Mi­cro­soft will Edge De­vices mit künst­li­cher In­tel­li­genz aus­stat­ten

Computerwoche - - Technik -

For­scher der Mi­cro­soft Re­se­arch Labs ent­wi­ckeln ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge der­zeit Ma­chi­ne-Le­arning-Di­ens­te für Kleinst­com­pu­ter wie bei­spiels­wei­se den Raspber­ry Pi oder den Ar­dui­no. Das Ziel: Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) soll so auch für so­ge­nann­te Edge De­vices, al­so au­to­no­me Ge­rä­te, nutz­bar wer­den. „Mit­tels der Soft­ware kön­nen wir zum Bei­spiel Klei­dung, Haus­halts­ge­rä­te, Au­tos oder me­di­zi­ni­sche Ge­rä­te mit In­tel­li­genz aus­stat­ten“, er­klär­te Peter Ja­e­ger, Se­ni­or Di­rec­tor De­ve­l­oper Ex­pe­ri­ence and Evan­ge­lism (DX) bei Mi­cro­soft Deutsch­land.

Die For­scher hof­fen, mit Hil­fe der in den Ge­rä­ten in­te­grier­ten KI- Funk­tio­nen ei­ne Rei­he ver­schie­de­ner Her­aus­for­de­run­gen im In­ter­net of Things (IoT) be­wäl­ti­gen zu kön­nen. Da­zu zäh­len et­wa ein­ge­schränk­te Band­brei­ten so­wie zu lan­ge La­tenz­zei­ten. „Auch der Ener­gie­ver­brauch sinkt, da die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Re­chen­zen­trum weg­fällt und die Da­ten in den Ge­rä­ten ver­blei­ben und dort ver­ar­bei­tet wer­den“, er­gänzt Ja­e­ger.

Was die kon­kre­ten Ein­satz­sze­na­ri­en für Ma­chi­ne Le­arning an­geht, sieht das Mi­cro­soft-For­scher­team aus den USA und In­di­en ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten: von in­tel­li­gen­ten Bo­den­be­feuch­tern in der Land­wirt­schaft bis hin zu Ge­hirn- im­plan­ta­ten,an­ta­ten, die Men­schen vor epi­lep­ti­schen­pti­schen An­fäl­len war­nen kön­nen.en. Die For­scher ar­bei­ten auch an An­wen­dun­gen, mit de­ren Hil­fe sich die Ent­wick­lung von KILö­sun­gen ver­ein­fa­chen las­sen soll – vom Sam­meln und Auf­be­rei­ten von Da­ten über Trai­nings­mo­del­le für Ma­chi­ne Le­arning bis hin zur Mög­lich­keit, die­se An­wen­dun­gen auf be­lie­bi­gen Ge­rä­ten aus­zu­rol­len. Die ver­ein­fach­te Nut­zung von KI-Tech­no­lo­gi­en sei ein wei­te­rer Schritt auf dem Weg, KI zu de­mo­kra­ti­sie­ren und mög­lichst vie­len Men­schen die Teil­ha­be zu er­mög­li­chen, so Mi­cro­soft. Die ers­te Pre­view der Soft­ware ist ab so­fort auf dem Open-Sour­ce-Por­tal GitHub ver­füg­bar.

Mi­ni­rech­ner wie der Raspber­ry Pi wer­den im In­ter­net of Things Ge­rä­te vom Au­to bis zur Wasch­ma­schi­ne mit der nö­ti­gen Com­pu­te-Po­wer aus­rüs­ten. Nun will Mi­cro­soft die Kleinst­com­pu­ter auch noch mit Funk­tio­nen für künst­li­che In­tel­li­genz ver­se­hen.

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