Weit mehr als nur Kon­trol­le

Donauwoerther Zeitung - - Donauwörth - VON BAR­BA­RA WÜRMSEHER re­dak­ti­on@do­nau­wo­er­t­her zei­tung.de

Ich geb’s zu: Als mich die Po­li­zei beim Han­dy-Te­le­fo­nie­ren im Au­to er­wischt hat, ha­ben mei­ne Knie ganz schön ge­schlot­tert. Ra­dar­fal­len, in die ich ge­tappt bin, ha­ben mich gar zu un­schö­nen Schimpf­wor­ten hin­rei­ßen las­sen. Und Füh­rer­schein­kon­trol­len, bei de­nen ich mei­nen Lap­pen par­tout nicht fin­den konn­te, ge­hö­ren auch nicht wirk­lich zu mei­nen schöns­ten Er­leb­nis­sen. Wer kennt sie nicht, sol­che und ähn­li­che Si­tua­tio­nen, in de­nen man die An­we­sen­heit der Po­li­zei ver­flucht und die Be­am­ten schier zum Mond wünscht! Raub­rit­ter, We­ge­la­ge­rer ha­ben wir sie im Stil­len ge­hei­ßen. Das ist mensch­lich nach­voll­zieh­bar. Aber wer ehr­lich ist, er­kennt den Feh­ler dann auch bei sich selbst.

Und Po­li­zei­prä­senz vor Ort be­deu­tet ja nicht nur Kon­trol­le, die mit­un­ter als Schi­ka­ne emp­fun­den wird. Der Spruch vom Freund und Hel­fer hat an Gül­tig­keit nicht ver­lo­ren. Ei­ne An­lauf­stel­le zu ha­ben, wenn der Not­fall ein­tritt, ist ein Se­gen. Und un­ter die­sem Grund­satz ist auch sie in ers­ter Li­nie zu se­hen – die PI Rain. In der Ver­gan­gen­heit mit­un­ter tot­ge­sagt, hat für sie ges­tern – al­len Un­ken­ru­fen zum Trotz – er­neut ein wei­te­res Ka­pi­tel be­gon­nen. Und das ist gut so!

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