Wie ent­steht ein schwar­zes Loch?

Fra­ge der Wo­che Lua­na hat sie ge­stellt, wir ha­ben die Ant­wort ge­fun­den

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Der Druck in die­sem Gas­ball ist so groß, dass klei­ne Teil­chen mit­ein­an­der ver­schmel­zen. Da­bei ent­steht Licht und Wär­me. Des­halb leuch­ten die Ster­ne an un­se­rem Nacht­him­mel auch so schön hell. Ir­gend­wann, nach vie­len Mil­li­ar­den Jah­ren, sind kei­ne Teil­chen mehr da, die mit­ein­an­der ver­schmel­zen kön­nen. Wenn der Stern sehr groß war – viel grö­ßer als die Son­ne – ex­plo­diert er.

Als wür­de die Er­de in ei­nen Fin­ger­hut ge­quetscht

„Der Druck ist dann auch auf das In­ne­re des Sterns so groß, dass die Teil­chen zu­sam­men­ge­presst wer­den“, sagt Jes­si­ca Treff­ler. Da­durch schrumpft der vor­her rie­si­ge Stern auf die Grö­ße ei­nes klei­nen Pla­ne­ten. „Oder so­gar noch klei­ner.“„Das muss man sich vor­stel­len, als ob man die Er­de und ein paar Pla­ne­ten in ei­nen Fin­ger­hut ge­steckt hat“, er­klärt die Ex­per­tin. Das Ob­jekt ist dann so schwer, dass es al­les in sei­nem Um­feld an­zieht. Nicht ein­mal das Licht ent­kommt mehr, wenn das schwar­ze Loch es ein­mal ein­ge­so­gen hat. Dar­um sind schwar­ze Lö­cher auch so schwer zu be­ob­ach­ten.

Aber wie kann man die schwar­zen Lö­cher dann er­for­schen? Ih­re An­zie­hungs­kraft ist so groß, dass sie so­gar den Welt­raum um sie her­um ver­bie­gen. So se­hen die For­scher plötz­lich ver­zerr­te Ster­ne, die ei­gent­lich hin­ter den schwar­zen Lö­chern lie­gen – „als ob man ei­ne gro­ße Glas­lin­se vor ei­nen Stern hält“. Wenn die For­scher mer­ken, dass da et­was un­ge­wöhn­lich ist, wis­sen sie: Da muss ein schwar­zes Loch sein.

Fo­tos: dpa

Al­ler­hei­li­gen ist ein ka­tho­li­scher Fei­er­tag. Dann ge­hen vie­le Men­schen auf die Fried­hö­fe.

Foto: Ge­mi­ni Ob­ser­va­to­ry/AU­RA/dpa

So sieht es aus, wenn ein Schwar­zes Loch in ei­ner Ga­la­xie ent­steht, mei­nen For­scher. Die Auf­nah­me wur­de mit ei­nem star­ken Te­le­skop ge­macht.

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