Som­mer­fe­ri­en und Fei­ern

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Augsburger Land - VON JA­NA TALLEVI jah@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Ken­nen Sie das auch? Wenn man Kin­der hat, sehnt man die Som­mer­fe­ri­en fast so sehr her­bei wie in der ei­ge­nen Schul­zeit. Auch wenn man selbst noch bis zum ei­ge­nen Ur­laub früh auf­ste­hen muss, im­mer­hin gilt es nicht mehr, Bro­te und Ge­trän­ke für Aus­flü­ge ein­zu­pa­cken, die elf Mo­na­te lang kaum ge­nutz­ten Schul­bü­cher un­term Re­gal zu su­chen und da­für zu sor­gen, dass der Nach­wuchs recht­zei­tig ins Bett kommt.

Das sind doch fast schon Fe­ri­en. End­lich kei­ne Ter­mi­ne mehr. End­lich Zeit, das zu ma­chen, was man ger­ne macht. Zum Bei­spiel am Don­ners­tag­abend zur Vo­r­er­öff­nung der Kul­turi­na in Gerst­ho­fen ge­hen. Das wird be­stimmt toll. Und am Frei­tag nach dem Bü­ro erst ins Na­tur­frei­bad Fi­schach und dann gleich zum ers­ten Jazz­kon­zert auf der klei­nen Büh­ne auf dem Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­platz blei­ben. Am Sams­tag wie­der nach Gerst­ho­fen, da ist den gan­zen Tag über schon Künst­ler­markt. Und am nächs­ten Wo­che­n­en­de geht es wei­ter: Sol­len wir da lie­ber zum Schloss­fest nach Zus­mar­shau­sen, zur Fest­wo­che nach Thier­haup­ten oder doch eher zum Auf­takt des Markt­fests in Wel­den?

Wis­sen Sie was: Som­mer­fe­ri­en sind auch nicht mehr das, was sie mal wa­ren. Da bleibt ja gar kei­ne Zeit für sü­ßes Fau­len­zen. Wie soll man sich da rich­tig lang­wei­len?

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