Kai reist: Mein Mum­bai

Die­se Stadt ist auf den ers­ten Blick ei­ne Zu­mu­tung. Mehr als 18 Mil­lio­nen Men­schen le­ben in/ Mum­bai, dem ehe­ma­li­gen Bom­bay, auf engs­tem Raum zu­sam­men. Die Me­ga-Me­tro­po­le ist laut, heiß, hek­tisch und an­stren­gend. Trotz­dem hat sie ei­nen ei­ge­nen Charme, verb

Business Traveller (Germany) - - Inhalt -

Kai Bö­cking reist haupt­be­ruf­lich um die Welt. In sei­ner BT-Ko­lum­ne ge­währt uns der Mo­de­ra­tor und Jour­na­list ei­nen In­si­der­blick auf die Me­tro­po­len die­ser Welt – gar­niert mit ak­tu­el­len News & Tipps für Ih­ren nächs­ten Trip.

1 Hin­kom­men

Mum­bai ist ei­nes der am häu­figs­ten an­ge­flo­ge­nen Zie­le In­di­ens. Di­rekt­flü­ge gibt es un­ter an­de­rem von Frank­furt und Mün­chen aus täg­lich. Die Luft­han­sa wird ab Mit­te des Jah­res Mum­bai ab Mün­chen mit der na­gel­neu­en A350 an­flie­gen. Das ul­tra­mo­der­ne Flug­ge­rät ist ex­trem lei­se und sprit­spa­rend. Auch über die gro­ßen asia­ti­schen Dreh­kreu­ze ist die Ha­fen­stadt be­quem zu er­rei­chen. Wich­tig: Sie brau­chen einVi­sum für In­di­en. https://in­dia­n­vi­saon­line.gov.in

2 Fort­be­we­gen

Die gu­te Nach­richt:Von A nach B zu kom­men ist spott­bil­lig. Ta­xis und so­gar die 400.000 Mo­tor-Rik­schas ha­ben (funk­tio­nie­ren­de) Ta­xo­me­ter. Die schlech­te: Ei­ne Fahrt quer durch die Stadt kos­tet Ner­ven, und mehr als ein­mal schließt man bes­ser die Au­gen, wenn die Ka­mi­ka­ze-Pi­lo­ten hu­pend und flu­chend um je­den Zen­ti­me­ter Stra­ße kämp­fen. Aben­teu­er für ein paar Cents sind auch Trips mit Bus oder Bahn. Die be­rühm­ten in­di­schenVo­r­ort­zü­ge sind wirk­lich so voll, und ja, Bahn­pro­fis kämp­fen um die be­gehr­ten Plät­ze an den of­fe­nen Tü­ren und hän­gen dann in klei­nen Trau­ben drau­ßen an den Zü­gen! Aber: Mum­bai ist mo­dern. Der Fahr­ser­vice Uber ist sehr be­liebt. Ein­fach die App run­ter­la­den und Au­to be­stel­len. Be­zahlt wird über die Kre­dit­kar­te. www.uber.com/de/ci­ties/mum­bai/

3 Woh­nen

Wer die Fahrt vom Flug­ha­fen nerv­lich und kör­per­lich un­ver­sehrt über­stan­den hat, der sehnt sich nach ei­nem ru­hi­gen Ho­tel. Das ist beim Lärm­pe­gel der Stadt gar nicht so ein­fach. Die gro­ßen Ho­tel­brands sind teils mehr­fach ver­tre­ten (Hyatt Re­gen­cy am Flug­ha­fen, Grand Hyatt In­nen­stadt). High­light ist das le­gen­dä­re Taj Mahal Pa­lace in Top-La­ge am Meer. Der Pracht­bau wur­de vom in­di­schen In­dus­tri­el­len Jam­set­ji Ta­ta er­baut und 1903 er­öff­net. Das Ho­tel war 2008 trau­ri­ger Schau­platz der At­ten­ta­te, die Mum­bai er­schüt­ter­ten. Heu­te er­in­nern nur noch die stren­gen Si­cher­heits­kon­trol­len am Ein­gang dar­an. Im In­ne­ren er- war­tet Sie eng­li­sche Pracht und der Af­ter­noon-Tea ist ein­fach le­gen­där. https://taj.ta­jho­tels.com/en-in/ taj-mahal-pa­lace-mum­bai

4 Es­sen

Klar, je­der wird Sie war­nen, vor­sich­tig zu sein. Soll­ten Sie auch. Trotz­dem: In­di­sches Es­sen ist klas­se! Scharf, wür­zig, ge­sund. Ich ent­schei­de im­mer aus dem Bauch her­aus, was ich mir zu­mu­ten möch­te. Meist ist das gut ge­gan­gen. Ei­ne re­la­tiv si­che­re Bank sind Re­stau­rants in Mum­bai, die in den Ho­tels so­wie­so. Mein Tipp: Mit der Food-App Zo­ma­to er­fah­ren Sie, was gera­de hip ist. www.zo­ma­to.com

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