Der Na­me Ro­sen­berg­platz und sei­ne Ge­schich­te

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Nördlicher Landkreis -

Zum Be­richt „Abends län­ger am Ball“vom 20. April: In dem Ar­ti­kel ver­legt der Ver­fas­ser den so­ge­nann­ten Ro­sen­berg-Platz räum­lich „auf dem Platz am Ro­sen­berg“. Es gibt na­tür­lich im Ge­län­de der TSV-Sport­are­na kei­nen Ro­sen­berg. Viel­mehr ist der Na­me „Ro­sen­berg-Platz“her­ge­lei­tet von den frü­he­ren Grund­stücks­nach­barn Char­lot­te Fr­ei­frau von Ro­sen­berg und Dr. Gui­do Frei­herr von Ro­sen­berg. Die­se bei­den Ade­li­gen nah­men zeit­le­bens ge­gen­über dem TSV Gerst­ho­fen ih­re Nach­bar­schafts­rech­te stark in An­spruch. Da­her war der Na­me Ro­sen­berg im TSV Gerst­ho­fen sehr schnell ein Be­griff. Der Na­me „Ro­sen­berg­Platz“hat sich so im Lau­fe der Zeit ein­ge­prägt. Der „Ro­sen­berg-Platz“im nord­öst­li­chen Be­reich der TSV-Sport­an­la­ge wur­de im Jahr 1979 als zu­sätz­li­ches Ra­sen­spiel­feld in Be­trieb ge­nom­men. Ei­ne of­fi­zi­el­le Na­mens­ge­bung als „Ro­sen­berg-Platz“hat es nie ge­ge­ben.

Karl Heinz Wa­gner, Gerst­ho­fen

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