Kraft­quel­le Was­ser

Ob Mär­chen, My­then oder Me­di­zin – das Was­ser hat dar­in im­mer ei­nen be­son­de­ren Platz. Für un­se­re Be­zie­hung zu den Ele­men­ten in uns und um uns her­um spielt die zum Was­ser ei­ne ganz zen­tra­le Rol­le.

Auszeit - - FUND-SACHEN - ANT­JE TITTELMEIER

Auch in un­se­rem Kör­per fin­den wir das Was­se­r­ele­ment. Es be­her­bergt un­se­re Ba­sis­en­er­gie, die auch als Vi­ta­le Es­senz be­zeich­net wird. Die­se setzt sich aus der vor­ge­burt­li­chen und nach­ge­burt­li­chen Ener­gie zu­sam­men. Die vor­ge­burt­li­che Ener­gie ist die Kraft, die wir im Au­gen­blick der Ver­ei­ni­gung von Sa­men und Ei­zel­le mit­be­kom­men und die die Stär­ke un­se­rer Vi­ta­li­tät be­stimmt. Sie nimmt im Lau­fe des Le­bens ab und kann nicht er­neu­ert oder auf­ge­füllt wer­den. Al­ler­dings wird sie über die nach­ge­burt­li­che Ener­gie täg­lich auf­ge­frischt. Hier­bei han­delt es sich um die Kraft, die wir aus der Nah­rung und über die Lun­ge auf­neh­men.

Kreis­lauf der Ele­men­te

Die ver­schie­de­nen Ele­men­te (sie­he Kas­ten) bau­en auf­ein­an­der auf und be­ein­flus­sen sich ge­gen­sei­tig. Wir wol­len uns die­sen Ein­fluss der Ele-

men­te un­ter­ein­an­der ver­deut­li­chen. Be­gin­nen wir beim Was­se­r­ele­ment. Was­ser ist die Grund­la­ge des Le­bens. Als Qu­el­le spru­delt es aus den Tie­fen der Er­de her­vor. Der Baum braucht aus­rei­chend Was­ser, um kräf­ti­ges, star­kes Holz zu ent­wi­ckeln. Ein star­kes Hol­z­ele­ment hängt al­so von ei­nem star­ken Was­se­r­ele­ment ab. An­dern­falls wür­de es tro­cken und brü­chig wer­den. Gu­tes Holz ist wie­der­um not­wen­dig, um ein wär­men­des Feu­er zu er­hal­ten. Die Asche des Feu­ers wird schließ­lich zur Er­de. Tief im In­ne­ren der Er­de fin­den wir das Me­tal­l­ele­ment in Form von Bo­den­schät­zen wie Er­zen. Und so sind wir wie­der an der Qu­el­le an­ge­kom­men.

Der Kreis­lauf der Ele­men­te fin­det sich nicht nur in al­len sinn­stif­ten­den Ide­en wie­der. Auch auf un­se­ren Kör­per kön­nen wir das Bild die­ses Kreis­laufs über­tra­gen. Be­stimm­te Or­ga­ne wer­den den Ele­men­ten zu­ge­ord­net und auch un­se­re Ge­füh­le ste­hen mit den Ele­men­ten in Ver­bin­dung.

Was­ser ist stark

Was­ser ist die Grund­la­ge al­len Le­bens und spielt auch im Kreis­lauf der Fünf Ele­men­te ei­ne ent­schei­den­de Rol­le. Ein star­kes Was­se­r­ele­ment in uns zeigt sich in ei­ner kraft­vol­len Ru­he und gro­ßer Wil­lens­stär­ke. Die Hal­tung ist auf­recht und ent­spannt. Men­schen mit ei­nem star­ken Was­se­r­ele­ment sind mu­tig, un­be­küm­mert und in­ter­es­siert an al­lem Neu­en. Sie sind sich ih­rer ei­ge­nen Kraft be­wusst und ha­ben gro­ßes Ver­trau­en in die­se. Auf Ve­rän­de­run­gen und Stress re­agie­ren sie ge­las­sen und sou­ve­rän. Wie ein Fels in der Bran­dung ste­hen sie fest ver­wur­zelt auf der Er­de. Das Was­se­r­ele­ment stärkt Kraft, Mut und den Wil­len.

In der Na­tur gibt es un­zäh­li­ge Ge­le­gen­hei­ten, das Was­se­r­ele­ment mit al­len Sin­nen zu er­le­ben. Schon ein klei­ner Bach­lauf bie­tet wun­der­ba­re Mög­lich­kei­ten. Ge­hen Sie doch mal im Fluss­bett ent­lang, bau­en Sie ei­nen Stau­damm oder las­sen Sie mit Ih­rem Kind Bor­ken­schiff­chen fah­ren. Über die in­ten­si­ve Er­fah­rung des Was­sers in der Na­tur wird das Ele­ment mit al­len Sin­nen wahr­ge­nom­men.

Die Be­schäf­ti­gung mit dem Was­se­r­ele­ment in der Na­tur bringt uns in Re­so­nanz mit dem Was­se­r­ele­ment und führt uns letzt­end­lich zum Ein­klang mit un­se­rer ei­ge­nen Ur­quel­le der Kraft.

Far­ben und Klän­ge

Die Far­be des Was­se­r­ele­ments ist blau. Wol­len wir das Ele­ment in uns stär­ken, kön­nen wir uns in die­ser Far­be klei­den oder uns da­mit um­ge­ben. Auch der Blick auf das blaue Meer oder den blau­en Him­mel wirkt sich har­mo­ni­sie­rend aus. Bil­der oder Pos­ter mit Was­ser­mo­ti­ven sind ei­ne Mög­lich­keit, sich das Was­se­r­ele­ment auch ins Haus zu ho­len. Wer kennt nicht die­ses woh­li­ge Ge­fühl am Strand zu lie­gen und den Wel­len zu­zu­hö­ren? Ge­nau­so ent­span­nend kann es sein, an ei­nem Bach­lauf zu sit­zen und dem Plät­schern zu lau­schen. Selbst an ei­nem Was­ser­fall kann man in­ne­hal­ten und die Kraft des to­sen­den Rau­schens in sich auf­neh­men. Nut­zen Sie die­se Ge­räu­sche der Na­tur, um sich mit der Kraft des Was­se­r­ele­ments zu ver­bin­den. Da dies nicht im­mer im All­tag um­zu­set­zen ist, ha­ben wir in die­ser Aus­ga­be ei­ne CD für Sie vor­be­rei­tet, die Ih­nen die­se Ge­räu­sche nach Hau­se bringt. Sie fin­den dar­auf Traum­rei­sen, Na­tur­ge­räu­sche und Af­fir­ma­tio­nen zum Was­se­r­ele­ment.

Was­ser in uns

Der Zu­stand des Was­se­r­ele­ments lässt sich gut am Kör­per ab­le­sen. So wei­sen kräf­ti­ge Au­gen­brau­en und vol­les,

Be­stimm­te Or­ga­ne wer­den den Ele­men­ten zu­ge­ord­net und auch un­se­re Ge­füh­le ste­hen mit den Ele­men­ten in Ver­bin­dung.

glän­zen­des Haar auf ei­ne star­ke Was­se­r­ener­gie hin. Dün­nes, kraft­lo­ses Haar oder früh­zei­ti­ges Er­grau­en las­sen ei­nen Schwä­che­zu­stand ver­mu­ten. Ein gu­tes Ge­hör hängt eben­falls mit dem Was­se­r­ele­ment zu­sam­men. Schwer­hö­rig­keit im Al­ter zeigt die nach­las­sen­de Kraft in die­sem Be­reich. Die Or­ga­ne Nie­re und Bla­se sind dem Was­se­r­ele­ment zu­ge­ord­net. Auch der Rü­cken ist ein Spie­gel für die Bla­sen- und Nie­re­n­ener­gie. Be­schwer­den oder Käl­te­ge­füh­le im un­te­ren Rü­cken wei­sen auf ei­nen Schwä­che­zu­stand der Nie­re­n­ener­gie hin. All­ge­mei­ne Rü­cken­schmer­zen hän­gen mit der Bla­se­n­ener­gie zu­sam­men und auch die Rück­sei­te der Bei­ne spie­gelt die­se wi­der. Von Be­deu­tung sind auch die Knie- und die Fuß­ge­len­ke, an de­nen sich der Zu­stand der Nie­re­n­ener­gie er­ken­nen lässt.

Ist das Was­se­r­ele­ment stark, sind wir mu­tig, kraft­voll und wil­lens­stark. Bei ei­ner Schwä­che wer­den wir un­si­cher und ängst­lich. Ein Über­maß lässt uns toll­kühn und wag­hal­sig wer­den. Das Was­se­r­ele­ment liebt die Ba­lan­ce von Ak­ti­vi­tät und Ru­he. Dau­er­stress und Schlaf­man­gel schwä­chen das Was­se­r­ele­ment. Freu­de ist Bal­sam für das Was­se­r­ele­ment, da sie die Nie­ren ent­spannt.

Der Lauf der Me­ri­dia­ne

Der Bla­sen- und der Nie­ren­me­ri­di­an wer­den dem Was­se­r­ele­ment zu­ge­ord­net. Der Bla­sen­me­ri­di­an be­ein­flusst den Zu­stand des Rü­ckens und der Wir­bel­säu­le und ver­bin­det die gan­ze Rück­sei­te von Kopf bis Fuß. Der Nie­ren­me­ri­di­an ver­sorgt die In­nen­sei­te der Bei­ne und den un­te­ren Rü­cken­be­reich und nimmt gro­ßen Ein­fluss auf die Fuß- und die Knie­ge­len­ke. Um die Auf­ga­be der gleich­mä­ßi­gen Ener­gie­ver­sor­gung ge­währ­leis­ten zu kön­nen, ist ei­ne gu­te Durch­läs­sig­keit der Me­ri­dia­ne not­wen­dig. Fehl­hal­tun­gen, Stress und An­span­nung sor­gen häu­fig zu Blo­cka­den, die den frei­en Fluss der Ener­gie be­hin­dern. Auch Emo­tio­nen wie Angst und Un­si­cher­heit las­sen die Me­ri­dia­ne starr und eng wer­den. Im Fol­gen­den fin­den Sie Übun­gen, die die Ener­gie des Was­se­r­ele­ments stär­ken und har­mo­ni­sie­ren. <

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