Schul­den und Wahl­kampf

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Meinung & Dialog - Claus Fleschhut,

Zu „Fri­sches Geld für Grie­chen­land“(Sei­te 1) vom 16. Juni: Un­ser Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter schum­melt, um die Grie­chen­land­Ret­tung aus dem Wahl­kampf her­aus­zu­hal­ten. Es gibt ei­nen Be­schluss, der be­sagt, dass bei wei­te­ren Hil­fen der IWF mit­macht und mit­zahlt. Die­se wachs­wei­che Er­klä­rung des IWF oh­ne jeg­li­che fi­nan­zi­el­le Hil­fe nutzt nun Schäu­b­le, um das The­ma aus dem Bun­des­tag her­aus­zu­hal­ten und die An­ge­le­gen­heit so im Haus­halts­aus­schuss durch­zu­win­ken. Grie­chen­land ist wie­der kurz vor der Staats­plei­te ge­ret­tet wor­den, und an ei­nen Schul­den­schnitt wagt man sich erst nach der Wahl, dann er­klärt man dem Volk, dass man Grie­chen­land nur mit ei­nem Schul­den­er­lass hel­fen kann.

Augs­burg

Hel­mut Kohl war Re­al­po­li­ti­ker, der bei all sei­nen Feh­lern die Nä­he zu den Men­schen ge­hal ten hat. Ab­ge­ho­be­ne Ent schei­dun­gen à la Mer­kel, sei nem un­durch­sich­ti­gen Mäd chen, das durch ih­re Im­mi­gra ti­ons­po­li­tik ganz Eu­ro­pa in Schwie­rig­kei­ten und die EU an den Rand des Zu­sam­men bruchs ma­nö­vriert hat, hät­te es mit ihm nicht ge­ge­ben! Claus Reis, Schwa­bach, zu „Hel­mut Kohl ist tot“(Sei­te 1) vom 17. Juni

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