Mehr­lings­ge­bur­ten bei Rin­dern

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Bayern -

● Kü­he ge­bä­ren nor­ma­ler­wei­se ein

Kalb. Schon Zwil­lings­ge­bur­ten sind sehr sel­ten, Dril­lings­ge­bur­ten und erst recht Vier­lings­ge­bur­ten sind die ab so­lu­te Aus­nah­me. Ras­se­spe­zi­fi­sche Häu­fun­gen für Vier­lings­ge­bur­ten sind nicht be­kannt, be­zie­hungs­wei­se sta­tis tisch er­fasst. Kü­he der Ras­se Fleck vieh wei­sen je­doch er­fah­rungs­ge­mäß den höchs­ten An­teil an Zwil­lings­ge bur­ten auf. ● Mehr­lings­ge­bur­ten sind auf na­tür­li

chem We­ge mög­lich, in­dem meh­re re in­ner­halb ei­nes Zy­klus ge­reif­te Ei­zel len von je ei­nem Sper­mi­um be­fruch tet wer­den. Mög­lich ist aber auch die Tei­lung der be­fruch­te­ten Ei­zel­le im Ver­lauf der Ent­wick­lung oder ei­ne Kom bi­na­ti­on aus bei­den Va­ri­an­ten. Beim

Em­bryo­trans­fer wer­den meh­re­re be­fruch­te­te Ei­zel­len (Em­bry­os) in die Ge­bär­mut­ter des Emp­fän­ger­tie­res ein­ge­pflanzt. Da die­se sich ge­trennt ein­nis­ten, kön­nen auch hier Mehr­lings ge­bur­ten die Fol­ge sein. ● Bei Mehr­lings­ge­bur­ten bei Rin­dern tre­ten häu­fi­ger Pro­ble­me auf als bei Ein­lings­ge­bur­ten. Auf­grund des ge­rin ge­ren Ge­burts­ge­wichts der Käl­ber, we­gen der ver­kürz­ten Träch­tig­keits dau­er, kön­nen ge­rin­ge­re Vi­ta­li­tät und Le­bens­kraft wäh­rend und nach der Ge­burt die Fol­ge sein. Die Über­le bens­chan­cen sind je­doch gut, wenn al­le Tie­re le­bend ge­bo­ren wer­den und ge­sund sind.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.