Ge­schlechts­um­wand­lung ist kein Kün­di­gungs­grund

Donauwoerther Zeitung - - Panorama -

Weil es ei­nen Ma­na­ger nach ei­ner Ge­schlechts­um­wand­lung feu­er­te, ist ein Un­ter­neh­men in Ost­frank­reich zu ei­ner ho­hen Ent­schä­di­gungs­zah­lung ver­ur­teilt wor­den. Das Ar­beits­ge­richt der na­he Lyon ge­le­ge­nen Stadt Vill­e­fran­che-surSaô­ne ver­ur­teil­te die Tex­til­fir­ma zur Zah­lung von 185 000 Eu­ro, wie ein Jus­tiz­ver­tre­ter am Don­ners­tag sag­te. Der Ge­ne­ral­di­rek­tor des Un­ter­neh­mens hat­te sich zur Frau um­ope­rie­ren las­sen und war spä­ter ent­las­sen wor­den. Die Tex­til­fir­ma be­grün­de­te die Ent­las­sung mit feh­len­der Mo­ti­va­ti­on und man­geln­der Kom­mu­ni­ka­ti­on, an­ge­führt wur­den auch teu­re Aus­land­s­te­le­fo­na­te. Die Klä­ge­rin ar­gu­men­tier­te da­ge­gen, die Ge­schlechts­um­wand­lung sei der wah­re Grund für ih­re Ent­las­sung ge­we­sen. (afp)

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