Zum Wohl schwerst­kran­ker Men­schen

Ge­sund­heit Das gKU und die Ho­s­piz­grup­pe be­sie­geln Ko­ope­ra­ti­on

Donauwoerther Zeitung - - Landkreis -

Do­nau­wörth/Nörd­lin­gen Die gKUK­li­ni­ken und Se­nio­ren­hei­me und die Ho­s­piz­grup­pe Do­nau-Ries ha­ben ih­re bis­he­ri­ge Zu­sam­men­ar­beit mit zwei Ko­ope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen nun auf ei­ne ver­bind­li­che­re Grund­la­ge ge­stellt. Ziel ist es die Si­tua­ti­on schwerst­kran­ker und ster­ben­der Men­schen im Land­kreis zu ver­bes­sern.

Die Ko­ope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung gilt zwi­schen den Mit­ar­bei­tern der Ho­s­piz­grup­pe und den Do­nau-Ries Se­nio­ren­hei­men in Rain, Monheim, Wem­ding und dem Bür­ger­heim Nörd­lin­gen, eben­so wie mit den Kli­ni­ken in Do­nau­wörth, Oet­tin­gen und Nörd­lin­gen.

„Wir le­gen in die­sen bei­den Ver­ein­ba­run­gen erst­mals die je­wei­li­gen Rol­len und Auf­ga­ben von Pfle­ge­fach­kräf­ten und eh­ren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern des Ho­s­piz­diens­tes fest. Wir ver­pflich­ten uns zur ge­gen­sei­ti­gen In­for­ma­ti­on, nen­nen An­sprech­part­ner, ma­chen In­for­ma­ti­ons­we­ge trans­pa­rent und un­ter­stüt­zen uns ge­gen­sei­tig bei der fach­li­chen Wei­ter­bil­dung“, skiz­zie­ren Hans Breit­haupt, Vor­sit­zen­der Ho­s­piz­grup­pe, und gKU-Vor­stands­vor­sit­zen­der Jür­gen Bus­se ei­ni­ge Eck­da­ten der Ver­trags­wer­ke. Kon­kret heißt das, dass es vor al­lem ei­ne ge­gen­sei­ti­ge Ab­stim­mung von Ärz­ten, Pfle­ge­per­so­nal und Ho­s­piz­be­glei­ter ge­ben wird. Bis­her konn­ten die Be­glei­ter zwar im Kran­ken­haus tä­tig wer­den, wur­den aber we­ni­ger ak­tiv in die Be­treu­ung mit­ein­ge­bun­den. Zu­dem er­hält die Ho­s­piz­grup­pe ei­ne fi­nan­zi­el­le Auf­wands­ent­schä­di­gung über ih­ren Ein­satz im Kran­ken­haus.

Die be­reits be­ste­hen­de gu­te Zu­sam­men­ar­beit mit der Pal­lia­tiv­sta­ti- on des Stif­tungs­kran­ken­hau­ses Nörd­lin­gen sei in den Ver­ein­ba­run­gen aus­drück­lich mit­ein­ge­schlos­sen, be­ton­ten sie. Man hof­fe mit die­ser ver­bind­li­che­ren Re­ge­lung ei­ne wei­te­re qua­li­ta­ti­ve Ver­bes­se­rung der pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung im Land­kreis zu er­rei­chen.

Grund­la­ge für die Ko­ope­ra­ti­ons­Ver­ein­ba­run­gen ist das „Ge­setz zur Ver­bes­se­rung der Ho­s­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung“vom No­vem­ber 2015. Dort wur­de ge­re­gelt, dass die am­bu­lan­te Ho­s­piz­ar­beit in Pfle­ge­hei­men stär­ker be­rück­sich­tigt wer­den soll. Auch Kran­ken­häu­ser kön­nen nun die Ho­s­piz­ver­ei­ne mit Ster­be­be­glei­tun­gen be­auf­tra­gen.

Durch das Ge­setz ist die Ster­be­be­glei­tung aus­drück­li­cher Be­stand­teil des Ver­sor­gungs­auf­tra­ges der so­zia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ge­wor­den. (pm/fe­ne)

Fo­to: Szil­via Is­zo/gKU

Ko­ope­ra­ti­on, um schwerst­kran­ken Men­schen zu hel­fen: (von links): Ma­ri­an­ne Witt­mann (Ko­or­di­na­to­rin Ho­s­piz­grup­pe), Hans Breit­haupt, Jür­gen Wie­de­mann (Be­triebs­di­rek­tor Do­nau Ries Kli­nik Do­nau­wörth), Jür­gen Bus­se, Si­byl­le Eber­le (Ko­or­di­na­to rin).

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