Ener­gie: Ka­ra­wa­ne nach Din­kel­scher­ben

Drei An­trä­ge der SPD-Frak­ti­on

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Holzwinkel, Roth- Und Zusamtal -

Din­kel­scher­ben Die „Ener­gie­ka­ra­wa­ne“zieht er­folg­reich durch den Land­kreis Augs­burg. Das Pro­jekt wur­de ins Le­ben ge­ru­fen, um die Sa­nie­rungs­ra­te von Ei­gen­hei­men im Rah­men des re­gio­na­len Kli­ma­schutz­kon­zep­tes zu stei­gern. Die SPD-Ge­mein­de­rä­tin An­net­te Luck­ner aus Din­kel­scher­ben, die als Kreis­rä­tin im Um­welt- und Ener­gie­aus­schuss des Land­krei­ses Mit­glied ist, hat sich die Ka­ra­wa­ne in Schwab­mün­chen an­ge­schaut. Die Frak­ti­on hat nun be­an­tragt, dass sie auch nach Din­kel­scher­ben kommt.

Für ei­ne um­fas­sen­de Be­ra­tung über die en­er­ge­ti­sche Sa­nie­rung sei­nes Hau­ses muss da­bei nicht der Kun­de auf ei­nen Ener­gie­be­ra­ter zu­ge­hen, son­dern es wird dem Haus­ei­gen­tü­mer ei­ne Be­ra­tung in sei­ner Im­mo­bi­lie an­ge­bo­ten – kos­ten­los und neu­tral. „Die Er­fah­run­gen aus Schwab­mün­chen wa­ren äu­ßerst po­si­tiv, die Sa­nie­rungs­maß­nah­men wur­den durch­weg mit Hand­wer­kern aus der Re­gi­on durch­ge­führt, die Sa­nie­rungs­ra­te war über­ra­schend hoch“, sagt Luck­ner. Sie glaubt, dass auch in Din­kel­scher­ben mit sei­nen vie­len en­er­ge­tisch noch nicht sa­nier­ten Häu­sern ein gro­ßes Po­ten­zi­al vor­han­den wä­re.

Beim zwei­ten An­trag geht es um den Ver­kehr: Im Zu­ge der Dis­kus­sio­nen um Tem­po-30-Zo­nen for­der­te Ge­mein­de­rat Hans Marz, mehr Au­gen­merk auf die Fahr­rad­fah­rer zu rich­ten: „Wer in Din­kel­scher­ben be­ob­ach­tet, wie ge­ra­de Kin­der und Äl­te­re auf dem Fahr­rad oft un­si­cher agie­ren, wenn gro­ße Fahr­zeu­ge an ih­nen vor­bei­fah­ren, er­kennt so­fort, wie wich­tig Ver­bes­se­run­gen für die­se Ver­kehrs­teil­neh­mer sind“, sagt Marz. Lö­sun­gen wä­ren ei­ge­ne Fahr­spu­ren, Ab­sen­kung von Bord­stei­nen, über­dach­te Ab­stell­plät­ze und ei­ne Ent­schär­fung der Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Kreu­zung Bahn­hof-, Markt-, Augs­bur­ger Stra­ße und Burg­gas­se.

Der drit­te An­trag der SPD-Frak­ti­on be­zieht sich auf die Be­auf­trag­ten, die im Lau­fe der ver­gan­ge­nen zwei Jah­re er­nannt wor­den sind. Sie sol­len in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den über ih­re Ar­beit, ih­re Er­fah­run­gen, Pro­ble­me und auch Wün­sche im Ge­mein­de­rat be­rich­ten kön­nen. Es gibt der­zeit in Din­kel­scher­ben Be­auf­trag­te für In­te­gra­ti­on, Men­schen mit Be­hin­de­rung, Se­nio­ren, Ju­gend und Wirt­schaft.

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