sen 80er-Jah­re? Ja, ja, ja – denn man muss die mu­si­ka­li­sche Re­le­vanz der Trup­pe um Sän­ger Da­ve Ga­han und Song­schrei­ber Mar­tin Go­re ein­fach an­er­ken­nen. Die Jungs ha­ben seit 1980/ 1981 (noch mit Vin­ce Clar­ke an Bord, spä­ter gut mit Al­ison Moy­et und pein­lich mit Era­su­re) im­mer wie­der gro­ße Songs raus­ge­hau­en. „Ever­y­thing Counts“von 1983 zählt au­ßer­dem zu den stärks­ten Songs des an­ge­spro­che­nen Jahr­zehnts, zu­mal hier auch text­lich or­dent­lich aus­ge­teilt wird. Kei­ne Fra­ge, De­pe­che Mo­de, üb­ri­gens sei­ner­zeit auch stark auf Ma­xi-Singles, konn­ten ex­zel­len­ten Pop. Da kommt ei­ne ro­si­nen­pi­cken­de „Best Of“ge­ra­de recht. Die re­mas­ter­te 18-Song-Bri­ga­de reicht von „Per­so­nal Je­sus“bis zu „Ne­ver Let Me Down Again“. Klar, zu­wei­len plu­ckern die Syn­the­si­zer und Drum­ma­chi­nes ein biss­chen flach da­her, aber über­wie­gend zie­hen es die Hook­li­nes dann eben doch wie­der hoch. Die drei LPs, or­dent­lich ge­presst, ste­cken samt ei­nem acht­sei­ti­gen Book­let in ei­nem dün­nen Schu­ber.

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