Was IT-Ein­stei­ger ver­die­nen

Wie sehr pro­fi­tie­ren jun­ge IT-Profis vom Fach­kräf­te­man­gel? Das Ham­bur­ger Ver­gleich­spor­tal Ge­halt.de hat die Ein­künf­te von IT-Be­rufs­ein­stei­gern ana­ly­siert. Das Er­geb­nis: Es lohnt sich, bei ei­nem Groß­un­ter­neh­men im Sü­den an­zu­heu­ern – am bes­ten aus der Au­tom

Computerwoche - - Inhalt - (hk)

Ge­halt.de hat die Ein­künf­te von IT-Be­rufs­ein­stei­gern ana­ly­siert. Das Er­geb­nis: Es lohnt sich, in der Au­to­bran­che im Sü­den der Re­pu­blik an­zu­heu­ern.

Mit 48.700 Eu­ro jähr­lich zahlt die Au­to­mo­bil­in­dus­trie jun­ge IT-Profis am üp­pigs­ten. Knapp da­hin­ter fol­gen die Bran­chen Luft- und Raum­fahrt mit rund 48.040 Eu­ro so­wie die Ener­gie­wirt­schaft, in der Ein­stei­ger mit 47.600 Eu­ro rech­nen kön­nen. Zu den lu­kra­ti­ven Wirt­schafts­zwei­gen mit ei­nem Ein­stiegs­ge­halt von über 40.000 Eu­ro zäh­len au­ßer­dem die Me­di­zin­tech­nik, Con­sul­ting-Be­ru­fe und die Ver­si­che­run­gen.

In­for­ma­ti­ker mit ei­nem Ba­che­lor-Ab­schluss er­hal­ten zum Kar­rie­r­e­be­ginn Be­zü­ge von rund 41.380 Eu­ro im Jahr. Ab­sol­ven­ten mit ei­nem Mas­ter-Ti­tel lie­gen mit 46.422 Eu­ro spür­bar dar­über. „Durch den Fach­kräf­te­man­gel ha­ben auch Nicht­aka­de­mi­ker sehr gu­te Chan­cen, nach ei­ner Be­rufs­aus­bil­dung ho­he Ge­häl­ter zu be­zie­hen. Der Auf­stieg in ei­ne Füh­rungs­po­si­ti­on ist für sie al­ler­dings schwie­ri­ger“, be­ob­ach­tet Phi­lip Bier­bach, Ge­schäfts­füh­rer von Ge­halt.de. Ei­ne Pro­mo­ti­on ver­län­gert zwar die Aus­bil­dung deut­lich, aber die Ar­beit zahlt sich aus: Das Ein­stiegs­ge­halt liegt für In­for­ma­ti­ker mit Dok­tor­ti­tel bei 57.370 Eu­ro im Jahr.

Höchs­te Ein­stiegs­ge­häl­ter in Baden-Würt­tem­berg

Das Länd­le ver­wöhnt sei­ne Jun­gin­for­ma­ti­ker ganz be­son­ders: 49.915 Eu­ro zum Be­rufs­be­ginn ist im Ver­gleich der Bun­des­län­der Spit­ze. Es folgt Hes­sen mit der Ban­ken­me­tro­po­le Frank­furt am Main, wo 48.790 Eu­ro ge­zahlt wer­den, und Bay­ern mit 48.630 Eu­ro. „Das Rhein-MainGe­biet und die wirt­schaft­lich star­ke In­dus­trie im Sü­den Deutsch­lands sor­gen für ho­he Ge­häl­ter im IT-Be­reich“, kon­sta­tiert Bier­bach. Auf den hin­te­ren Plät­zen lie­gen die ost­deut­schen Bun­des­län­der Thü­rin­gen, Sach­sen so­wie Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Hier er­hal­ten IT-Be­rufs­ein­stei­ger rund 10.000 Eu­ro we­ni­ger als ih­re Kol­le­gen in Süd- und Mit­tel­deutsch­land.

Ein­mal mehr be­legt die Un­ter­su­chung, dass gro­ße Kon­zer­ne bes­ser zah­len als der Mit­tel­stand. In Be­trie­ben mit we­ni­ger als 100 Mit­ar­bei­tern er­hal­ten IT-Ab­sol­ven­ten ein Ein­stiegs­ge­halt von rund 42.180 Eu­ro. Fir­men mit bis zu 1000 Mit­ar­bei­tern zah­len den New­co­mern 45.100 Eu­ro, und Kon­zer­ne mit mehr als 1000 Be­schäf­tig­ten ver­gü­ten die Ar­beit ih­rer jun­gen IT-Profis mit rund 48.500 Eu­ro im Jahr.

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