Was El­vis Pres­ley so ein­zig­ar­tig ge­macht hat

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Die Dritte Seite -

● 1935 Am 8. Ja­nu­ar kommt El­vis Pres­ley in Tu­pelo (Mis­sis­sip­pi) zur Welt – in ärm­lichs­ten Ver­hält­nis­sen als Sohn ei­nes Ge­le­gen­heits­ar­bei­ters und ei­ner Nä­he­rin. ● 1945 Als er zehn Jah­re alt ist, schen ken ihm die El­tern statt des er­hoff­ten Fahr­rads ei­ne Gi­tar­re für 7,90 Dol­lar. ● 1954 Er nimmt im Ju­li sei­ne ers­te Sing­le „That’s All Right“auf. ● 1956 Im Ja­nu­ar er­scheint der ers­te Num­mer eins Hit „He­art­break Ho tel“. Auch das im März fol­gen­de De­büt al­bum „El­vis Pres­ley“klet­tert an die Chart­spit­ze. Zu­dem fei­ert im No­vem­ber sein ers­ter Spiel­film „Lo­ve Me Ten der“mit dem gleich­na­mi­gen Song Pre mie­re. ● 1957 El­vis kauft im März das Gra­ce land An­we­sen in Mem­phis (Ten­nes see). Im No­vem­ber kommt „Jail­hou­se Rock“in die US Ki­nos. ● 1958 Im Ok­to­ber kommt El­vis zu sei nem 18 mo­na­ti­gen Mi­li­tär­dienst ins hes­si­sche Fried­berg. Hier lernt er sei­ne spä­te­re Frau Pri­scil­la Be­au­lieu ken nen. Die Sol­da­ten­toch­ter ist da­mals 14 Jah­re alt. El­vis wohnt in die­ser Zeit im be­nach­bar­ten Bad Nau­heim – erst in der Pen­si­on „Vil­la Gru­ne­wald“, dann in ei­nem Haus in der Goe­the­s­tra­ße. Heu­te ver­an­stal­tet die Stadt je­des Jahr das „Eu­ro­pean El­vis Fes­ti­val“mit Be­su­chern aus al­ler Welt. Die­ses Jahr wird es vom kom­men­den Frei­tag bis Sonn­tag ge­fei­ert. Aus der eins­ti­gen Pen­si­on ist ein frisch re­no­vier­tes klei­nes Ho­tel ge wor­den. Das Zim­mer mit der Num mer zehn und den noch er­hal­te­nen Ori gi­nal Mö­beln ist zu ei­ner Pil­ger­stät­te für El­vis Fans ge­wor­den. ● 1960 Nach der Rück­kehr in die USA ver­folgt er ei­nen neu­en Stil und singt Hits wie „It’s Now or Ne­ver“und „Are You Lo­ne­so­me To­night?“. ● 1961 Auf dem Sound­track „Blue Ha waii“er­scheint im Ok­to­ber der Klas si­ker „Can’t Help Fal­ling in Lo­ve“. ● 1967 Pri­scil­la und El­vis hei­ra­ten im Mai. Neun Mo­na­te spä­ter wird Toch ter Li­sa Ma­rie ge­bo­ren. Doch das Paar lebt sich schnell aus­ein­an­der. Pri­scil­la be­rich­tet spä­ter von ei­nem Teu­fels­kreis aus Schlaf , Auf­putsch und Be­ruhi gungs­mit­teln, de­nen El­vis ver­fal­len ist, und über die we­ni­ge Zeit, die für die Fa­mi­lie bleibt. ● 1969 Ab Ju­li prä­sen­tiert El­vis erst mals Shows in Las Ve­gas. Mit da­bei: die jüngs­ten Hits „Su­s­pi­cious Minds“und „In the Ghet­to“. ● 1973 Ge­schätzt bis zu 1,5 Mil­li­ar­den Men­schen schau­en im Ja­nu­ar das in rund 40 Län­der über­tra­ge­ne Live Kon zert „Alo­ha from Ha­waii“. Trotz­dem ver­blasst sein Stern mehr und mehr. Im Ok­to­ber las­sen sich El­vis und Pri­scil­la schei­den. ● 1977 Im Ju­ni hat El­vis sei­nen letz­ten Auf­tritt vor knapp 20 000 Fans in In di­a­na­po­lis (In­dia­na). Am 16. Au­gust stirbt er in Mem­phis. „Tod durch Herz­ver­sa­gen“, stellt ein Arzt fest. In sei ner Kar­rie­re hat Pres­ley mehr als ei­ne Mil­li­ar­de Plat­ten ver­kauft, drei Gram mys be­kom­men und in mehr als 30 Hol­ly­wood Fil­men mit­ge­spielt. Der My thos bleibt. Mu­sik und An­den­ken des Sän­gers ver­kau­fen sich noch im­mer gut. 2016 liegt El­vis Pres­ley auf der (et was ge­schmack­lo­sen) „For­bes“Lis­te der best­ver­die­nen­den to­ten Pro­mi nen­ten mit rund 27 Mil­lio­nen Dol­lar Ein­nah­men auf Rang vier. (dpa)

El­vis lebt – auch in den An­den­ken im Haus von Imi­ta­tor Leo Bi­schof.

Und Bi­schofs Schu­he er­in­nern na­tür­lich auch an das gro­ße Idol.

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