VER­KAUF IN DEUTSCH­LAND

DigitalPHOTO (Germany) - - TEST & TECHNIK -

Dass der Ver­kauf von Droh­nen steigt, be­le­gen auch Zah­len der Ge­sell­schaft für Kon­sum­for­schung (GFK).

DÜBERALL DA­BEI

Tech­nisch sind mitt­ler­wei­le kaum Gren­zen ge­setzt. Droh­nen be­glei­ten uns um die gan­ze Welt. Doch ist es er­laubt, das Flug­ge­rät ein­fach so im Ur­laub stei­gen zu las­sen? roh­nen ha­ben schon jetzt die Fo­to­gra­fie maß­geb­lich revolutioniert. Über­all sprie­ßen Luft­auf­nah­men wie Pil­ze aus dem Bo­den. Ge­macht von Fo­to­gra­fen, die kei­ner­lei Flug­aus­bil­dung oder Ähn­li­ches be­sit­zen. Der ho­he tech­ni­sche Stan­dard macht es mög­lich. Fo­to­droh­nen sind mitt­ler­wei­le dank Ver­net­zung und Sen­so­rik so gut aus­ge­stat­tet, dass die Steue­rung kin­der­leicht ist. Doch im Früh­jahr die­ses Jah­res ak­tua­li­sier­te die Bun­des­re­gie­rung die Auf­la­gen für die Nut­zung von un­be­mann­ten Flug­ob­jek­ten (eng­lisch: un­man­ned air shut­tle, kurz UAS).

Da im­mer mehr Droh­nen auf­stei­gen, sind kla­re Re­geln nö­tig, um die Si­cher­heit im Luf­t­raum und den Schutz der Pri­vat­sphä­re zu ver­bes­sern, so die Aus­sa­gen von Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Do­brindt. Ein Kennt­nis­nach­weis zum Steu­ern von un­be­mann­ten Flug­ob­jek­ten (der so­ge­nann­te Droh­nen­füh­rer­schein) wur­de auf den Weg ge­bracht und ist seit dem 1. Ok­to­ber für al­le Pi­lo­ten zwin­gend er­for­der­lich – das zu­min­dest könn­te man mei­nen. Doch ganz so klar ist das nicht, wie es auch un­se­re Le­ser, die wir auf Face­book be­fragt ha­ben, zum Aus­druck brach­ten (sie­he Um­fra­ge zum The­ma Droh­nen auf Sei­te 32). Denn neue Re­ge­lun­gen sind wahr- schein­lich nur für die we­nigs­ten Hob­by­pi­lo­ten nö­tig. Wer­fen wir ei­nen Blick auf die Be­din­gun­gen für den Droh­nen­füh­rer­schein, fällt schnell auf, dass das Ab­flug­ge­wicht der in­no­va­ti­ven Luft­fahrt­ge­rä­te ent­schei­dend ist. Klar, ei­ne schwer­ge­wich­ti­ge Droh­ne kann bei ei­nem Ab­sturz aus ei­ner er­laub­ten Flug­hö­he von bis zu 100 Me­tern ei­nen weit­aus grö­ße­ren Scha­den an­rich­ten als ein 250 Gramm leich­ter Spiel­zeug-cop­ter.

Si­cher­heit im Fo­kus

Fakt ist: Grund­sätz­lich sind Droh­nen in Deutsch­land mit ei­nem Ge­wicht von we­ni­ger als fünf Ki­lo­gramm nicht er­laub­nis­pflich­tig. Der Kennt­nis­nach­weis ist wie­der­um bei Mo­del­len mit ei­nem Ab­flug­ge­wicht von über zwei Ki­lo­gramm Pflicht. Meist sind es Droh­nen, die dem pro­fes­sio­nel­len Markt, sprich mit wech­sel­ba­rer Ka­me­ra und Ob­jek­tiv, zu­zu­ord­nen sind. Hier ist ein Kennt­nis­nach­weis dem­nach oh­ne­hin sinn­voll. Soll­ten doch ge­ra­de Pi­lo­ten schwe­rer Droh­nen ge­naus­tens über ei­nen aus­rei­chend gro­ßen Kennt­nis­stand ver­fü­gen.

Üb­ri­gens ist in Deutsch­land das Ab­flug­ge­wicht ei­nes un­be­mann­ten Luft­fahrt­sys­tems auch nach oben be­grenzt: Droh­nen mit ei­ner Start-

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