Au­tos, Flug­zeu­ge und Schif­fe – al­les soll in Zu­kunft au­to­nom fah­ren und flie­gen

Computerwoche - - Markt -

Neue Tech­ni­ken für künst­li­che In­tel­li­genz (KI) wer­den die Fä­hig­kei­ten au­to­nom fah­ren­der Au­tos wei­ter aus­bau­en und ver­fei­nern. Das wur­de un­ter an­de­rem auf der Con­su­mer Elec­tro­nics Show (CES) in Las Ve­gas An­fang des Jah­res deut­lich (sie­he Sei­te 14). Ver­schie­de­ne Au­to­mo­bil­bau­er zeig­ten in der Spie­ler­stadt ih­re neu­es­ten Ent­wick­lun­gen. Da­bei geht es nicht mehr nur dar­um, die Fahr­zeu­ge ent­spre­chend den Fahr­re­geln zu pro­gram­mie­ren. KI-Tech­ni­ken sor­gen da­für, dass sich die Fahr­zeu­ge mit Hil­fe von Si­mu­la­tio­nen das Fah­ren selbst bei­brin­gen. Ex­per­ten zu­fol­ge funk­tio­niert die­se Me­tho­de bes­ser, um bei­spiels­wei­se kom­ple­xe Ver­kehrs­si­tua­tio­nen si­cher meis­tern zu kön­nen. Da­bei bedienen sich die Ent­wick- ler bei Vor­bil­dern aus rea­len bio­lo­gi­schen Ver­hal­tens­mus­tern. Der Al­go­rith­mus wird bei rich­ti­gem Ver­hal­ten vir­tu­ell be­lohnt und merkt sich in der Fol­ge sei­ne Lö­sung bes­ser.

Flie­gen oh­ne Pi­lot

Au­to­no­me Mo­bi­li­tät könn­te bald auch im Flug­ver­kehr Ein­zug hal­ten. Air­bus-Chef Tom En­ders geht je­den­falls da­von aus, dass auch das Flie­gen in Zu­kunft weit­ge­hend au­to­ma­ti­siert wer­den könn­te. Schon heu­te sei das Flie­gen sehr si­cher, sag­te der Ma­na­ger auf der In­ter­net-Kon­fe­renz Di­gi­tal Li­fe De­sign (DLD) Mit­te Ja­nu­ar in Mün­chen. Neun von zehn Feh­lern sei­en auf mensch­li­ches Ver­sa­gen zu­rück­zu­füh­ren. Doch die Pas­sa- gie­re da­von zu über­zeu­gen, dass Flug­zeu­ge oh­ne Pi­lo­ten ge­nau­so si­cher, wenn nicht so­gar si­che­rer un­ter­wegs sei­en, kön­ne noch et­was dau­ern. Un­ter­stüt­zend könn­ten da­bei die häu­fi­gen Pi­lo­ten­streiks wir­ken, füg­te End­res mit ei­nem Schmun­zeln an. Ne­ben dem klas­si­schen Groß­raum-Flug­ver­kehr ar­bei­tet Air­bus auch an neu­en Kon­zep­ten, zum Bei­spiel an klei­nen elek­tri­schen Flug­ge­rä­ten für die Stadt. Der Vor­teil: Es wer­de kei­ne teu­re Stra­ßen­in­fra­struk­tur be­nö­tigt. Was zu Lan­de und in der Luft mög­lich ist, soll auch auf dem Was­ser funk­tio­nie­ren. In­ge­nieu­re, un­ter an­de­rem von Rolls Roy­ce, ar­bei­ten an vir­tu­el­len Leit­stän­den, über die sich mit aus­ge­feil­ter Sen­so­rik aus­ge­stat­te­te Fracht­schif­fe über­wa­chen las­sen sol­len.

Air­bus ar­bei­tet an neu­en Luft­fahrt­kon­zep­ten. Mi­nia­tu­ri­sie­rung und Elek­tro­an­trieb ste­hen da­bei im Fo­kus. Der E-Fan ist ein ers­ter Pro­to­typ.

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