Uli Ho­en­eß end­gül­tig zu­rück: Er ist wie­der Prä­si­dent

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Erste Seite -

hin be­wor­ben. Da­ma­li­ger Um­satz des Ver­eins: 14 Mil­lio­nen Mark. Mit sie­ben­ein­halb Mil­lio­nen Mark Schul­den wa­ren die Münch­ner dem Bank­rott na­he. Hopf­ner sa­nier­te den Ver­ein auf ei­nen Schlag, als er Karl-Heinz Rum­me­nig­ge 1984 für elf Mil­lio­nen an In­ter Mai­land ver­kauf­te. Der ehe­ma­li­ge Stür­mer ist mitt­ler­wei­le Vor­stands­vor­sit­zen­der der Bay­ern. Auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ver­kün­de­te er ei­nen Um­satz von 626,8 Mil­lio­nen Eu­ro für das ab­ge­lau­fe­ne Ge­schäfts­jahr. Der Ge­winn nach Steu­ern be­trägt 33 Mil­lio­nen.

Rum­me­nig­ge, Ho­en­eß, Hopf­ner – sie ha­ben den Ver­ein in den ver­gan­ge­nen drei Jahr­zehn­ten zu ei­ner welt­weit agie­ren­den Mar­ke ge­macht. Hopf­ner schied jetzt aus. In den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren war er Ho­en­eß’ Statt­hal­ter als Prä­si­dent, nun zieht er sich ins Pri­vat­le­ben zu­rück. Der neue Prä­si­dent ist ge­fragt, ein Ge­gen­ge­wicht zum Hö­herSchnel­ler-Wei­ter-Vor­stand Rum­me­nig­ge zu bil­den. „Ich wün­sche mir ei­ne ver­trau­ens­vol­le, loya­le und re­spekt­vol­le Zu­sam­men­ar­beit“, sag­te Rum­me­nig­ge.

Dass Ho­en­eß aber nicht zau­bern kann, zeig­te sich schon am Frei­tag­abend. In der Bun­des­li­ga steht der FC Bay­ern hin­ter Leip­zig le­dig­lich auf Platz zwei. Ho­en­eß’ Come­back al­lein schreckt die Sach­sen nicht, wie sie mit ih­rem 4:1-Sieg in Frei­burg zeig­ten. Als der Prä­si­dent sein Amt 2014 ab­gab, spiel­te der Ver­ein noch in der zwei­ten Li­ga. RB Leip­zig kennt Ho­en­eß noch nicht. Das wird sich än­dern. Ho­en­eß ist zu­rück.

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