Im PC-Markt geht (doch) noch was

In­tel und AMD be­gin­nen mit neu­en CPUs, die PC-Her­stel­ler fol­gen mit in­no­va­ti­ven Pro­dukt­ide­en.

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Die tie­fe Tal­soh­le im welt­wei­ten PC-Ge­schäft scheint durch­schrit­ten zu sein. Die bei­den gro­ßen Pro­zes­sor­bau­er In­tel und AMD ha­ben neue Platt­for­men vor­ge­stellt. Er­war­tungs­ge­mäß ste­hen die Fa­b­ri­kan­ten von Desk­tops und Note­books mit den ent­spre­chen­den Rech­ner­mo­del­len be­reits in den Start­lö­chern. Für das ers­te Schau­lau­fen bot An­fang des Jah­res die Con­su­mer Elec­tro­nics Show (CES) in Las Ve­gas die gro­ße Büh­ne. Die Her­stel­ler zeig­ten, was An­wen­der im Ver­lauf des neu­en Jah­res an neu­en, teils auf­se­hen­er­re­gen­den Rech­nern und De­vices er­war­ten dür­fen.

AMD hofft, mit der CPU-Ge­ne­ra­ti­on „Ry­zen“dem Kon­kur­ren­ten In­tel end­lich Pa­ro­li bie­ten zu kön­nen. Nach­dem der lang­jäh­ri­ge Her­aus­for­de­rer im Markt für klas­si­sche Desk­topPro­zes­so­ren im­mer mehr ins Hin­ter­tref­fen ge­ra­ten war, wol­len es die AMD-Ver­ant­wort­li­chen nun noch ein­mal wis­sen. Wa­ren be­reits im De­zem­ber 2016 ers­te De­tails zur neu­en Chip­fa­mi­lie vor­ge­stellt wor­den, so schien es für die zahl­rei­chen Markt­be­ob­ach­ter aus­ge­macht, dass AMD zur CES den Schlei­er wei­ter lüf­ten wür­de. Doch die­se Er­war­tun­gen wur­den nur teil­wei­se er­füllt. Nach wie vor ver­rät AMD nicht, wann und zu wel­chen Prei­sen Ry­zen auf den Markt kom­men wird. Im Lauf des ers­ten Quar­tals 2017, hieß es bis­lang. In­si­der wol­len in­zwi­schen er­fah­ren ha­ben, dass Ry­zen En­de Fe­bru­ar an den Start ge­hen wird. Zu­gleich dürf­ten dann auch die ers­ten Ry­zen-PCs er­hält­lich sein.

Klar ist der­zeit nur, dass AMD mit sei­nem Spit­zen­mo­dell im Hig­hend-Seg­ment ge­gen den Erz­ri­va­len In­tel punk­ten möch­te. Vier Jah­re ha­ben über 1000 Ent­wick­ler an der neu­en Chip­ge­ne­ra­ti­on – bis vor Kur­zem un­ter dem La­bel „Zen“– ge­bas­telt. Her­aus­kom­men soll nun zu­nächst der Hig­hend-Chip „Sum­mit Ridge“. Die CPU ar­bei­tet mit acht Re­chen­ker­nen und ei­nem Ba­sis­takt von 3,4 Gi­ga­hertz. Im Tur­bo­mo­dus soll der Pro­zes­sor ab­hän­gig von Aus­las­tung und Leis­tungs­auf­nah­me die Takt­fre­quenz noch wei­ter nach oben fah­ren kön­nen. Dem Chip ste­hen ins­ge­samt 20 MB Ca­che zur Sei­te, 4 MB L2-Ca­che und 16 MB L3-Ca­che. An­wen­der be­nö­ti­gen für die neue Ge­ne­ra­ti­on neue Mo­ther­boards mit dem AM4-So­ckel von AMD.

Sind rund um die Ry­zen-CPU auch noch vie­le Fra­gen un­be­ant­wor­tet, so neh­men doch we­nigs­tens die AM4-Chip­sät­ze For­men an. Main­board-Her­stel­ler wie Asus, As­rock, Bio­star,

Gi­ga­byte und MSI ha­ben auf der CES be­reits AM4-Mo­del­le ge­zeigt. Der X370-Chip­satz soll als Grund­la­ge für Hig­hend-Rech­ner die­nen. Mit X300- und A300-Bo­ards im klein­for­ma­ti­gen mITX-Fak­tor sol­len PC-Her­stel­ler kom­pak­te Rech­ner bau­en kön­nen. Für Main­stream-Rech­ner hat AMD den B350-Chip­satz im Pro­gramm, güns­ti­ge PCs sol­len mit dem A320-Chip­satz aus­kom­men. Je­der Ry­zen-Pro­zes­sor soll mit je­dem Chip­satz kom­bi­niert wer­den kön­nen, hieß es von Sei­ten des Her­stel­lers.

Au­ßer­dem ver­spricht AMD den Kun­den Zu­kunfts­si­cher­heit. Zwar sei mit Ry­zen und AM4 ein Platt­form­wech­sel nö­tig, doch die AM4Platt­form soll bis min­des­tens 2020 ak­tu­ell blei­ben. AMDs lang­fris­tig an­ge­leg­te Platt­form­stra­te­gie ba­siert nach An­ga­ben des Un­ter­neh­mens dar­auf, dass die CPUs wie ein Sys­tem on Chip (SoC) kon­zi­piert sei­en, in dem vie­le Tech­ni­ken, die frü­her im Main­board in­te­griert wa­ren, nun in der CPU selbst ein­ge­baut sei­en. So könn­ten neue Ent­wick­lun­gen in die CPU in­te­griert wer­den, wäh­rend die dar­un­ter­lie­gen­de Platt­form gleich blei­be.

Mit der Chi­par­chi­tek­tur hof­fen die AMDVer­ant­wort­li­chen, wie­der den An­schluss zu fin­den. Das gilt nicht nur für den Desk­top- Be­reich. Im zwei­ten Quar­tal 2017 soll auch ein Ser­ver-Pro­zes­sor, Co­de­na­me „Na­p­les“, her­aus­kom­men. Und für das zwei­te Halb­jahr 2017 hat AMD mit „Ra­ven Ridge“ei­nen neu­en Mo­bil­chip in Aus­sicht ge­stellt.

Wäh­rend AMD-Fans noch war­ten müs­sen, kann sich die viel grö­ße­re In­tel-Frak­ti­on be­reits über ei­ne Rei­he von Rech­nern mit neu­en Pro­zes­so­ren freu­en. Der welt­größ­te Halb­lei­ter­her­stel­ler hat­te be­reits im Sep­tem­ber 2016 die ers­ten Du­al-Co­re-CPUs aus der „Ka­by-La­ke“Rei­he für Note­books und Ta­blets vor­ge­stellt. Nun folg­ten auf der CES wei­te­re Va­ri­an­ten für leis­tungs­hung­ri­ge­re Note­books, Desk­top-PCs und Work­sta­tions. Flagg­schiff ist der Co­re i77700K, der mit vier Re­chen­ker­nen ei­ne Takt­ra­te von 4,2 Gi­ga­hertz – im Tur­bo­mo­dus 4,5 Gi­ga­hertz – er­reicht. Da­mit rech­net er et­was schnel­ler als sein Vor­gän­ger Co­re i7-6700K aus der Sky­la­ke-Rei­he.

Mit Ka­by La­ke ver­än­dert In­tel sei­nen so­ge­nann­ten Tick-Tock-Rhyth­mus. Nach der neu­en Ar­chi­tek­tur mit „Has­well“folg­te mit Broad­well ei­ne neue Fer­ti­gungs­tech­nik (14 Na­no­me­ter). Nach­dem mit „Sky­la­ke“wie­der ei­ne neue Ar­chi­tek­tur Ein­zug hielt, hät­te ei­gent­lich mit Ka­by La­ke ei­ne neue Fer­ti­gungs­tech­nik fol­gen

sol­len. Das ist je­doch nicht der Fall. Es bleibt beim 14-Na­no­me­ter-Ver­fah­ren. Da­mit lässt sich Ka­by La­ke am ehes­ten als ver­fei­ner­te und op­ti­mier­te Sky­la­ke-Va­ria­ti­on in­ter­pre­tie­ren. Ne­ben leich­ten Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen und ge­rin­ge­rem Strom­ver­brauch spielt sich die au­gen­fäl­ligs­te Ver­än­de­rung noch im Gra­fik­be­reich der Mo­bil­pro­zes­so­ren ab. Hier sol­len die Ka­by-La­ke-CPUs ei­ne ver­bes­ser­te Darstel­lung von 4K-Vi­de­os er­lau­ben.

Sky­la­ke, Ka­by La­ke, Cof­fee La­ke, Ice La­ke

In­tel bleibt ver­mut­lich für die nä­he­re Zu­kunft sei­ner „La­ke“-Tra­di­ti­on treu. Als Nach­fol­ger für sei­ne Pro­zes­so­ren aus der Sky­la­ke- (sechs­te Ge­ne­ra­ti­on) und Ka­by-La­ke-Rei­he (sieb­te Ge­ne­ra­ti­on) soll die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on „Cof­fee La­ke“hei­ßen. An dem Fer­ti­gungs­ver­fah­ren mit 14 Na­no­me­tern soll sich nichts än­dern. An­sons­ten kur­sie­ren über Cof­fee La­ke nur Spe­ku­la­tio­nen. An­geb­lich soll die Desk­topVa­ri­an­te bis zu sechs Re­chen­ker­ne ent­hal­ten. Den nächs­ten grö­ße­ren Schritt in sei­ner CPUEnt­wick­lung will In­tel da­nach mit „Ice La­ke“ma­chen.

In­tel ge­währ­te den CES-Be­su­chern über Ka­by La­ke hin­aus auch ers­te Ein­bli­cke in die kom­men­den Ent­wick­lun­gen. So prä­sen­tier­te In­telChef Bri­an Kr­za­nich ei­nen Note­book-Ta­ble­tHy­bri­den mit dem für En­de 2017 avi­sier­ten Pro­zes­sor„Can­non La­ke“. Die­ser soll im ZehnNa­no­me­ter-Ver­fah­ren ge­fer­tigt wer­den und sei­nen Platz in en­er­gie­spa­ren­den kom­pak­ten und dün­nen Mo­bil­rech­nern fin­den. In die­sem Seg­ment hat In­tel har­te Kon­kur­renz. Qual­comm hat auf der CES den „Snap­dra­gon 835“vor­ge­stellt. Auch die­ser Chip lässt sich durch die nur zehn Na­no­me­ter di­cken Struk­tur­brei­ten ex­trem kom­pakt fer­ti­gen und soll ein Vier­tel we­ni­ger Ener­gie als sei­ne Vor­gän­ger be­nö­ti­gen. Ne­ben acht ARM-Ker­nen, die mit ma­xi­mal 2,45 Gi­ga­hertz Takt­ra­te ar­bei­ten, sind ein WLAN-Chip, ein LTE-Mo­dul, das 1 Gbit/s Band­brei­te bie­tet, so­wie ein leis­tungs­stär­ke­rer Ad­re­no-Gra­fik­chip in dem Pro­zes­sor ver­baut. Mit Hil­fe ei­ner Emu­la­ti­ons­funk­ti­on für x86-Co­de soll der Chip auch Rech­ner mit Mi­cro­softs Win­dows 10 an­trei­ben kön­nen.

Zu den Her­stel­lern, die be­reits Ka­by-La­ke-ba­sier­te Rech­ner bau­en, ge­hört HP. Bu­si­ness-An­wen­der adres­siert der An­bie­ter mit dem neu­en „Eli­te­book x360“13. Der Note­book-Ta­ble­tHy­bri­de bie­tet ei­nen 13-Zoll-Touch­screen, der sich kom­plett um­klap­pen lässt und je nach Mo­dell Full-HD- (1920 mal 1080 Pi­xel) oder 4K-Auf­lö­sung (3480 mal 2160 Pi­xel) bie­tet. Der Clou: Mit der „Su­reView“-Funk­ti­on lässt sich durch Tas­ten­druck der Ein­blick­win­kel des Dis­plays be­gren­zen, so dass et­wa Sitz­nach­barn im Zug oder Flug­zeug nicht mit­le­sen kön­nen. Mit sei­nem ge­ra­de ein­ein­halb Zen­ti­me­ter di­cken Ge­häu­se kommt das Eli­te­book auf ein Ge­wicht von 1,3 Ki­lo­gramm. Der Ak­ku soll 15 St­un­den durch­hal­ten.

Auch das „HP Spect­re x360 15“stat­tet HP mit neu­er Tech­nik aus. Ne­ben In­tel-CPUs der neu­es­ten Ge­ne­ra­ti­on in­te­griert das über­ar­bei­te­te Mo­dell nun ei­nen Zu­satz-Gra­fik­chip (Nvi­dia GeForce 940MX). Da­mit schafft das 15,6 Zoll gro­ße Dis­play, das sich eben­falls um­klap­pen lässt, ei­ne 4K-Auf­lö­sung. Der 18 Mil­li­me­ter di­cke Rech­ner soll ei­ne Lauf­zeit von bis 13 St­un­den auf­wei­sen. Ab En­de Ja­nu­ar ist das neue Spect­re-Mo­dell hier­zu­lan­de ab et­wa 1600 Eu­ro zu ha­ben.

Le­no­vo hat sei­ne „Think­pad-X1“-Fa­mi­lie mit In­tels neu­er CPU-Ge­ne­ra­ti­on über­ar­bei­tet. Das 14-Zoll-Mo­dell „Think­pad X1 Car­bon“ist kom­pak­ter und mit nur noch 1,13 Ki­lo­gramm et­was leich­ter ge­wor­den. Ab Fe­bru­ar könn­ten Kun­den das Leicht­ge­wicht, das mit ei­ner Ak­ku­la­dung bis zu zwölf St­un­den durch­hal­ten soll, für Prei­se ab 1600 Eu­ro kau­fen. Mit min­des­tens 1800 Eu­ro kommt die Hy­bridva­ri­an­te

„Think­pad X1 Yo­ga“et­was teu­rer. Das Touch­Dis­play lässt sich voll­stän­dig her­um­klap­pen. Da­mit die Tas­ten im Ta­blet-Be­trieb nicht stö­ren, wer­den sie in das Ge­häu­se ein­ge­zo­gen. Das eben­falls auf Ka­by La­ke ak­tua­li­sier­te „Think­pad X1 Ta­blet“soll 1700 Eu­ro kos­ten, ein Start­ter­min steht al­ler­dings noch nicht fest. Die be­reits exis­tie­ren­den Zu­satz­mo­du­le wie ma­gne­tisch haf­ten­de Tas­ta­tu­ren und Zu­satz­ak­kus sol­len auch für die neue Ta­blet-Va­ri­an­ten pas­sen.

Auch sei­nen Sur­face-Pro-Kon­kur­ren­ten „Miix 720“stat­tet Le­no­vo mit Ka­by-La­ke-CPUs aus. Das Ta­blet mit an­steck­ba­rer Tas­ta­tur bringt ein zwölf Zoll gro­ßes Dis­play mit und lässt sich auch über den Touch­screen mit 3:2-An­zei­ge (2880 mal 1920 Pi­xel) bedienen. Da­für bie­tet der Her­stel­ler den Stift „Ac­tive Pen 2“, der in der neu­en Aus­füh­rung ei­nen Druck­knopf am obe­ren En­de mit­bringt, mit des­sen Hil­fe sich ein­zel­ne Funk­tio­nen wie Mi­cro­softs Win­dow­sSprachas­sis­ten­tin Corta­na auf­ru­fen las­sen. Ab April sei der Rech­ner für Prei­se ab 1300 Eu­ro hier­zu­lan­de zu ha­ben, hieß es.

Ga­ming-Bo­li­den mit neu­er CPU-Po­wer

Wei­te­re Rech­ner mit den neu­en In­tel-CPUs sind die neu­en Dell-Mo­del­le aus der XPS15-Rei­he, die zu­sätz­lich ei­nen ei­ge­nen Gra­fik­chip vom Typ Nvi­dia Geforce 1050 bie­ten. Da­für soll es auch mit dem „Pre­ci­si­on 5520“ei­ne Pro­fi­ver­si­on ge­ben mit mo­bi­len XeonPro­zes­so­ren und schnel­le­rer Qua­dro-Gra­fik. Asus zeig­te sein „Zen­book 3 De­lu­xe“mit 16 GB RAM und 1 TB Flash-Spei­cher. Der knapp 13 Mil­li­me­ter di­cke Mo­bil­rech­ner im 14-Zoll-For­mat kommt auf ein Ge­wicht von ei­nem gu­ten Kil­lo­gramm und soll ab Mai in den USA für 1700 Dol­lar zu kau­fen sein.

Ne­ben den Bu­si­ness-Note­books stan­den vor al­lem mo­bi­le Ga­ming-Rech­ner auf der CES im Ram­pen­licht. Bei­spiels­wei­se hat MSI an­ge­kün­digt, sei­ne kom­plet­te Ga­ming-Note­book-Rei­he auf Ka­by La­ke um­zu­rüs­ten. Nach Dell mit „Ali­en­wa­re“und Acer mit „Pre­da­tor“hat nun auch Le­no­vo das ei­ge­ne PC-Ga­ming-La­bel „Le­gi­on“her­aus­ge­bracht. Ers­te Ka­by-La­ke-Ver­tre­ter in Las Ve­gas wa­ren die 15,6 Zoll gro­ßen Note­books „Y520“und „Y720“.

Pre­da­tor bie­tet ge­krümm­tes Dis­play

High­light in die­sem Seg­ment war auf der CES je­doch der „Pre­da­tor 21 X“von Acer. Ne­ben ei­nem Ka­by-La­ke-Co­re-i7-7820HK-Chip ar­bei­tet der Re­chen­bo­li­de mit 64 GB RAM so­wie zwei Hig­hend-Gra­fik­chips vom Typ Geforce GTX 1080 und bie­tet Platz für ins­ge­samt vier SSDs. Das ge­krümm­te Dis­play hat ei­ne Bild­dia­go­na­le von 21 Zoll. Mit ei­nem Ge­wicht von rund 4,4 Ki­lo­gramm lädt der Pre­da­tor al­ler­dings kaum da­zu ein, her­um­ge­schleppt zu wer­den. Die Re­chen­power schlägt sich auch auf die Lauf­zeit nie­der. Ge­ra­de ein­mal drei St­un­den soll das Re­chen­mons­ter oh­ne Steck­do­se durch­hal­ten. Wer sich den Ga­ming-Spaß gön­nen möch­te, muss sich noch bis Fe­bru­ar ge­dul­den – und dann stol­ze 9000 Dol­lar auf den Tisch le­gen.

Wer nicht so viel Geld aus­ge­ben möch­te kann auf Acers Ein­stei­ger­mo­dell „Aspi­re VX 15“zu­rück­grei­fen. Der Rech­ner ar­bei­tet mit ei­nem Vier-Kern-Ka­by-La­ke-Pro­zes­sor, bis zu 32 GB RAM, SSDs mit bis zu 512 GB Speich­platz so­wie er­gän­zen­den Fest­plat­ten mit 1 TB Vo­lu­men, und ei­nem Nvi­di­aGeForce-GTX-1050-Gra­fik­chip. Ab En­de Ja­nu­ar soll das Note­book mit 15,6 Zoll-Dis­play für Prei­se ab 1000 Eu­ro hier­zu­lan­de er­hält­lich sein. Auch Asus will im Ja­nu­ar ver­gleich­ba­re Ga­ming-Note­books her­aus­brin­gen. Die bei­den Mo­del­le „RoG Strix GL 553“(15,6 Zoll) und „GL 753“(17,3 Zoll) ar­bei­ten mit neu­en Quad-Co­re-CPUs von In­tel und set­zen eben­fals se­pa­ra­te Mit­tel­klas­se-Gra­fik­chips der Va­ri­an­te GeForce 1050 von Nvi­dia ein.

Auch im ver­meint­lich lang­wei­li­gen Desk­topBe­reich tut sich et­was. Nach­dem Mi­cro­soft be­reits im Herbst 2016 mit sei­nem Sur­face Stu­dio für Auf­se­hen ge­sorgt hat, zo­gen nun an­de­re Her­stel­ler nach. Dell po­si­tio­niert zum Bei­spiel

„Can­vas“als Kon­kur­renz zu Mi­cro­soft. Doch an­ders als das Sur­face Stu­dio be­inhal­tet Can­vas kei­ner­lei Re­chen­power. An­wen­der müs­sen ei­nen PC via Typ-C-Ka­bel – über­trägt Dis­play­Port-und USB-Si­gna­le par­al­lel – an das Dis­play an­schlie­ßen. Can­vas be­steht aus ei­nem 27 Zoll gro­ßen Touch­screen mit ei­ner QHD-Aus­flö­sung von 2560 mal 1440 Pi­xel. An­wen­der kön­nen das Dis­play in un­ter­schied­li­chen Po­si­tio­nen plat­zie­ren – her­kömm­lich als Bild­schirm, pult­ar­tig ge­neigt und flach auf dem Tisch lie­gend. Bedienen lässt sich die Kom­bi per Fin­ger- oder Stift­ein­ga­be. Wie Mi­cro­soft mit dem Sur­face Di­al bie­tet auch Dell für den Can­vas Dreh­reg­ler an, so­ge­nann­te To­tems, die sich auf oder ne­ben dem Dis­play po­si­tio­nie­ren las­sen, um bei­spiels­wei­se Krea­tiv­an­wen­dun­gen wie Vi­deo­schnitt ef­fi­zi­en­ter be­ar­bei­ten zu kön­nen. In den USA soll Can­vas ab En­de März für rund 1800 Dol­lar zu ha­ben sein. Prei­se und Ver­füg­bar­keit für Deutsch­land sind noch nicht be­kannt.

HP zeig­te den All-in-One-PC „Sprout Pro G2“. Ne­ben ei­nem Ka­by-La­ke-Co­re-i7-Pro­zes­sor kom­men 16 GB Ar­beits­spei­cher und ei­ne 512 GB fas­sen­de SSD zum Ein­satz. Bedienen lässt sich der Sprout über den 24 Zoll gro­ßen Touch­screen be­zie­hungs­wei­se ei­ne vor dem Rech­ner lie­gen­de Touch-Mat­te mit 21 Zoll Dia­go­na­le. Der hier in­te­grier­te Sen­sor soll bis zu 20 Be­rüh­run­gen gleich­zei­tig aus­wer­ten und in Be­di­en­ope­ra­tio­nen um­set­zen kön­nen. Ein über dem Dis­play po­si­tio­nier­ter Pro­jek­tor wirft sein Bild auf die Mat­te und dient so als zwei­te An­zei­ge. Dar­über hin­aus ver­fügt der Rech­ner über ei­ne ein­ge­bau­te 3D-Ka­me­ra, mit de­ren Hil­fe sich Ob­jek­te drei­di­men­sio­nal scan­nen und di­gi­ta­li­sie­ren las­sen sol­len. Der Sprout Pro G2 soll ab März zu ha­ben sein. Über die Prei­se woll­te HP bis da­to noch nichts ver­ra­ten.

Ama­zon Ale­xa – der heim­li­che CES-Star

Auch ver­netz­te Ge­rä­te al­ler Art hat­ten auf der CES ih­ren gro­ßen Auf­tritt. Im Mit­tel­punkt vie­ler Neu­vor­stel­lun­gen stand Ama­zons di­gi­ta­le As­sis­ten­tin Ale­xa. Bei­spiels­wei­se hat Le­no­vo ei­nen neu­en Smart-Ho­me-Laut­spre­cher vor­ge­stellt, der auf Ale­xa ba­siert. Volks­wa­gen und Ford wol­len Ama­zons di­gi­ta­len As­sis­ten­ten in ih­re Fahr­zeu­ge in­te­grie­ren, und auch LG plant für sei­nen smar­ten Kühl­schrank mit Ale­xa. Es sind nur ei­ni­ge Bei­spie­le da­für, dass Ama­zon in Sa­chen Di­gi­tal As­sis­tant ei­ni­ges rich­tig ge­macht hat. Seit der On­li­ne-Händ­ler im ver­gan­ge­nen Jahr die Schnitt­stel­len of­fen­ge­legt hat, wer­keln zahl­rei­che Tech-Un­ter­neh­men fie­ber­haft an der In­te­gra­ti­on von Ale­xa in ih­ren Pro­duk­ten. In Las Ve­gas je­den­falls prä­sen­tier­te sich Ama­zons KI-Lö­sung als kla­rer Sie­ger un­ter den Di­gi­tal As­sis­tants.

Was das für die Zu­kunft der Kon­kur­ren­ten – na­ment­lich App­le Si­ri, Mi­cro­soft Corta­na und Goog­le As­sis­tant – be­deu­tet, bringt Wer­ner Go­ertz, Re­se­arch Di­rec­tor bei Gart­ner, auf den Punkt: „Die­se Un­ter­neh­men müs­sen da­mit an­fan­gen, es Ama­zon gleich­zu­tun. Noch ist nichts ver­lo­ren, aber je län­ger die Kon­kur­renz – ins­be­son­de­re Corta­na und Si­ri – zö­gert, des­to aus­sichts­lo­ser wird die­ses Un­ter­fan­gen.“

Der Schlüs­sel für den Er­folg von Ale­xa liegt auch dar­in, dass Ama­zon den Ge­rä­te­her­stel­lern be­reits das ent­spre­chen­de Soft­ware-De­ve­lop­ment-Kit (SDK) an die Hand gibt, um Hard­ware mit Ale­xa-In­te­gra­ti­on bau­en zu kön­nen. Durch den frü­hen Vor­stoß konn­te Ama­zon zum Bei­spiel den De­al mit Volks­wa­gen un­ter Dach und Fach brin­gen: Ein Spre­cher des Au­to­bau­ers be­stä­tig­te, dass die frü­he Be­reit­stel­lung des Ale­xa-SDK der we­sent­li­che Grund da­für sei, dass künf­tig Ama­zons As­sis­tenz­sys­tem in VW-Fahr­zeu­gen den Ton an­gibt und nicht der Goog­le As­sis­tant. Ein wei­te­rer Plus­punkt für Ale­xa: Ama­zons Echo-Laut­spre­cher las­sen sich mit Ale­xa als Smart-Ho­me-Hub ver­wen­den und brin­gen De­vices ver­schie­dens­ter Her­stel­ler zu­sam­men – oh­ne dass die­se di­rekt mit­ein­an­der ver­bun­den sein müs­sen.

Die Kon­kur­renz ver­folgt un­ter­des­sen an­de­re An­sät­ze: Aus der Per­spek­ti­ve von Mi­cro­soft ist Ale­xas Vor­sprung der stra­te­gi­schen Aus­rich­tung ge­schul­det. So sag­te Ryan Ga­vin, Ge­ne­ral Ma­na­ger bei Mi­cro­soft, dass sein Un­ter­neh­men nicht an ei­nem Ren­nen um die meis­ten In­te­gra­tio­nen in­ter­es­siert sei. Mi­cro­soft set­ze statt­des­sen auf ge­ziel­te In­te­gra­tio­nen, die zu

Corta­nas Mis­si­on pass­ten – Ziel sei mehr Pro­duk­ti­vi­tät. Goog­le scheint da­ge­gen mit dem Kauf des Smart-Ho­me-An­bie­ters Nest im Jahr 2014 ein we­nig das gro­ße Gan­ze aus den Au­gen ver­lo­ren zu ha­ben. Das glaubt zu­min­dest Ana­lyst Patrick Moorhead von Moor In­sights & Stra­te­gy. Mi­cro­soft da­ge­gen, so Moorhead wei­ter, ha­be Wich­ti­ge­res zu tun ge­habt – et­wa die Ent­wick­lung wei­te­rer KI-Im­ple­men­ta­tio­nen: „Corta­na ist Welt­klas­se, hat aber kein Smar­tHo­me-Öko­sys­tem, dass sie steu­ern kann – bis­lang.“Der Ex­per­te geht da­von aus, dass sich Mi­cro­soft und Goog­le auf lan­ge Sicht in Sa­chen Di­gi­tal As­sis­tant durch­set­zen wer­den, zu­min­dest wenn es um PCs, Smart­pho­nes und Ta­blets geht.

VR und AR er­obern die Smart­pho­nes

Tra­di­tio­nell spiel­te auch das The­ma Mo­bi­le auf der CES ei­ne gro­ße Rol­le. Auch wenn vie­le Her­stel­ler we­ni­ge Wo­chen vor dem Mo­bi­le World Con­gress (MWC) in Bar­ce­lo­na die Kat­ze noch nicht ganz aus dem Sack las­sen woll­ten, be­ka­men die Be­su­cher doch zu­min­dest ei­nen Ein­druck da­von, was in den kom­men­den Mo­na­ten an Neu­ig­kei­ten in Sa­chen Smart­pho­ne zu er­war­ten ist. Black­ber­ry/Al­ca­tel-TCL zeig­te in Las Ve­gas zwar die nächs­te Ver­si­on des Smart­pho­ne mit Tas­ta­tur, ging aber nicht wei­ter ins De­tail. Of­fi­zi­ell soll das neue Black­ber­ry sei­ne Pre­mie­re im März auf dem Mo­bi­le World Con­gress fei­ern. All­ge­mein wird je­doch da­von aus­ge­gan­gen, dass das neue Mo­dell „DTEK70“hei­ßen wird – was nach „DTEK50“und „DTEK60“kei­nen son­der­lich wun­dern wür­de. Gleich­zei­tig heißt es mit dem DTEK 70 auch Ab­schied neh­men. Es ist das letz­te Mo­dell, das noch von Black­ber­ry ent­wi­ckelt wur­de, denn Smart­pho­ne-Soft­ware so­wie Ser­vice-Sui­te wur­den kom­plett an den chi­ne­si­schen Elek­tro­nik­kon­zern TCL li­zen­ziert.

Ei­nen ähn­li­chen Kurs scheint man auch bei Hua­wei zu fah­ren. Wäh­rend Hua­wei of­fi­zi­ell kei­ne neu­en Pho­nes zeig­te, stell­te Toch­ter Ho­nor auf der CES das „Ho­nor 6X“vor, ein ty­pi­sches Mit­tel­klas­se-Smart­pho­ne. Auf­fäl­ligs­tes Merk­mal ist die Du­al-Ka­me­ra mit 2 MP Bild­sen­sor zur Tie­fen­mes­sung. Herz­stück des Ge­räts ist der Oc­ta-Co­re-Pro­zes­sor „Ki­rin 655“. Auch wenn Hua­wei selbst kei­ne neu­en Smart­pho­nes im CES-Ge­päck hat­te, sorg­ten die Chi­ne­sen für Auf­se­hen. Der Her­stel­ler will sein Spit­zen­mo­dell „Ma­te 9“nun auch in den USA auf den Markt brin­gen und bläst da­mit zum An­griff auf die bei­den Markt­füh­rer Samsung und App­le. „Wir ha­ben die Chan­ce, 2017 un­ter die ers­ten Zwei vor­zu­sto­ßen“, ver­kün­de­te voll­mun­dig Hua­wei-CEO Richard Yu. Da­für will der Kon­zern sei­ne Smart­pho­nes in­tel­li­gen­ter ma­chen. Hel­fen sol­len da­bei Ko­ope­ra­tio­nen mit an­de­ren Bran­chen­grö­ßen. So er­gänzt Hua­wei sein Ma­te 9 per App mit Ama­zons di­gi­ta­ler As­sis­ten­tin Ale­xa. Nut­zer sol­len da­mit ih­re Auf­ga­ben ein­fach per Sprach­be­fehl er­le­di­gen kön­nen. Auch Googles Vir­tu­al-Rea­li­ty-Platt­form Day­dream ist in dem Hig­hend-Ge­rät in­te­griert. Da­zu ha­ben die Chi­ne­sen auch gleich ei­ne ei­ge­ne VR-Bril­le ent­wi­ckelt. Der im Ma­te 9 ar­bei­ten­de Chip „Ki­rin 960“wur­de dar­über hin­aus auch für Googles Aug­men­ted-Rea­li­ty(AR-)Sys­tem Tan­go nach­ge­rüs­tet. Bei Tan­go han­delt es sich um ei­ne Rei­he von Sen­so­ren und ei­ne Bild­ver­ar­bei­tungs­soft­ware von Goog­le, die AR für Smart­pho­nes er­mög­licht.

Auch bei Asus spie­len Vir­tu­al Rea­li­ty (VR) und AR ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge ge­lang dem Her­stel­ler der Coup, mit dem „Zen­fo­ne AR“das welt­weit ers­te Smart­pho­ne vor­zu­stel­len, das so­wohl Tan­go als auch Day­dream un­ter­stützt. Das 5,7 Zoll gro­ße Ge­rät wur­de ei­gens für die­sen Zweck ent­wi­ckelt. Ein spe­zi­el­les Ka­me­ra­sys­tem auf der Rück­sei­te des Smart­pho­nes sam­melt die not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen und filmt die Um­welt. Da­ge­gen liegt der Schwer­punkt beim neu­en „Zen­fo­ne 3 Zoom“mehr auf der Ka­me­ra. Das 5,5 Zoll gro­ße Ge­rät ver­fügt über ein Du­al-Ka­me­ra-Sys­tem mit je­weils 12 Me­ga­pi­xel. Un­ter­schied­lich sind die Brenn­wei­ten mit 25 und 59 Mil­li­me­tern. An­sons­ten reiht sich das Zen­fo­ne 3 tech­nisch eher in die Mit­tel­klas­se ein.

Ei­nen gan­zen Sack an neu­en Smart­pho­nes hat LG die­ses Jahr mit nach Las Ve­gas ge­bracht. Die Ko­rea­ner zeig­ten gleich fünf neue Mo­del­le. Vier ge­hö­ren zur „K“-Rei­he (K3, K4, K8, K10). Num­mer fünf ist das neue „Stylus 3“. Hier hebt LG vor al­lem die Stift­be­die­nung her­vor und lobt das Schreib­ge­fühl. Of­fen ist noch, wel­che der Mo­del­le in Deutsch­land er­hält­lich sein wer­den. Fest steht bis­lang le­dig­lich, dass das K4, K8 und K10 für den deut­schen Markt vor­ge­se­hen sind. Mit den Mo­del­len will LG die wach­sen­de Nach­fra­ge nach Mit­tel­klas­seS­mart­pho­nes er­fül­len.

Eher un­ge­dul­dig war da­ge­gen Samsung. Das Un­ter­neh­men schien nicht war­ten zu wol­len und prä­sen­tier­te das „Ga­la­xy A3“so­wie das „A5“schon Ta­ge vor der Mes­se. Im Rah­men der CES wur­de zu­dem be­kannt, dass die Samsungs We­ara­bles „Ge­ar S3“, „Ge­ar S2“und „Ge­ar Fit2“bald mit dem Be­triebs­sys­tem iOS kom­pa­ti­bel sein sol­len. Nach ei­ge­nen An­ga­ben be­fin­den sich die Ko­rea­ner in der letz­ten Test­pha­se.

Ru­hi­ger war es da­ge­gen auf der CES rund um We­ara­bles und Ta­blets. Wur­de hier in den letz­ten Jah­ren noch ein wah­res Neu­hei­ten-Feu­er­werk ab­ge­brannt, so wa­ren in die­sem Jahr nur ver­ein­zelt neue Gad­gets wie der „Mo­tiv Ring“zu se­hen. Als Smart Ring für den Fin­ger kon­zi­piert, soll er die klas­si­schen Fit­ness- und Ac­tivi­ty-Tra­cker am Arm er­set­zen. Doch hat­te die CES auch 2017 wie­der ei­ni­ge Ku­rio­si­tä­ten und Hin­gu­cker zu bie­ten. Viel Auf­merk­sam­keit zog zum Bei­spiel der Haus­ro­bo­ter „Ku­ri“des von

Bosch fi­nan­zier­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Star­tups May­field Ro­bo­tics auf sich. Der Funk­ti­ons­um­fang des Ge­räts hält sich in­des in Gren­zen. Die Ent­wick­ler se­hen Ku­ri eher als elek­tro­ni­sches Fa­mi­li­en­mit­glied. Der Ro­bo­ter soll Men­schen er­ken­nen und ih­nen auf Be­fehl fol­gen kön­nen.

Re­vell hat die Mi­ni-Fo­to-Droh­ne „C-me“vor­ge­stellt. Die in­te­grier­te Ka­me­ra schießt Sel­fieFo­tos und kann die­se noch wäh­rend des Flugs in ver­schie­de­nen So­ci­al-Me­dia-Ka­nä­len pos­ten. Über ei­ne Fol­low-me-Funk­ti­on soll der flie­gen­de Begleiter im­mer die rich­ti­ge Per­son im Blick­feld ha­ben. Ein Knopf­druck auf dem Smart­pho­ne, und C-me kehrt au­to­ma­tisch zum Len­ker zu­rück.

Whi­t­ings zeig­te ei­ne in Ko­ope­ra­ti­on mit Ké­ra­sta­se und L‘Oréal ent­wi­ckel­te in­tel­li­gen­te Haar­bürs­te. Sen­so­ren könn­ten die Haa­re hin­sicht­lich Dich­te und Qua­li­tät ana­ly­sie­ren, hieß es. Bei­spiels­wei­se sei ein Mi­kro­fon in­te­griert, dass die Ge­räu­sche wäh­rend des Bürs­tens un­ter­sucht. Das las­se den Ent­wick­lern zu­fol­ge Rück­schlüs­se auf sprö­de und zu tro­cke­ne Haa­re zu. An­hand der so ge­sam­mel­ten In­for­ma­tio­nen er­hiel­ten Nut­zer von der zu­ge­hö­ri­gen App Pfle­ge­tipps. Da­zu passt der smar­te Spie­gel „HiMir­ror“des gleich­na­mi­gen Her­stel­lers. Mit Hil­fe ei­ner Ka­ma­ra er­fasst das Ge­rät das Ge­sicht und ana­ly­siert da­bei Fal­ten, Fle­cken und Po­ren­be­schaf­fen­heit. So ent­deckt HiMir­ror Pro­blem­zo­nen und kann Tipps für die Schön­heits­pfle­ge ge­ben. Ganz an­de­re Din­ge scannt der „Ge­ni­can“. An­ge­bracht am Rand des Müll­ei­mers, liest das Ge­rät die Bar­codes der weg­ge­wor­fe­nen Ver­pa­ckun­gen ein und kann dar­auf auf­bau­end ei­ne Lis­te für den nächs­ten Ein­kauf auf­stel­len.

Der smar­te Fahr­rad­helm von Co­ros er­mög­licht es, beim Rad­fah­ren Mu­sik oh­ne Laut­spre­cher in den Oh­ren zu hö­ren. Da­zu nutzt das De­vice die Leit­fä­hig­keit men­sch­li­cher Kno­chen, die Oh­ren blei­ben trotz Be­schal­lung frei für Um­welt­ein­flüs­se. Ein in­te­grier­tes Not­fall­sys­tem sorgt zu­dem da­für, dass ein Alert an ei­nen Not­fall­kon­takt ver­schickt wird, so­bald die Sen­so­ren ei­nen Auf­prall wahr­neh­men. Er­leich­te­rung für Dia­be­ti­ker könn­te ein Arm­band von PKVi­ta­li­ty brin­gen. Mi­kro­na­deln an der In­nen­sei­te des „K‘Track Glu­co­se“ana­ly­sie­ren die Ge­webs­flüs­sig­keit di­rekt un­ter der Haut. Auf ei­nem Dis­play wird kon­ti­nu­ier­lich der ak­tu­el­le Blut­zu­cker­spie­gel an­ge­zeigt. Der läs­ti­ge Pieks wä­re dann un­nö­tig.

Die Strah­len­schutz­un­ter­ho­se „Spar­tan“von Spar­tan Un­der­we­ar ist mit Sil­ber be­schich­tet und soll nach An­ga­ben der Ent­wick­ler fast sämt­li­che Han­dy- und WLAN-Strah­len ab­hal­ten. Wer um die Qua­li­tät sei­ner Sper­mi­en be­sorgt ist, kann die neue High­tech-Un­ter­ho­se für 45 Dol­lar or­dern.

Von Mar­tin Bay­er, De­pu­ty Edi­to­ri­al Di­rec­tor,

und Jür­gen Hill, lei­ten­der Re­dak­teur

Flo­ri­an Mai­er, Re­dak­teur,

Dell Can­vas: Das 27-Zoll-Dis­play lässt sich stel­len oder le­gen. Für die Be­die­nung lie­fert Dell Dreh­reg­ler mit, so­ge­nann­te To­tems. Die neu­en Ge­rä­te wie ...

... und Dell La­ti­tu­de 12 ar­bei­ten mit den neu­en In­tel-Chips.

... Dell Pre­ci­si­on 5720

... Dell XPS 15,

... Dell XPS 13,

Das Asus Zen­book 3 bringt mit neu­en In­tel-CPUs, 16 GB Ar­beits­spei­cher und ei­ner 1 TB fas­sen­den SSD ge­nü­gend Leis­tung auch für an­spruchs­vol­le Ar­bei­ten mit.

Acer Pre­da­t­ord 21X: Der Ga­ming-Bo­lid­ei lid wieg­ti sat­te 4,4 Ki­lo­gramm, bie­tet da­für aber auch ge­ball­te Re­chen­power.

An­wen­der kön­nen mit dem HP Sprout (oben) Ob­jek­te drei­di­men­sio­nal ein­scan­nen und di­gi­ta­li­sie­ren. Die Mo­bil­rech­ner HP Eli­te­book x360 (un­ten links) und HP Spect­re x360 (un­ten rechts) ar­bei­ten in den neu­en Ver­sio­nen mit In­tels jüngs­ter Pro­zes­sor­ge­ne­ra­ti­on Ka­by La­ke.

Le­no­vo X1 Car­bon: Ge­ra­de ein­mal gut 1,1 Ki­lo­gramm bringt der Mo­bil­rech­ner im 14-Zoll-For­mat auf die Waage.

Le­no­vo X1 Yo­ga: Das Dis­play lässt sich kom­plett um­klap­pen. Die Tas­ta­tur wird im Ta­blet-Mo­dus ein­ge­fah­ren.

Le­no­vo X1 Ta­blet: Auch die al­ten Zu­satz­mo­du­le wie Tas­ta­tu­ren und Ak­kus sol­len für die neue X1-Ta­blet-Va­ri­an­te pas­sen.

Le­no­vo Miix 720: Der Kon­kur­rent zum Sur­face Pro von Mi­cro­soft bie­tet ein Zwölf-Zoll-Dis­play im 3:2-For­mat.

Der Fahr­rad­helm von Co­ros schickt die Mu­sik über den Schä­del­kno­chen di­rekt ins Ge­hirn. Ohr­stöp­sel wer­den nicht ge­braucht.

Spieg­lein, Spieg­lein an der Wand – die im HiMir­ror in­te­grier­te Ka­me­ra ana­ly­siert Haut- und Po­ren­be­schaf­fen­heit und ent­deckt je­de Fal­te so­wie Hau­t­un­rein­hei­ten.

Ku­ri kann zwar nicht be­son­ders viel, sieht aber in sei­nem R2-D2-Look knud­de­lig aus und soll sich in die Fa­mi­lie in­te­grie­ren.

Die in­tel­li­gen­te Haar­bürs­te er­kennt, ob das Haar zu sprö­de oder tro­cken ist, und kann passende Pfle­ge­tipps ge­ben.

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