Prak­ti­sche Apps für Fo­to­gra­fen

RAT­GE­BER Smart­pho­nes und Ta­blets eig­nen sich her­vor­ra­gend für die Pla­nung, Be­ar­bei­tung und Prä­sen­ta­tio­nen, die bei Fo­to­gra­fen re­gel­mä­ßig an­fal­len. Ins­be­son­de­re ipads oder An­dro­id-ta­blets kön­nen hier ei­ne ech­te Hil­fe sein – so­fern die rich­ti­gen Apps in­s­tal

DigitalPHOTO (Germany) - - INHALT - CHRIS­TI­AN REN­TROP Test & Tech­nik

Vor­be­rei­ten, be­ar­bei­ten, prä­sen­tie­ren

Die Zei­ten, in de­nen Fo­to­gra­fen viel Equip­ment mit­schlep­pen müs­sen, wenn sie un­ter­wegs Shoo­tings pla­nen oder Bil­der schnell be­ar­bei­ten woll­ten, sind end­gül­tig vor­bei: Mit Ta­blet-rech­nern wie App­les ipad, aber auch An­dro­id-ge­rä­ten oder Smart­pho­nes gibt es seit ge­rau­mer Zeit schlan­ke und prak­ti­sche Hel­fer. Sie pas­sen nicht nur in je­des Ka­me­ra-ge­päck, son­dern kön­nen un­ter­wegs auch ei­ne ech­te Hil­fe sein. Wer­den die rich­ti­gen Apps ein­ge­setzt, sind Ta­blets und Smart­pho­nes re­gel­rech­te Schwei­zer Ta­schen­mes­ser für Fo­to­gra­fen. Wir zei­gen Ih­nen hier ein paar Apps, die sich loh­nen.

Mit­ge­lie­fer­te Apps zur Pla­nung

Was vie­le nicht wis­sen: Für manch grund­le­gen­de Nut­zung reicht be­reits, was Smart­pho­nes oder Ta­blets mit­brin­gen. Hier sind zu­nächst vor­in­stal­lier­te Lö­sun­gen hilf­reich, um ein Shoo­ting zu pla­nen: App­le Maps (www.app­le.com/de/ios/ maps/) und Goog­le Maps (www.goog­le.de/maps/) er­lau­ben durch ih­re 3D-an­sicht nicht nur die ge­naue Un­ter­su­chung ei­nes Ziel­ge­biets, son­dern na­tür­lich auch die Pla­nung der An­fahrt so­wie die Mar­kie­rung von den be­such­ten Shoo­ting-stand­or­ten fürs spä­te­re Geo­tag­ging.

Für ei­ne Vor­ab­pla­nung sinn­voll ist zu­dem ein No­tiz-tool wie „No­ti­zen“, das von App­le bei ios-ge­rä­ten vor­in­stal­liert ist (https://sup-

In­zwi­schen kön­nen vie­le Apps auch Raw-bild­da­tei­en be­ar­bei­ten. Chris­ti­an Ren­trop, Au­tor

port.app­le.com/de-de/ht205773) und in ähn­li­cher Form auch von Goog­le für IOS und An­dro­id (www.goog­le.com/keep/) er­hält­lich ist. Die­se bei­den Apps sind leis­tungs­fä­hi­ge vir­tu­el­le No­tiz­blö­cke, in de­nen Sie Ge­dan­ken und Lis­ten fest­hal­ten kön­nen, die eben­falls au­to­ma­tisch via Cloud mit al­len End­ge­rä­ten syn­chron ge­hal­ten wer­den.

Um ei­nen Ablauf oder ei­nen Work­flow beim Shoo­ting zu ent­wi­ckeln, kann zu­dem ei­ne zu­sätz­li­che, kos­ten­pflich­ti­ge App wie Mind­node (https://mind­node.com) hel­fen. Die 10,99 Eu­ro teu­re App er­mög­licht das An­le­gen kom­ple­xer Mind­maps un­ter IOS, die sich z. B. für die Ent­wick­lung ei­nes Sto­ry­boards eig­nen.

Hil­fe beim Fo­to­gra­fie­ren

Wenn Sie be­reits bei Ih­rem Fo­to­shoo­ting sind, gibt es na­tür­lich wei­te­re prak­ti­sche Hel­fer­lein. Ei­nes der bes­ten: Pho­to­bud­dy (s. oben, www.am­ber­ta­ti­on.de/de/pho­to­bud­dy/), das es für 2,29 Eu­ro für ios-ge­rä­te gibt. Die­se App zeigt Fo­to­gra­fen ab­hän­gig vom Stand­ort prak­ti­sche Infos – vom Son­nen­auf­gang und -un­ter­gang über den Son­nen­stand bis hin zu den Zei­t­räu­men der Däm­me­rung. Auch Mond­pha­sen sind in­te­griert. Zu­sätz­lich gibt es ei­nen Blen­den-rech­ner, ei­nen Schär­fe-kal­ku­la­tor mit Ka­me­ra-mo­dell­lis­te, ei­ne Blitz­be­rech­nung so­wie ver­schie­de­ne In­for­ma­ti­ons­fel­der, zum Bei­spiel ei­ne Farb­tem­pe­ra­turTa­bel­le. Die App ist ein Muss für al­le, die ger­ne fo­to­gra­fie­ren. Für An­dro­id-nut­zer gibt es mit der kos­ten­lo­sen App Pho­to Tools (http://ti­nyurl.com/ Pho­to­tools-app) ei­ne funk­tio­nal wei­test­ge­hend iden­ti­sche Al­ter­na­ti­ve.

Be­ar­bei­ten und fil­tern

Ist das Bild erst­mal im Kas­ten, kön­nen Sie es aber auch ganz ein­fach auf Ihr ipad oder An­dro­idTa­blet über­tra­gen. Je nach Ka­me­ra und Ta­blet ge­schieht dies per WLAN, USB oder Spei­cher­kar­te. Auf dem ipad kön­nen Sie dann auch di­rekt mit der Be­ar­bei­tung los­le­gen: Werk­zeu­ge wie Pi­xel­ma­tor (5,49 Eu­ro, www.pi­xel­ma­tor.com/ios/), Pho­to­shop Ex­press (www.pho­to­shop.com/pro­ducts/pho­to­shop­ex­press) und Light­room Mo­bi­le (www.ado­be.com/de/pro­ducts/light­room-mo­bi­le. html) von Ado­be – die letz­ten bei­den kos­ten­los – stel­len ei­nen Funk­ti­ons­um­fang be­reit, der zwar nicht mit den Desk­top-ver­sio­nen der Pro­gram­me iden­tisch ist, aber für die schnel­le Bild­be­ar­bei­tung un­ter­wegs in je­dem Fall aus­reicht. In­zwi­schen kön­nen al­le drei Apps auch Raw-bild­da­tei­en be­ar­bei­ten, was auch Pro­fis er­mög­licht, am Ta­blet schnell ei­ne Vor­schau ih­res Shoo­tings zu er­stel­len. Pho­to­shop Ex­press und Light­room sind mit ei­nem iden­ti­schen Funk­ti­ons­um­fang auch für An­dro­id-ge­rä­te zu ha­ben.

Eben­falls auf bei­den Sys­te­men er­hält­lich ist das prak­ti­sche Fil­ter­tool Snap­seed 2 (s. Screen­shot auf der nächs­ten Sei­te un­ten, http://ti­nyurl. com/kz­djn5t): Die voll­um­fäng­li­che Bild­be­ar­bei­tung zählt funk­tio­nal zum Bes­ten, was der­zeit auf Mo­bil­platt­for­men zu ha­ben ist – und ist da­bei noch völ­lig kos­ten­los!

Auf dem Markt gibt es zahl­rei­che prak­ti­sche Fotoapps, die Sie für die Pla­nung ei­nes Shoo­tings so­wie für die nach­träg­li­che Be­ar­bei­tung und Prä­sen­ta­ti­on Ih­rer Bil­der be­nut­zen kön­nen.

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