Blei­be dran

Auszeit - - FUND - SACHEN -

Der wert­volls­te ers­te Schritt bringt nicht viel, wenn un­ser neu­es Tun da­nach wie­der im Sand ver­läuft. Dass es das tut, wenn wir nicht dran­blei­ben, ist ganz nor­mal. Denn neue Denk- und Hand­lungs­mus­ter brau­chen ih­re Zeit, be­vor sie sich ei­nen fes­ten Platz in unserem Ge­hirn ge­bahnt und in unserem All­tag be­kom­men ha­ben. Dar­um so wich­tig, so wert­voll: Blei­be dran. Und ma­che aus die­sem Dran­blei­ben ei­ne Selbst­coa­ching-For­sche­rin­nen­rei­se. Nimm dei­ne No­ti­zen zur Übung „Fin­de dei­nen Blu­men­strauß“in die Hand. Schau: Wel­cher der no­tier­ten Punk­te zieht dich am meis­ten an? Wel­chen möch­test du für die kom­men­den vier Wo­chen re­gel­mä­ßig in dein Le­ben brin­gen? Wäh­le ei­nen aus (vi­el­leicht ist es der, zu dem du schon ei­nen ers­ten kon­kre­ten Schritt ge­macht hast, vi­el­leicht ein an­de­rer). Schrei­be dann auf, was du in den nächs­ten vier Wo­chen – mehr­mals täg­lich, täg­lich oder ein­mal in der Wo­che – tun wirst. Sei kon­kret: „Bis 30. Mai wer­de ich je­den Mor­gen zehn Mi­nu­ten lang die Yo­ga­übun­gen von der Rü­cke­n­yo­ga-CD ma­chen.“Lass den Schritt klein und kon­kret sein – so er­höhst du die Wahr­schein­lich­keit, dass du ihn wirk­lich um­setzt. Willst du dich beim Dran­blei­ben selbst be­stär­ken: Er­zäh­le ei­ner Freun­din, ei­nem Freund oder dei­nem Part­ner, dei­ner Part­ne­rin von dei­nem Vor­ha­ben. So weißt nicht nur du von dei­nem Plan, son­dern noch ein an­de­rer Mensch – das mo­ti­viert dran­zu­blei­ben.

Mach dei­nen Ka­len­der oder dein No­tiz­buch in die­sen nächs­ten vier

Wo­chen zu dei­nem Selbst­coa­ching-Be­glei­ter. No­tie­re je­den Abend: Hast du ge­tan, was du dir vor­ge­nom­men hast? Wie ging es dir da­bei, wie da­nach? Wie geht es dir jetzt? Wel­che Ve­rän­de­run­gen konn­test du schon heu­te in dei­nem Le­ben fest­stel­len? Wo fühlst du sie in dei­nem Kör­per? Auf die­se Wei­se siehst du, was sich durch dei­nen re­gel­mä­ßi­gen Schritt ver­än­dert. Du spürst wirk­lich kör­per­lich, was sich da po­si­tiv zu wan­deln be­ginnt. Und, ganz wich­tig: Wenn du das, was du dir vor­ge­nom­men hast, ein­mal hast aus­fal­len las­sen, mach kein Dra­ma draus. Ho­le es ein­fach zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt nach – neu­gie­rig, for­schend, dran­blei­bend. Und freue dich über die Selbst­ver­ständ­lich­keit, die dein be­wuss­tes, neu­es, näh­ren­des Tun so schon ganz bald in dei­nem Le­ben be­kommt.

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