Na­tür­lich bie­nen­freund­lich

Um­welt Neu­säß möch­te hel­fen, Bie­nen­völ­ker zu be­schüt­zen

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Neusäß, Stadtbergen Und Umgebung -

Neu­säß

„Ge­mein­sam für die Bie­nen“heißt das Pro­jekt, das die Stadt Neu­säß im kom­men­den Jahr star­ten will. „Uns ist in vie­len Ge­sprä­chen mit Im­kern und Fach­stel­len klar ge­wor­den, wie be­droht die Bie­nen sind“, er­läu­ter­te Bür­ger­meis­ter Richard Gr­ei­ner in der jüngs­ten Sit­zung des Um­welt­aus­schus­ses. Ei­ne Be­dro­hung, die in der Fol­ge auch den Men­schen un­mit­tel­bar be­trifft, denn oh­ne Bie­nen gibt es kei­ne Nah­rung.

Des­halb un­ter­stützt die Stadt nicht nur Im­ker bei der Stand­ort­su­che, son­dern möch­te auch noch an­de­re Maß­nah­men er­grei­fen, um die Bie­nen zu för­dern.

Da­für sind an meh­re­ren Haus­halts­stel­len für das Jahr 2017 fi­nan­zi­el­le Mit­tel ein­ge­plant. Da­zu ge­hört bie­nen­freund­li­che Be­pflan­zung nach ei­nem ent­spre­chen­den Kon­zept für den Bau­hof, In­for­ma­ti­on der Bür­ger und die Sen­si­bi­li­sie­rung und Schu­lung von Kin­dern. Auf dem Hain­ho­fer Pan­ora­ma­weg gibt es zum Bei­spiel be­reits vom Im­ker­ver­band In­for­ma­ti­ons­ta­feln ent­lang des Wal­d­er­leb­nis­pfads. Schließ­lich sol­len auch die Bür­ger da­zu ani­miert wer­den, in ih­ren Gär­ten für die hei­mi­schen Bie­nen ge­eig­ne­te Sträu­cher, Pflan­zen und Blu­men zu pflan­zen.

Bür­ger kön­nen sich An­re­gun­gen im Schmut­ter­park ho­len

Als ers­te städ­ti­sche Maß­nah­me ist ei­ne Mus­ter-Pflanz­flä­che im Schmut­ter­park ein­ge­plant, wo sich Bür­ger An­re­gun­gen ho­len kön­nen. Auch die Auf­klä­rung der Land­wirt­schaft sei be­son­ders wich­tig, hieß es im Um­welt­aus­schuss.

Mit all die­sen Be­mü­hun­gen möch­te die Stadt Neu­säß ei­nen dau­er­haf­ten Bei­trag für den Er­halt der Le­bens­grund­la­gen für Wild- und Ho­nig­bie­nen leis­ten.

Ar­chiv­fo­to: Ma­nue­la Rauch

Ein Herz für Bie­nen hat die Stadt Neu­säß: Die Kom­mu­ne will künf­tig Be­pflan­zun­gen so ge­stal­ten, dass die Tie­re da­von pro­fi­ti­eie­ren kön­nen.

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